Wir gratulieren unserem Führer

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21. April 2017 von UBasser


https://vimeo.com/212855539

“… Ich möchte vor der Vergangenheit und vor der Zukunft in Ehren bestehen und mit mir soll in Ehren bestehen das deutsche Volk. Die heutige Generation sie trägt Deutschlands Schicksal, Deutschlands Zukunft oder Deutschlands Untergang. Und unsere Gegner sie schreien es heute heraus: Deutschland soll untergehen und Deutschland kann ihnen nur eine Antwort geben:

Deutschland wird leben und Deutschland wird deshalb siegen …”

Adolf Hitler – Rede im Berliner Sportpalast 30.01.1940

Du Seelenfischer,
Du Friedensbringer,
Du Dämonisierter,
über die Wellen der Zeit hinweg
möchte ich Dir meine Hände reichen,
möchte spüren ihren festen Druck,
fühlen Deine Kraft,
die uns,
Deinem Volk gehörte,
dem Du Liebe schenktest,
dem Du Liebe warst,
das Deine Blicke suchte,
Deine Augen,
die Hoffnung gaben,
die Freiheit versprachen,
Dein Volk,
das mit Dir sein wollte,
sich nach Deinen Gedanken verzehrte,
dem Du ein Stab warst,
auf dem es sich beruhigt stützen konnte,
weil Du sein Fels warst in rauer See,
weil Du versprachst und hieltest,
weswegen sie Dich liebten,
Dich schätzten,
da Du ihr Erlöser nach den
Hunger-und Todesjahren
der Fremdherrschaft warst!

Schlendern konntest Du durch
die Straßen ohne Schutz,
getragen vom Jubel und Lachen
Deines Volkes,
emporgehoben von Deiner starken Jugend,
erhöht durch die Lieder der Kinder,
eingebettet in ihre hellen Stimmen,
hast Du ihre Mütter gesegnet,
jene, die dem Land,
die Dir, neues Leben gaben,
hoffnungsvoll und glücklich,
weil Du ein neues selbstbewusstes Volk
aus dem Elend gezogen hast,
ein helles Volk,
das einen alten Namen trug!

Quelle: Netzfund

Quelle: Netzfund

 

Übernahme von: Trutzgauer Bote

..

Ubasser

24 Kommentare zu “Wir gratulieren unserem Führer

  1. Freidavon sagt:

    Also werden meine Kommentare auch einfach gelöscht?

    • UBasser sagt:

      Nein, nicht gelöscht, nur frei geschaltet 😉

      Über dem Kommentarfeld steht, unregelmäßige Freischaltung, jedoch mindestens 2 Mal täglich.

      • Freidavon sagt:

        Komisches System! Verzeih mir meine Nachfragen.

        • UBasser sagt:

          @Freidavon, leider mußte ich etwas die Bremse ziehen. In letzter Zeit häuften sich persönliche Beleidigungen und eine Fülle an nicht zum Thema passende Kommentare. Um eine niveauvolle Diskussion zu ermöglichen musste ich mich zu diesem Schritt durchringen. Leider. Aber nichts destotrotz bleib sonst alles beim Alten, außer daß eben jetzt eine Antwort auf den eigenen Kommentar länger dauern könnte.

  2. Skeptiker sagt:

    🎂 Happy Birthday 🎊 Adolf Hitler 🎉

    Veröffentlicht am 19.04.2017

    Aber wie gesagt, es gibt auch Menschen, die mögen einfach kein Geburtstag, warum auch immer.

    https://bumibahagia.com/2017/04/18/tagebuch-eines-deutschen-korrekturen-der-korrekten-geschichte/comment-page-1/#comment-68925

    Ich kriege immer Ärger mit dem Chef der Seite.

    Offenkundig wurde der Seitenbetreiber hier mal auch der Luposeite, derartig fertig gemacht, das er sich aus einer Form der Rache, eben eine eigene Seite erschaffen hat.

    Und da er sich an mich, zu der damaligen Zeit erinnern kann, versucht er sich an mich zu rächen.

    Aber ich finde das alles im grünen Bereich, weil das im eigentlichen Sinne, doch eher lustig ist.

    ADOLF HITLER – WICHTIGE WIRTSCHAFTSPOLITISCHE REDE FÜR UNS HEUTE ZUM NACHDENKEN

    Veröffentlicht am 02.02.2017

    Bitte selber unter dem Video sich das durchlesen, weil das ist ein langer Text, ich habe das eben gelöscht, weil es zu heftig ist.

