Behauptungen der Sieger-Geschichtsschreibung

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31. März 2017 von UBasser


Der Sieger schreibt die Geschichte, ein bekannter Ausspruch. Warum er das tut, liegt bei vollständiger Betrachtung der Fakten klar auf der Hand: Der Sieger versucht seine Verbrechen zu kaschieren und zu verheimlichen und erklärt den Besiegten zum Täter. Ob das seit Menschengedenken schon immer so war, ist nicht nachvollziehbar, denn der Sieger schreibt die Geschichte! Und oft sind aus Ereignissen der Vergangenheit keine vollständigen Rekonstruktionen möglich. Nur wenige Bruchstücke, die dieser oder jener Chronist festhielt, läßt ein Ereignis in einem allgemeinen Bild erscheinen, was aber noch nichts von der Handlungsweise, Denkart vor allem den Hintergründen etwas aussagt.

Doch mit der peniblen Aufzeichnung und Bekanntmachung der deutschen Ereignisse aus den letzten 150 Jahre ist sehr gut nachvollziehbar, wer-was-wie und warum entschied. Nicht nur Chronisten beschrieben die Ereignisse, auch die damalige Presse und diplomatische Depeschen wurden schriftlich festgehalten und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Damit ist eine umfassende Rekonstruktion fast aller Ereignisse die Deutschland betreffen, recht gut nachvollziehbar. Erst nach dem die Deutschen die Waffen niederlegten, begannen die massiven Manipulationen, Lügen und Faktenverdrehungen der Geschichtsereignisse. Ziel dieser bereits 7 Jahrzehnte andauernden Geschichtsfälschung ist eine Umerziehung der deutschen Menschen. Der Deutsche wurde vom Opfer zum Täter gemacht und die Sieger zu Befreier! Daher werden wir hier die Behauptungen der Sieger unter die Lupe nehmen, und Sie selbst können bestimmen, ob die Sieger unsere Befreier waren. 

Wie Sie bereits in den 2 letzten Artikeln lesen konnten, stellte sich eindeutig heraus, das die Deutschen keine Hauptschuld am 1. Weltkrieg tragen. Ob sie durch Kalkül, Hochmut oder diplomatischer Dämlichkeit dazu bei trugen, sei dahin gestellt – es wäre prinzipiell spekulativ. Erkennbar sind aber die unentwegten Bemühungen der Deutschen, diesen Krieg zu verhindern. Einer der Hauptschuldigen ist Rußland. Sein Kriegsziel war nicht die Landmassenexpansion, sondern die Ausdehnung seines Machtbereichs. Durch den Krieg erhoffte man sich eine wirtschaftliche Erholung und einen industriellen Aufschwung im Lande. Frankreich und England sahen Deutschland als wirtschaftlichen Konkurrenten an, wobei Frankreich mit allen Mitteln eine Revanche gegen Deutschland erzielen wollte. Die Bündnispolitik von Frankreich, England und Rußland  führte zu einer offensichtlichen Bedrohung des Deutschen Reiches.

Da von den Deutschen das Bündnis mit Rußland im Jahr 1890 nicht verlängert wurde, könnte man dies als Beginn der Politik gegen Deutschland nennen, wenn da nicht die eigentlichen und bekannten Ziele Rußlands gewesen wären. Wie oben beschrieben wollte Rußland eine wirtschaftliche Erholung und die Industrialisierung im Lande massiv voran treiben. Dazu gehörte auch die Ausweitung der Macht über das Schwarze- und Mittelmeer. Das türkische Konstantinopel, Dreh- und Angelpunkt der Kontrollmacht durch die Verbindung der beiden Meere, sollte nach Ansicht des russischen Zaren Nikolaus unter russischer Macht stehen. Die Annahme, daß eine Verlängerung des deutsch-russischen Bündnisses den Frieden in Europa gesichert hätte, ist also sehr gewagt. Rußland hätte uns durch das Bündnis in den Krieg mit den Türken gestoßen – wie dann die weitere Bündnispolitik der anderen europäischen Länder ausgesehen hätte, weiß niemand. Doch was man sagen kann, sie hätte sich in jedem Fall gegen Deutschland und Rußland gestellt. Mit anderen Worten: Es ist spekulativ.

Der erste Weltkrieg ist der Beginn des Untergangs Deutschlands. Es gab viele Ereignisse, bei welchen die heutige Geschichtsschreibung meint, daß Deutschland der Auslöser des Krieges gewesen wäre. Diese Ereignisse werden hier näher betrachtet, um ein vollständiges Bild zu erhalten. 

Tirpitz‘ Schlachtflotte kein Kriegsgrund 1914

Von Rolf Kosiek

Großadmiral Alfred VON TIRPITZ. Sein Ziel war, eine Flotte zu bauen, der sich entgegenzustellen keine andere mehr riskieren wollte – also zu reinen Ver- teidigungszwecken.

In Geschichtsbüchern über die Vorgeschichte des Ersten Weltkrieges wird häufig der Bau der deutschen Schlachtflotte seit 1898 als ein wesentlicher Grund für die Verschlechterung der Beziehungen zu England und zum Ausbruch des Krieges 1914 genannt. Damit soll ein Grund für die Behauptung der Schuld des Deutschen Reiches am Ausbruch des großen Krieges 1914 nachgewiesen werden. Der nach Admiral Alfred VON TIRPITZ‚ (1849-1930) Plänen von 1897 vorgenommene Flottenausbau sei eine »gigantische« und »Schrecken verbreitende« Maßnahme gewesen, dazu »in aller Heimlichkeit« erfolgt, obwohl er offen vor den Augen der Weltöffentlichkeit stattfand.(1) Ferner sei er schließlich »nutzlos« gewesen. Eine ausführliche Widerlegung dieser unberechtigten Vorwürfe hat unter anderen Franz UHLE-WETTLER geliefert.(2)

Die historischen Tatsachen sind nicht zu bestreiten. Nach dem von TIRPITZ veranlaßten ersten deutschen Flottengesetz von 1898 sollten die geplanten deutschen Seestreitkräfte nur die Hälfte der britischen erreichen. Sie waren vorrangig zur Verteidigung der deutschen Küsten und zum Schutz der deutschen Handelsflotte gedacht, nicht zum Angriff auf England mit dessen viel stärkerer Flotte. Der den Flottenbau durchaus fördernde Kaiser vertrat ebenso diese Haltung: »WILHELM II. warnte mehrfach und mit großem Ernst davor, auf See eine unmittelbare Rivalität mit England anzustreben: >Das ist das einzige, wozu wir niemals stark genug sein werden.<«(3)