    Gruß Skeptiker

  3. Waffenstudent sagt:

    Zum Kalenderblatt 20. April/Launing: WARUM – WOHER – ABER WOHIN Teil 2

    Veröffentlicht am 21. April 2017 von Gerhard Bauer
    Auszug aus dem Buch des national-liberalen Schriftstellers Hans Grimms „WARUM – WOHER – ABER WOHIN“, hier lässt er 12 Leute über Hitler sprechen, Freund und Feind. Leser des Buches von Ernst Salomon, „Der Fragebogen“ ist Hans Grimm bekannt. Ansonsten dürfte er wenigen bekannt sein, leider. Daher möchte ich die Werbetrommel für ihn und sein Werk rühren.
    Diese Passage werde ich in den nächsten Tagen vollständig veröffentlichen. Dieses Buch gibt es nur noch im Antiquariat, z. B. Abebooks, zu kaufen, teilweise gibt es noch vollkommen neue, ungelesene Lagerexemplare für wenig Geld zu kaufen. Jeder der sich mit der Zeit von Ende des 19. Jahrhunderts bis in zur Nachkriegszeit des 2. Weltkrieges befasst, sollte dieses Buch gelesen haben.

    In einer Schrift von Edmund Herbert „Wir sprechen Hitler frei“, Lüne­burg 1953, heißt es: „Wogegen wir uns wehren, ist das Herausstellen von Fehlern, Schwächen und Grausamkeiten Hitlers und seiner Zeit; ist die Brandmarkung seiner Überspitzungen und das Absprechen jeglicher Lei­stung, jeder menschlichen Regung, der gewaltigen für Europa und die Welt gebrachten Opfer an Blut und Einsatzbereitschaft, die soweit ging, daß sie Freiwillige aus allen europäischen Ländern in ihren Bann zog. Was wir vermissen, ist die Anerkennung, gegen eine Gefahr aufgestanden zu sein, die heute auch dem Letzten offenkundig geworden sein müßte. Wenn sie von den Staatsmännern anderer Völker, die sich Frieden und Freiheit be­wahren wollten, nicht gesehen wurde, dann waren diese mit Blindheit ge­schlagen. Haben sie es aber gewußt, sind sie die eigentlichen Verbrecher. Das Beispiel Katyn beweist, daß man die Dinge wider besseres Wissen so darstellte, wie es im Augenblick in die eigenen Bestrebungen paßte.“

     In der englischen Wochenzeitung Union` steht im Jahre 1952 zu lesen: „Die unverzeihlichen Verbrechen Hitlers, Mussolinis und Tojos waren nicht Angriffslust` und Unterdrückung` und nicht Beseitigung der Rechte kleinerer Völker`, sondern daß sie ihre Länder aus dem Welthandel lösten und eigene Austauschsysteme schufen, bei denen für die Weltfinanz Gelegenheit zum Verdienen sich nicht mehr ergab. Besonders empfindlich wurde dieser Schritt, als die Bewegung Oswald Mosleys vorschlug, Eng­land und das viel größere Britische Reich einer ähnlichen Umwälzung zu­zuführen. Ein Mann von der Bedeutung Hannon Swaffeys, des bekannten ,Labour‘-Journalisten, bestätigt, das Mosley dies gelungen wäre, wäre der Krieg nicht ausgebrochen.“

     Das Buch, das der englische Botschafter Henderson vor seinem und auch noch vor Hitlers Tod herausgab in England, enthält die Sätze: „Allzu billig wäre es, einem Manne die großen Leistungen abzustreiten, der seinem deutschen Volke Selbstachtung und geschulte Haltung wieder beigebracht hat. Die tyrannischen Verfahren, die zu solchem Ende innerhalb Deutsch­lands angewandt wurden, sind an sich abscheulich, aber bleiben Deutsch­lands eigene Angelegenheit. Viele der sozialen Reformen von Herrn Hitler bewegten sich trotz völliger Mißachtung der persönlichen Freiheit, was denken, sprechen und tun anbelangt, in weit fortgeschrittener demokrati­scher Richtung . . . Der ,Kraft-durch-Freude‘-Gedanke, die Pflege der biologischen Gesundheit der Nation` und vor allem die Gründung der ,Arbeitsdienstlager` . . . sind vorbildliche Zeugnisse für eine wohlwollende Diktatur … In einer neuen und besseren Welt wird ein großer Teil jener Gesetzgebung wieder aufleben, wenn Deutschlands erstaunliche Organi­sationsgabe und der große Beitrag, den es in der Vergangenheit in der Wissenschaft, in der Musik, in der Literatur für die hohen Ziele der Zivilisation und des Humanismus geleistet hat, wieder führende Rolle gewinnen werden.“