Und TIRPITZ, der den Flottenbau vor allem für eine vorauszusehende Auseinandersetzung mit Frankreich und Rußland bei einem neutral bleibenden Großbritannien für notwendig ansah, erklärte in aller Deutlichkeit: »Der Plan einer deutschen Schlachtflotte ist noch ohne Gedanken an einen Krieg mit England gefaßt worden. Es wäre politisch wie strategisch hirnverbrannt erschienen, die Möglichkeit eines späteren Angriffs auf England zu erwägen.«(4)

Stapellauf der >Fürst Bismarck< im Jahre 1897. Ein Jahr zuvor schrieb VON TIRPITZ an Albrecht VON STORCH, den früheren Chef der Admiralität: »Unserer Politik fehlt bis jetzt vollständig der Begriff der politischen Bedeutung der Seemacht. Wollen wir aber gar unternehmen, in die Welt hinauszugehen und wirtschaftlich durch die See zu erstarken, so errichten wir ein ganz hohles Gebäude, wenn wir nicht gleichzeitig ein gewisses Maß von Seekriegsstärke uns verschaffen.«

Der deutsche Flottenbau war also nicht gegen England gerichtet. Die deutsche Flotte sollte gerade durch ihre Stärke einen Angriff auf das Reich verhindern und ein bedeutendes Pfand in Verhandlungen sein. Dazu schrieb TIRPITZ: »Was wir dagegen anstrebten, war, so stark zu sein, daß auch für die gewaltige Übermacht der englischen Flotte das Anbinden mit uns ein gewisses Wagnis bedeuten sollte. Hierin lag die politische Defensive ebenso wie der taktische Wille zur Schlacht in einem Verteidigungskrieg.« Und er erinnerte an das Wort des US-Präsidenten Theodore ROOSEVELT von 1908: »Eine erstklassige Schlachtflotte ist das beste Friedenspfand.«(5)

Trotz der durch die drei Flottengesetze (1898, 1900, 1912) erhöhten deutschen Ausgaben für die Kriegsmarine blieben diese noch weit hinter den britischen Neubausummen zurück: Um 1900 lag Deutschland beim Flottenbudget an fünfter Stelle hinter Großbritannien, Rußland, den USA und Frankreich. »Von 1909 bis 1914 hielt man in Deutschland an einem Flottenetat unter 11 Millionen Mark pro Jahr fest, während er sich in England von 11 Millionen auf 18 Millionen erhöhte.«(6)
Im Herbst 1914 bestand die in der Nordsee zusammengezogene britische >Grand Fleet< aus 24 Großkampfschiffen und 8 Linienschiffen, wozu noch die >Kanalflotte< mit 30 Linienschiffen sowie die französische Flotte kamen. Weitere Schiffe waren in England im Bau. Diesen standen auf deutscher Seite 16 Großkampfschiffe und 8 Linienschiffe gegenüber.(7)

Wie militärisch sinnvoll, ja friedenserhaltend der von TIRPITZ durchgesetzte deutsche Flottenbau war, erwies sich schon bald und sei nur an zwei Beispielen aufgezeigt. Einmal hielt die Stärke der deutschen Kriegsmarine die Briten in dem Jahrzehnt vor dem Ersten Weltkrieg von einem Überraschungsangriff auf die deutschen Schiffe ab, auf den führende Mariner in London drängten: »Der Erste Seelord, Admiral John FISHER, setzte sich zusammen mit dem Admiralitätslord Arthur Hamilton LEE beim (englischen, R.K.) König energisch dafür ein, die deutsche Flotte – so wie es die Engländer im Jahre 1807 mit der dänischen Flotte vor Kopenhagen praktiziert hatten, als Admiral GAMBIER mit 50 Linienschiffen, mitten im Frieden, alle dänischen Schiffe kaperte und Kopenhagen in Brand schoß – im Frieden zu überfallen und zu vernichten, sie zu >kopenhagen<. Lieber früher als späten, bevor sie zu groß würde.«(8)

Zum anderen verhinderte die dann vorhandene Größe der deutschen Hochseeflotte im Ersten Weltkrieg, daß die Briten Planungen verwirklichen konnten, mit ihrer Schlachtflotte in die Ostsee einzubrechen, sich dort mit der russischen Flotte zu vereinigen und gemeinsam neben der Nordsee- auch die deutsche Ostseeküste zu blockieren. Damit wäre Deutschland von den überlebenswichtigen Einfuhren aus Skandinavien abgeschnitten gewesen.(9) Die für die Engländer trotz ihrer Übermacht sehr verlustreiche Seeschlacht mit der deutschen Hochseeflotte unter Vizeadmiral Reinhard SCHEER im Skagerrak am 31. Mai 1916 setzte solchen Plänen ein Ende.

Zusammenfassend urteilte der Erlanger Historiker Hellmut DIWALD in seiner Seekriegsgeschichte zutreffend: »Das unaufhaltsame Wachsen des deutschen Exports ist von König EDUARD VII. wiederholt als die bedrohlichste aller Gefahren für England bezeichnet worden. Die deutsche Industrie und die deutsche Ausfuhr waren die entscheidenden Motive, nicht die deutsche Marine. Der britische Nationalökonom Alfred GIBBEY machte nach dem Krieg kein Hehl daraus: >Wir haben den Krieg begonnen, um die industrielle Macht Deutschlands zu vernichten. Vor dem Kriege sahen wir uns von dem deutschen Konkurrenten überall umstellt. Ein erträgliches Dasein war nicht mehr mögliche«(10)

Schon der Erste Weltkrieg war von England aus ein Wirtschaftskrieg, um den deutschen Wettbewerb zu unterbinden. An dem Krieg hatte nicht die deutsche Führung die Schuld, insbesondere nicht durch den Flottenbau. Großadmiral Alfred VON TIRPITZ urteilte mit Recht 1919 über die Ansicht, die Schaffung der deutschen Schlachtflotte habe die Aussicht auf ein freundschaftliches Verhältnis zu Großbritannien verscherzt: »Sollte sich dieses Bild in deutschen Köpfen festsetzen, so könnte man darin zunächst die Regel bestätigt finden, daß der Sieger die Geschichte schreibt; und der Besiegte würde sie in diesem Falle fälschen, um der angelsächsischen Weltherrschaft in seinem historischen Gewissen huldigen zu können.«(11)

Belgische Neutralität 1914

Es herrscht allgemein die Meinung, daß die Verletzung der belgischen Neutralität Anfang August 1914 durch deutsche Truppen Hauptgrund für die Ausweitung des Konflikts zum Ersten Weltkrieg gewesen sei und Deutschland dadurch die Hauptschuld an dem Krieg trage. Im Hinblick auf den sich anbahnenden Zweifrontenkrieg hatte sich Deutschland auf den, wenn auch >verwässerten< Schlieffen-Plan festgelegt, der, um einen schnellen Sieg an der Westfront herbeizuführen, einen umfassenden Angriff auf Frankreich über Holland, Belgien und Luxemburg vorsah.

Der »Fetzen Papier«. Damit ist jener Vertrag aus dem Jahre 1839, der die Neutralität Belgiens garantierte, hinfällig.

Am 3. August 1914 erhielt der britische Botschafter Edward GOSCHEN, der von der Reichsregierung die Zusicherung einholen sollte, daß Deutschland die belgische Neutralität respektieren werde, als Antwort: »Nur für einen Fetzen Papier« (damit war die Neutralitätsurkunde aus dem Jahre 1839 gemeint) »ist England dabei, gegen eine verwandte Rasse Krieg zu führen.«

In einer denkwürdigen Rede im Reichstag hatte Reichskanzler BETHMANN HOLLWEG am nächsten Tag, dem 4. August, in verhängnisvoller Naivität erklärt, daß Not kein Gebot kenne und Deutschland deswegen in Belgien habe einfallen müssen, daß Deutschland aber für Entschädigung sorgen werde >ein wahrlich gefundenes Fressen< für die alliierte Kriegspropaganda.

Der Militärschriftsteller General John Frederick Charles FÜLLER unterstreicht,(12) daß der Vertrag zwischen England und Belgien aus dem Jahre 1839 keinerlei Bestimmung enthielt, die England eine Entsendung von Truppen zum Schutz der belgischen Grenzen vorschrieb. Auch wenn Deutschland die belgische Neutralität nicht verletzt hätte, meint der britische General, so hätten britische Ehre und das Interesse Englands gefordert, sich Frankreich und Rußland anzuschließen. Und das Gespräch zwischen GREY und dem deutschen Botschafter Karl VON LICHNOSWKY vom 1. August in London(13) belegt, daß sich die britische Regierung bereits festgelegt hatte.

Lord Arthur PONSONBY versicherte in einem Zeitungsartikel Mitte der zwanziger Jahre:(14) »Was auch immer die Ursachen des Weltkrieges gewesen sein mögen, der deutsche Einmarsch in Belgien war ohne Zweifel keine davon. Er war eine der ersten Folgen des Krieges. Er war nicht einmal der Grund für unseren Eintritt [der Briten] in den Krieg. […] Politisch war der Einfall in Belgien ein großer Fehler. In strategischer Hinsicht war es der natürlichste und einleuchtende Weg, den Deutschland wählen mußte.«

Der französische General Alexandre PERCIN, der 1910-11 an einem großen Wintermanöver teilgenommen hatte, meinte nach dem Krieg in der Zeitschrift Ere Nouvelle: »Das Manöver dauerte eine Woche und zeigte, daß ein deutscher Angriff auf die elsaß-lothringische Front keine Aussicht auf Erfolg hätte, daß er unfehlbar an den in diesem Gebiet konzentrierten Befestigungen zerschellen müßte und daß Deutschland gezwungen sein würde, die belgische Neutralität zu verletzen.«

4. August 1914: deutsche Soldaten und belgische Zivilisten posieren nebeneinander in den belgischen Ardennen.

Leon DEGRELLE, der als Neunjähriger den Einmarsch der Deutschen in seinem belgischen Dorf erlebte, vertrat dieselbe Ansicht:(15) »Seit 2000 Jahren war Belgien schon immer ein unvermeidlicher Durchgang,… der Bürgersteig der Krieger. .. Die Deutschen standen vor der Wahl: entweder die Belgier nicht antasten oder ihre Offensive gegen die Franzosen verfehlen. In dieser großen Schicksalswaage wogen die Belgier, wie vorauszusehen, nicht sehr viel, ebenso wenig, wie die Vorgänger, darunter die Franzosen, fünf Jahrhunderte lang es hinlänglich demonstriert hatten.«

PONSONBY führt in seinem aufsehenerregenden Artikel außerdem aus, daß »Frankreich die belgische Neutralität verletzt hätte, wenn Deutschland es nicht getan hätte«. Dabei beruft sich PONSONBY auf General PERCIN. Am 31. August 1913 war zwischen Frankreich und Rußland eine Vereinbarung unterzeichnet worden, der zufolge der Begriff >Verteidigungskrieg< nicht wortwörtlich aufgefaßt und eine »kraftvolle Offensive.. . gleichzeitig« ergriffen werden solle. PERCIN schlußfolgert: »Konnten wir eine kraftvolle Offensive unternehmen, ohne die belgische Neutralität zu verletzen? Konnten wir wirklich unsere 1300 000 Mann auf der schmalen Front von Elsaß-Lothringen entwickeln?« Eine Ausweitung des Operationsfeldes konnte nur in Belgien stattfinden. Damit steht fest, daß die Briten und die Franzosen die Verletzung der Neutralität Belgiens in ihren Generalstabsplanungen hinsichtlich eines Präventivschlags gegen Deutschland vorgesehen hatten. Es sei schließlich daran erinnert, daß die Franzosen im selben Krieg auch gegen Neutrale, nämlich Griechenland, militärisch vorgingen.

Die Bagdadbahn – eine Kriegsursache 1914?

Von Michael Klotz

Im Zusammenhang mit den Vorwürfen einer Welteroberungsabsicht Deutschlands um 1914 und den Ursachen des Ersten Weltkrieges wird die Bagdadbahn häufig erwähnt. In Wikipedia dazu: »Deutschlands Provokation durch die Intensivierung der politischen, wirtschaftlichen und militärischen Beziehungen mit dem Osmanischen Reich führte im nachhinein zu einer Annäherung der Mächte [England, Frankreich, Rußland] und war eine der vielen Gründe, die zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges im August 1914 führten.«(16) Das kann man nicht so stehen lassen.

Doch zunächst seien ein paar Worte zum Projekt Bagdadbahn und seiner Verwirklichung vorangestellt.
Um die vorletzte Jahrhundertwende war Deutschland dabei, die bislang führende Industriemacht in der Welt, England, einzuholen und im Welthandel gar zu überflügeln. Es ist nur folgerichtig, daß sich das Deutsche Reich nach neuen Absatzmärkten umsah – so wie es Großbritannien im gesamten 19. Jahrhundert auch getan hatte. Das stark schwächelnde Osmanische Reich – »der kranke Mann am Bosporus« – bot sich als interessantes Expansionsfeld für die damals blühende deutsche Wirtschaft an.
Die Geschichte der Bagdadbahn geht auf das Jahr 1888 zurück, als Georg VON SIEMENS, Vorstandssprecher der Deutschen Bank, mit dem Osmanischen Reich einen Vertrag zum Ausbau und zur Entwicklung der Anatolischen Eisenbahn, der Vorläuferin der Bagdadbahn, abschloß. Im Jahre 1896 war der 1000 Kilometer lange Abschnitt bis Konya fertig; eine zweite Teilstrecke bis Ankara war bereits 1892 eröffnet worden. Nun bot Sultan HAMID II., der die Erschließung des südlichen Teils seines Reichs im Auge hatte, 1902 den Deutschen eine Konzession zum Weiterbau der Strecke von Konya bis Bagdad an. Die Vereinbarung wurde am 16. Januar 1902 unterzeichnet.

Diese Karte, erschienen in der Frankfurter Zeitung vom 16. 7 1940, nach der Fertigstellung der Bagdadbahn.

Bei der Verwirklichung des rund 2400 Kilometer langen Bahnprojekts stellte sich von Anfang an die Frage der Finanzierung, vor allem bedingt durch häufig und stark wechselnde unwegsame Geländeverhältnisse an der Bahntrasse. Die finanziellen Möglichkeiten der beteiligten deutschen Banken wurden dadurch überfordert. Aufgrund seiner damals schlechten wirtschaftlichen Lage konnte das Osmanische Reich den Weiterausbau nur mit beschränkten Mitteln unterstützen. Deutschland versuchte immer wieder, die Briten an dem Großvorhaben zu beteiligen, und zog sogar eine Internationalisierung des Projekts in Betracht.

Im November 1899 besuchte WILHELM II. seine Großmutter Königin VICTORIA von England in der Hoffnung, sie und die britischen Banken für das Bagdadbahn-Projekt zu gewinnen, zumal im Sommer jenes Jahres eine Art deutsch-französische Entente zustande gekommen war, der zufolge die französische Seite eine Beteiligung in Höhe von 40 Prozent erhalten würde. Doch der Kaiser hatte in London keinen Erfolg. In seinem herausragenden Buch „Von Stanbul nach Bagdad„(17)  beschreibt Manfred POHL die mühsamen Anstrengungen der deutschen Seite auf der diplomatischen und finanzpolitischen Bühne, um das Projekt voranzutreiben, und wie die Verhandlungen – und damit auch die Bauarbeiten – immer wieder ins Stocken gerieten. Abgesehen davon luden der Türkisch-italienische Krieg 1911 und die Balkankrisen der folgenden Jahre Bankiers nicht gerade ein, größere Finanzmittel in das Bahnprojekt zu investieren. Noch im Frühjahr 1914 verpflichtete sich Deutschland, das die ganze Zeit auf eine Kompromißlösung bedacht war, die Bahnstrecke nicht über Basra hinaus in Richtung Golf auszubauen. Die Region südlich von Basra, Kuwait, war seit 1901 britisches Protektorat.

Die extremen Geländeverhältnisse erschwerten die Finanzierung der Bahnstrecke; Links: Bau der Taurusstrecke. Rechts: Die Karte aus Petroleum Review, Mai 1914, zeigt die damals bekannten Erdölvorkommen in Mesopotamien und unterstreicht die sich anbahnende Bedeutung der Region.

Der Faktor Erdöl dürfte dabei keine geringe Rolle gespielt haben. Seit 1902 waren vielversprechende Erdölquellen zwischen Mossul und Basra erschlossen worden. Wilde Spekulationen über den möglichen Umfang der Erdölvorräte regten die Vorstellungskraft der politisch Verantwortlichen in höchstem Maße an. Deutschland könnte dadurch nicht nur einen neuen Wirtschaftsraum erschließen, sondern auch eine führende Rolle ebenfalls im Erdölgeschäft übernehmen – zumal die Türkei 1912 den Deutschen eine Konzession erteilt hatte, die sämtliche Öl- und Mineralvorkommen in einem 20 Kilometer breiten Streifen entlang der Bahnstrecke bis Mossul sicherte.

Die anderen damaligen Großmächte sahen dadurch ihren Einfluß im Nahen und Mittleren Osten bedroht. Die Bagdadbahn hätte eine direkte Konkurrenz zum Suezkanal dargestellt und das Transportmonopol der Briten stark gefährdet. Außerdem trieb Rußland zur selben Zeit einige Eisenbahnprojekte in Persien voran. Und die USA waren nicht sonderlich begeistert, daß sich das Deutsche Reich auf diesem Weg der Ölabhängigkeit von Amerika entziehen könnte, da sie dann in einem Kriegsfall keinen Druck mittels einer Seeblockade ausüben könnten.

Robert George Dalrymple LAFFAN, den sowohl F. William ENGDAHL (18) als auch Gerd SCHULTZE-RHONHOF (19) in ihren Büchern anführen, brachte mitten im Krieg die Erklärung, weshalb sich die Engländer weigerten, beim Projekt Bagdadbahn in irgendeiner Weise mitzuarbeiten. In seinem Buch The Serbs: The Guardians of The Gate (20) läßt der in Serbien dienende britische Militärberater es nicht an Deutlichkeit fehlen:
„Würde >Berlin-Bagdad< fertiggestellt, wäre ein riesiges Gebiet, in dem jeder erdenkliche wirtschaftliche Reichtum hergestellt werden könnte, das aber für eine Seemacht unangreifbar wäre, unter deutsche Kontrolle geraten. Rußland würde durch diese Barriere von England und Frankreich, seinen Freunden im Westen, abgeschnitten. Die deutsche und türkische Armee könnte leicht auf Schußweite an unsere Interessen in Ägypten herankommen. Vom Persischen Golf aus würde unser indisches Empire bedroht. Der Hafen von Alexandropoulos und die Kontrolle über die Dardanellen würden Deutschland im Mittelmeerraum bald eine enorme militärische Seemacht verleihen. . . ein Blick auf die Weltkarte zeigt, aus welchen Gliedern sich die Kette der Staaten zusammensetzt, die zwischen Berlin und Bagdad liegen: das Deutsche Reich, Österreich-Ungarn, Bulgarien und die Türkei. Nur ein kleiner Gebietsstreifen verhindert, daß die beiden Enden der Kette miteinander verbunden werden können. Dieser kleine Streifen ist Serbien. Serbien steht klein, aber trotzig zwischen Deutschland und den großen Häfen von Konstantinopel und Saloniki und versperrt ihm das Tor zum Osten. .. Serbien war in der Tat die erste Verteidigungslinie für unsere Besitzungen im Osten. Würde es vernichtet oder in das >Berlin-Bagdad-System< einbezogen, hätte unser großes, aber nur schwach verteidigtes Empire bald den Schock des deutschen Vorstoßes nach Osten gespürt.

Der Kreis schließt sich. Am 2. Juni 1914 war die Bahn bis Bagdad fertig. Sechsundzwanzig Tage später erfolgte der Anschlag von Sarajewo; einen Monat danach brach der Erste Weltkrieg aus – nur Zufälle? Man kann durchaus behaupten, daß England, das seit 1900 die Verwirklichung des Bagdadbahnprojekts mit politischem Druck und diplomatischen Tricks zu verhindern oder zumindest zu verzögern versucht hatte, ab 1. August 1914 seine Politik mit anderen Mitteln fortsetzte.

CHURCHILLS waghalsige Dardanellen-Expedition 1915 wird vor dem Hintergrund der Bagdadbahn und ihrer geostrategischen Bedeutung erklärlich.(21)

Hellmut DIWALD hat in seiner Geschichte der Deutschen die Entwicklung des beginnenden 20. Jahrhunderts mit den zutreffenden Worten zusammengefaßt: »Der Imperialismus ihrer [der deutschen] Produkte war erheblich gefährlicher als der Imperialismus von Kanonen. Lag die Folgerung nicht auf der Hand, daß man sie, die wirtschaftlich nicht zu besiegen waren, politisch isolieren und notfalls militärisch destruieren mußte?«(22)

Der „Baralong“-Mord 1915

Der deutsche Großadmiral Alfred VON TIRPITZ (1849-1930) erwähnt in seinen Erinnerungen den »Baralong-Mord«(23) von 1915 als eines von mehreren Beispielen für eine Eigenart der Briten: »Grundsätzlich decken die Engländer ihre Leute, um die Achtung vor jedem Briten in der Welt und die Neigung zur Selbsthilfe in den Ihrigen zu stärken«, auch wenn sie ihn »im stillen wahrscheinlich verurteilt haben«. Denn »die Engländer pflegten einen Offizier politisch oder militärisch nicht preiszugeben, einerlei, ob seine Hand- lung aus dem vorgeschriebenen Rahmen herausfiel oder nicht«.(24)

Was hatte es mit dem heute weithin vergessenen >Baralong<-Zwischenfall auf sich? Am 19. August 1915, drei Monate nach der Versenkung der >Lusitania<, hatte das deutsche U-Boot >U 27< den britischen Dampfer >Nicosian< aufgebracht und war dabei, ihn zu versenken. Da näherte sich ihm der unter amerikanischer Flagge als britische U-Boot-Falle (in der britischen Marine >Q-ship< genannt) fahrende britische Hilfskreuzer >Baralong< unter Führung von Lieutenant-Commander Godfrey HERBERT und vernichtete es durch Geschützfeuer aus kurzer Entfernung. Anschließend erschossen die Männer der >Baralong< die im Wasser umher schwimmenden deutschen Seeleute. Mehrere U-Boot-Fahrer, die sich auf die >Nicosian< gerettet hatten, wurden an Bord dieses Schiffes ebenfalls von Angehörigen der U-Boot-Falle erschossen. Der deutsche U-Boot-Kommandant, Kapitänleutnant Bernd WEGENER, der sich auch an Bord des Dampfers gerettet hatte und dem offensichtlich dasselbe Schicksal blühte, konnte vorher noch von der >Nicosian< wieder ins Wasser springen und wurde dann dort erschossen.

Anschließend verlangte HERBERT strenges Stillschweigen von seiner Mannschaft über den Vorfall, angeblich auch, um die Identität der U-Boot-Falle geheimzuhalten. Dieser wurde aber dann doch durch einige amerikanische Mitglieder der Besatzung bekannt. »In seinem Bericht an die britische Admiralität überging HERBERT den Mord an den deutschen Seeleuten oder kaschierte ihn. Die britische Regierung rechtfertigte das Vorgehen der >Baralong< damit, daß am selben Tag deutsche U-Boote zwei britische Handelsschiffe, darunter den Passagierdampfer >Arabic<, versenkt und deutsche Seestreitkräfte ein britisches U-Boot in neutralen dänischen Hoheitsgewässern vernichtet hätten, wobei Briten ums Leben gekommen seien. In der englischen Literatur wird zur Verteidigung der Tat angeführt, die Besatzung der >Baralong< habe geglaubt, es mit demselben U-Boot zu tun zu haben, das wenige Stunden zuvor die >Arabic< versenkt hatte; außerdem habe sie befürchtet, die an Bord der >Nicosian< geflüchteten schiffbrüchigen Seeleute hätten den Dampfer als Preise nach Deutschland einbringen wollen. Dabei hatten sie sich zuvor ihrer Uniformen und zweifellos auch etwa mitgeführter Waffen entledigt, um besser schwimmen zu können.«(25) Und was hätten die vier oder fünf an Bord gekommenen Schiffbrüchigen schon gegen die Dampferbesatzung ausrichten können?

In der Literatur ist umstritten, ob die U-Boot-Falle noch bei Feuereröffnung die amerikanische Flagge zeigte oder bereits die britische aufgezogen hatte. Die amerikanischen Farben an den Seitenwänden des Schiffes blieben jedoch das ganze Gefecht über sichtbar. Das ändert aber an dem vielfachen Mord an den wehrlosen Schiffbrüchigen nichts. Die Besatzung der >Baralong< beging eindeutig ein Kriegsverbrechen, das jedoch, weil es nicht von Deutschen begangen wurde, nie gesühnt wurde.

Historische Postkarte (Sammlung Prof. Dr. S. GIESBRECHT) zum >Baralong<-Mord.

»An England« – In Erinnerung an die Mordtaten der >Baralong<
Du führst die Lüge im Panier
und hast verletzt mit frevler Hand
Das Recht, das alle Völker band.
Du gabst, entehrt bist Du dafür,
Dem Glauben an Vertrag und Wort
Zum Lohne feigen Meuchelmord.
Weh, England, Dir!…«


Quellen:
1 Klaus HILDEBRANDT, Das vergangene Reich. Deutsche Außenpolitik von Bismarck bis Hitler, Stuttgart 21996, S. 200 ff.
2 Franz UHLE-WETTLER, Alfred von Tirpitzin seinerzeit, Mittler & Sohn, Hamburg 1996; Kurzfassung auch ders., »Der Einfluß der >political correctness< auf unser Geschichts- bild«, in: Otto SCRINZI (Hg.), Nationale Zukunft und Verantwortung, Aula-Verlag, Graz 2001, S. 59 f.
3 Hellmut DIWALD, Der Kampf um die Weltmeere, Droemer Knaur, München-Zürich
5 Ebenda, S. 106.
6 DIWALD, aaO. (Anm. 3), S. 386.
7 Ebenda, S. 38 ff
8 Ebenda, S. 387
9 UHLE-WETTLER, aaO. (Anm. 2).
10 DIWALD, aaO. (Anm. 3), S. 389
11 TIRPITZ, aaO. (Anm. 4), S. 167.
12 John Frederick Charles FÜLLER, Die Entscheidungsschlachten der westlichen Welt, Grabert, Tübingen 2004, S. 390.
13 Siehe »Die Ursachen des Ersten Weltkriegs«.
14 Arthur PONSONBY, in: Manchester Guard- ian, 27. 1. 1925.
15 Leon DEGRELLE, LA pseudo-guerre du droit<, Paris 1987, S. 28.
16 Wikipedia, Artikel >Bagdadbahn<,
17 Manfred POHL, Von Stanbul nach Bagdad. Die Geschichte einer berühmten Eisenbahn, Piper, München 1999, S. 47-80.
18 F. William ENG- DAHL, Mit der Ölwaffe Zur Weltmacht, Böttiger, Wiesbaden 31995, S. 43.
19 Gerd SCHULTZE- RHONHOF, Der Krieg, der viele Väter hatte,Olzog, München 42005, S. 39.
20 Robert George Dalrymple LAFFAN, The Serbs. The Guardi- ans of the Gate, 1917; Nachdruck: Dorset Press, New York 1989, hier: S. 163 f.
21 John Frederick Charles FULLER, Die Entscheidungsschlachten der westlichen Welt, Grabert, Tübingen 2004, S. 404-413.
22 Hellmut DIWALD, Geschichte der Deutschen, Ullstein, Frankfurt/M.-Berlin -Wien 1978, S. 270.
23 Alfred VON TIRPITZ, Erinnerungen, K. F. Koehler, Leipzig 1919, S. 15.
24 Ebenda
25 Gerhard GRANIER, »Baralong-Zwischenfall am 19. 8. 1915«, in: Franz W. SEIDLER und Alfred M. DE ZAYAS (Hg.), Kriegsverbrechen in Europa und im Nahen Osten im 20. Jahrhundert, E. S. Mittler & Sohn, Hamburg-Berlin-Bonn 2002, S. 45; dort S. 46 weitere Literatur.


Während England und Frankreich mit militärischen Mitteln ihre Macht aufrecht erhielten, versuchte das Deutsche Reich die ökonomische Ausweitung in einem bilateralen Verhältnis (und Verträgen) zu seinen Partnern. Deutsche Diplomaten, Wirtschaftsführer und Regierung haben nicht das englische Empire zu hintergehen versucht, sondern wollten ihre Einbindung in die deutschen Vorhaben, schon aus finanzieller Seite her. Statt sich daran zu beteiligen, gestatte es der englische Geist nicht einzuwilligen, sondern man nahm die Angebote als Bedrohung war.

Mit dem Bau der Bagdadbahn und den daran verknüpften Schürfrechten für Mineralien und Öl sahen die USA die Gefahr, daß sie Deutschland nicht mehr erpresserisch gegenüber stehen könnte, weil sich das Deutsche Reich neue Quellen erschließen könnte. 

Das Deutsche Reich wurde für Rußland, Frankreich, England und die USA deswegen zur Bedrohung, da es die eigene Unfähigkeit dieser Länder offenbarte und sie nur militärisch gegenüber anderen Staaten und Völkern ihre Macht demonstrieren konnten. Durch diese immer stärker in Erscheinung tretende Unfähigkeit war ein Krieg gegen das Deutsche Reich die einzige logische Erklärung. 

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Ubasser

27 Kommentare zu “Behauptungen der Sieger-Geschichtsschreibung

  1. Larry sagt:

    @ Sigurd Hammerfest

    Die Behauptung, Hitler sei ein Feindagent, Jude oder beides zugleich gewesen, hat doch bereits ein knielangen Bart und wird von einigen zwielichtigen, vermutlich jüdischen Quellen einmal abgesehen durch rein gar nichts gestützt.

    Es ist nichts all ein kläglicher Versuch, Aufgewachte davon abzuhalten, sich mit dem erklärten Gegner der NWO, dem Nationalsozialismus, zu identifizieren.

    Aber laß diese Schmierfinken, die Derartiges trotz mannigfacher Hinweise auf das Gegenteil immer noch behaupten, doch links liegen. Es sind Dummköpfe, Bezahlschreiber oder beides zugleich.

    Hier im Blog sind es eigentlich nur zwei Leute. Der eine ist hier erst vor Kurzem aufgeschlagen, schreibt ellenlange, wirre Texte und nennt sich bescheidenerweise auch noch „legitimer Weltherrscher“. Im Grunde hat es dieser Schreiber längst geschafft, daß ihn rein gar niemand mehr ernst nimmt, er ist einfach nur eine Flachpfeife.

    Der andere treibt in nationalen Blogs schon seit Jahren sein Unwesen und nennt sich „Freidavon“. „Freidavon“ ist ein kleines Bißchen schlauer und schreibt ab und an, wohl damit es nicht ganz so sehr auffällt, auch mal ‚was Vernünfiges. Allerdings ist auch dieser Schreiber weit davon entfernt, auch nur halbwegs vernunftbegabte Leser in irgend einer Form zu überzeugen. Man hat sich einfach an ihn gewöhnt wie an die Fliegen in einem Biergarten.

    Kurzum, sparen wir uns die Zeit, gegen diese Schmierfinken anzuschreiben, ihre Zeit ist ohnehin bald abgelaufen.

  2. Fritz sagt:

    GOOGLE PROMOTES WHITE-GENOCIDE
    By Mike King

    In a normal world, the daily „Google-Doodle“ of March 31, 2017 would have infuriated Whitelandia. But because the West has ceased being normal, few will see anything wrong with the subversive messaging. Notice how the Jewish girl is positioned front & center — the obvious ringleader. The Jewess is flanked by a Muslim girl and a South Indian tranny. The three White males are castoff to the far sides — two of them are crippled and one of them homosexual (as evidenced by the rainbow Google logo G on his shirt)…

    weiter hier
    http://tomatobubble.com/google_white_genocide.html

  3. Waffenstudent sagt:

    Eisenbahnlinien, um die Deutschland betrogen wurde, zum Beispiel 1914 die Bagdadbahn

    http://www.geocities.ws/dikigoros2/bahn2.htm

    • Skeptiker sagt:

      @Waffenstudent

      Zumindest hat die Bahn sich gelohnt, für mehr Flüchtlinge, das ist richtig und wichtig, für mehr Flüchtlinge.

      1000€ Tagesgeld für die Flüchtlinge, das ist wichtig und richtig, Deutsche arbeitet länger, arbeitet härter für noch mehr Flüchtlinge.

      Angela Merkel über Integration und Zuwanderung 13.09.2002 – Bananenrepublik

      Gruß Skeptiker

  4. Sigurd Hammerfest sagt:

    Egoismus und Hochmut führen zu bizarren Falscheinschätzungen. Das Irrwissen ist nicht zu übersehen, die Widersprüche krachen nur so.
    Hitler als Rothschildagent, als Vatikanagent? Wieso ist er dann Ahasver?
    Er, ein Mann der Frieden wollte? Ein Mann, der freiwillig – um des Friedens Willen – Europa verließ und dann verraten wurde? Der soll Agent gewesen sein?
    Hitler, ein einfacher Mann aus dem Volke? Nie und nimmer. Hitlers Vergangenheit und seine Familienverhältnisse sollten in Betracht gezogen werden sowie seine Bekanntschaften in Wien vor 1914 und dann die Erlebnisse während des Krieges sowie seine Verwundung.
    Der I. Weltkrieg sowie der II. können nicht nur unter einfachen wirtschaftlichen Gesichtspunkten und Machtstreben gesehen werden. Viel wichtigere Gesichtspunkte sind die nichtsichtbaren, die dem Normalmenschen verborgen werden: Die Deutsche Nation wird auf auf eine Zukunft vorbereitet, in der sie eine wichtige Rolle zu spielen hat. Somit ergibt sich für diese Nation kein Untergang; es sieht in diesem Moment nur so aus. Aus diesem Grunde wurden die Deutschen immer verfolgt, über Jahrhunderte hinaus. Wohl kaum ein Volk mußte so leiden wie das Deutsche. Daher auch die richtige Fahne Gold zu oberst für das gleißende Licht, dann das Rot und unten das Schwarz für die Dunkelheit.
    Viele Geschehnisse auf dem Boden der Deutschen Nation über etliche Länder hinweg verstreut, können wir noch nicht erfassen. Es wird aber so sein wie Nostradamos schon sagte und wie sein Zeitgenosse im Adlerland, der Theophrastus von Hohenheim und weitere andere. Letztendlich durchdringt das Licht die Dunkelheit und so weicht „Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen“ der Menschen.

    – Die Bagdadbahn wies damals viele viele Kurven auf, die keine Notwendigkeit waren. Bezahlt wurde jedoch die Streckenlänge. Und da die Bezahlung über die Kreditgeber Rothschild ging, verblieb unnötig mehr Geld in deren Taschen.durch Kurven – Die türkische Regierung hat in den letzten Jahren viele Streckenkilometer begradigt.-

    – Putin äußerte sich klar gegenüber der türkischen Regierung. Ungefähr im Wotlaut so: „Würden sie (Türken) nicht ablassen von ihrer jetzigen Politik, werde Istanbul wieder zum christlichen Konstantinopel werden. –

    – Manche Balkan-Adelsfamilien haben nicht unwesentlich zum I. Weltkrieg durch ihren Haß gegen alles Deutsche beigetragen –
    – Die schwarze Hand soll am Anschlag auf Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn am Genfer See beigetragen haben. Der große Krieg sollte schon vorher stattfinden. –
    – Ein rumänischer Geheimdienstgeneral soll maßgeblich um das Geschehen in Sarajewo beteiligt gewesen sein,.angeführt von Engländern. –
    – Der österreichische Thronfolger wußte um seinen Tod in Sarajewo. Er und seine Frau ließen sich schlachten. –

    – Des weiteren sehe man sich den Marschall Tito besser an. Der war wesentlich beteiligt am II. Weltkrieg mit Stalin. Stalin wollte einen 2 Frontenkrieg gegen das Deutsche Reich, ausgehend vom sog. Spanischen Bürgerkrieg“, – Richtung Frankreich zum Deutschen Reich – der allerdings ein Krieg Stalins war. Die 2te Front sollte aus Serbien kommen und gegen das Deutsche Reich gerichtet werden. Der Ausbruch des Doppel-Front-Krieges wurde vom slovenischen General Rupnik, General in Diensten des Königs von Serbien, verhindert. General Rupnik hatte in der k.u.k. Armee gedient. Tito war ein Erzfeind des Generals Rupnik, weil Rupnik durch seinen Geheimdienst einen kriegstreibenden Aufstand Titos um Belgrad herum zusammenbrechen ließ. Rupnik wurde am Ende des Krieges gefangen genommen und von Titos Leuten hingerichtet.
    Niemand weiß, wer Tito wirklich war. In Argentinien gab es einen Tito, der damals an der Bahnlinie Ramal „C 14“ arbeitete. Nur, dieser Mann in Argentinien erlitt einen Unfall; ihm fehlten danach 2 Finger an der Hand. Und Marschall Tito hatte alle Finge an der Hand. Jedoch hatte Marschall Tito die Dokumentation des Mannes vom Ramal C 14 aus Argentinien, der sich Tito nannte!.-

    Am Ausbruch des I. und am II. Weltkrieges hatten viele gearbeitet. Stalin hatte schon 1924 gesagt, ein Krieg mit dem Deutschen Reich sei unumgänglich. „Alle“ wollten gegen die Deutschen
    vorgehen. Das wirkliche Warum ist nicht recht einsehbar. Also: Was haben die Deutschen, was andere nicht haben? ? ?

    • Skeptiker sagt:

      @Sigurd Hammerfest

      Also diese komische Type mit dem Namen illegaler Weltherrscher eiert doch schon monatelang hier rum, immer der gleiche sinn-freie Dreck.

      Der Typ ist irreparabel.
      ========================

      Jetzt wird das Video von Alfred Schäfer massenhaft in der BRD gesperrt.

      Hier geht es noch, aber wie lange noch?

      Alfred Schaefer über Bnai Brith, Redeverbote, Methoden der Umerziehung

      Gruß Skeptiker

      • Skeptiker sagt:

        Test:

        Geht das Video hier?

        Wenn ja, bitte mal ab der 33 Minute zuhören.

        Ende der Lügen Deutsch 9/11 Brainwashing series pt4

        Wenn nicht so muss man ganz unten auf You Tube die Landessprache ändern.

        Gruß Skeptiker

    • Larry sagt:

      @ Sigurd Hammerfest

      Die Behauptung, Hitler sei ein Feindagent, Jude oder beides zugleich gewesen, hat doch bereits ein knielangen Bart und wird von einigen zwielichtigen, vermutlich jüdischen Quellen einmal abgesehen durch rein gar nichts gestützt.

      Es ist nichts all ein kläglicher Versuch, Aufgewachte davon abzuhalten, sich mit dem erklärten Gegner der NWO, dem Nationalsozialismus, zu identifizieren.

      Aber laß diese Schmierfinken, die Derartiges trotz mannigfacher Hinweise auf das Gegenteil immer noch behaupten, doch links liegen. Es sind Dummköpfe, Bezahlschreiber oder beides zugleich.

      Hier im Blog sind es eigentlich nur zwei Leute. Der eine ist hier erst vor Kurzem aufgeschlagen, schreibt ellenlange, wirre Texte und nennt sich bescheidenerweise auch noch „legitimer Weltherrscher“. Im Grunde hat es dieser Schreiber längst geschafft, daß ihn rein gar niemand mehr ernst nimmt, er ist einfach nur eine Flachpfeife.

      Der andere treibt in nationalen Blogs schon seit Jahren sein Unwesen und nennt sich „Freidavon“. „Freidavon“ ist ein kleines Bißchen schlauer und schreibt ab und an, wohl damit es nicht ganz so sehr auffällt, auch mal ‚was Vernünfiges. Allerdings ist auch dieser Schreiber weit davon entfernt, auch nur halbwegs vernunftbegabte Leser in irgend einer Form zu überzeugen. Man hat sich einfach an ihn gewöhnt wie an die Fliegen in einem Biergarten.

      Kurzum, sparen wir uns die Zeit, gegen diese Schmierfinken anzuschreiben, ihre Zeit ist ohnehin bald abgelaufen.

  5. GRET sagt:

    Die Beiträge sind ja gut aber die Kommentare sind manchmal unter aller Kanone.

  6. Distanzierter sagt:

    Sicherlich sind viele Aspekte zu berücksichtigen und Kleinarbeit in Archiven und sorgfältige Dokumentenanalyse – soweit diese vorhanden und unverfälscht sind – ist definitiv notwendig.
    Wohlbemerkt, ich wiederhole mich, ich habe umfangreiche Literaturkenntnisse.

    Nur eines steht für mich fest und ich teile damit die Ansichten derjenigen, wissenschaftlich denkenden, Historiker die nicht zielorientiert und selektiv gegen Deutschland recherchieren und argumentieren, daß ALLE Quellen, Dokumente und Aspekte zu berücksichtigen sind ob sie einem passen oder nicht, bzw. den Kreisen die sie finanzieren.

    Deutschland mußte zerstört werden WEIL es in vielen Lebensbereichen durch Bildung, Kultur, Wissenschaft und auch Tüchtigkeit, Fleiß und Ethik den meisten Ländern weit überlegen ware und weiter wurde.
    Die Interessen der Machthabenden anderer Länder zielten aber daraufhin eben nicht dahin – was moralisch angemessen wäre wenn man „Kultur“ hätte – „sich am Riemen zu reißen“ und diese guten Strukturen zu übernehmen oder sogar noch zu verbessern, sondern lieber mörderische (was sonst?) Kriege zu provozieren.

    Ich denke daß es eine maßlose und unangemessene Einstellung war und ist zu bestimmen wer und welche Länder die Macht ausüben sollen.

    Unabhängig davon, nur ein Beispiel, ob der Rückzug von der Politik Bismarcks richtig oder verkehrt war ist das doch KEIN Grund für andere Länder einen Krieg gegen Deutschland zu führen … oder?

    Nein, man gründete dann sogar irgendwann Einrichtungen wie Wellington House und machte (bis heute) die Lügen zum Handlungsprinzip, leider auch bis heute mit der Hilfe einiger, vieler, deutscher Historiker mit unwissenschaftlichem, weil verbogenem, Denken.

    Wir sind das Land der Opfer! nicht das Land der Täter!

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