     In der Schrift des Generals Hossbach, eines einstigen Hitler-Adjutanten und späteren Gegners, „Zwischen Wehrmacht und Hitler“, geschrieben 1949, finden sich die Ausführungen: „Das Regime (Hitlers) stützte sich unzweifel­haft auf die Zustimmung der Mehrheit des Volkes. Sollten und konnten die Generale gegen die Meinung der Volksmehrheit handeln in einer Zeit, in der auf ihrem ureigensten Gebiet, dem Aufbau der Wehrmacht, im großen und ganzen das innere Gefüge des eigenen Instrumentes vor über­griffen der Partei erhalten werden konnte, in der die Wehrmacht neben der Partei und oft gegen die Partei ihr Wachstum vollzog, und in der die wachsende Volksgemeinschaft, die deutschen Arbeitermassen für die natio­nale Idee gewann und sie in positivem Sinne in das Leben des Staates einordnete? Was seit Bismarck nicht gelungen war, Hitler hat es erreicht­ der Arbeiter stand nicht mehr gegen den Staat, er war einer seiner wich­tigsten Träger geworden. Gegen diesen Staat anzugehen, wäre in den Augen der Masse gleichbedeutend mit finsterster Reaktion gewesen, und zwar mit Recht; denn es lag in den Jahren 1934 bis 1937 kein überzeugungs­kräftiger Grund zum Umsturz vor.“

    Zu den Männern, die in den letzten drei Kriegsjahren in täglichem dienstlichem Umgang mit Hitler standen, gehörte als Vertreter der Marine der Kapitän z. S. Heinz Assmann. Er war anders als Hitler ein ausge­sprochen kirchlicher Mann. Bei dem Attentat am 20. Juli 1944 erlitt er schwerste Verletzungen. Nach äußerer Heilung hielt er einen weithin bekannt gewordenen Vortrag; darin kennzeichnete er Hitler als Persönlich­keit, die aus der Not unseres Volkes heraus geboren wurde. Den größten Eindruck auf den Redner habe das Aufgehen Hitlers in seinem Pflichtgefühl gegenüber dem deutschen Volke gemacht. Mit einem bestimmten Nein beantwortete Assmann die Behauptung, daß Hitler ein niedriger Ver­brecher oder Narr gewesen sei. Hitler sei als Genie in die Welt hinein­gestellt worden, das seinen Weg gehen mußte. In den persönlichen An­sprüchen sei er sehr einfach und bescheiden gewesen. „Er war unerhört schöpferisch und hätte den Krieg gern vermieden. Von klarem Verstande und außerordentlichem Gedächtnis bewies er in der Unterhaltung stets ein hohes Niveau.“ Assmann erklärte, das Verhalten bestimmter Wehrmachts­teile, deren verantwortliche Männer Hitler gern bemäkelten, habe zu dem Mißtrauen geführt, das sich im Verlaufe des Krieges so verhängnisvoll auswirkte. Während sich Hitler im Kriege gegen Polen noch jeder Einflußnahme auf die taktische Führung enthalten habe, habe er später im wach­senden Mißtrauen gegenüber der Generalität immer häufiger eingegriffen. Angesichts des Glaubens Hitlers an seine ihm von höherer Macht auf­erlegte Sendung sei es schwer gewesen, Einspruch zu üben, doch sei er andererseits nicht abgeneigt gewesen, gegenteilige Meinungen anzuhören. Als General Dietl z. B. einmal sehr energisch und heftig widersprach, habe Hitler nachher zu seiner Umgebung gesagt: „Meine Herren, so wünsche ich mir meine Generale.“ In technischen Fragen habe Hitler über ein ganz erhebliches Maß von Wissen verfügt. Mitunter habe die Umgebung am Verstande Hitlers gezweifelt. Einige Tage später jedoch, als Hitlers Vor­aussagungen eintrafen, sei sie wiederum voll Bewunderung gewesen. Das ständige Hin und Her zwischen Ablehnung und Bewunderung habe eine nicht geringe seelische Belastung dargestellt. Im Verlauf seines Vortrages bezeichnet Assmann Hitler als einen Menschen ohne Bindung an Gott. Im Grunde des Herzens sei Hitler aber kein Atheist gewesen. Nur glaubte er auf Grund einer von ihm angenommenen Berufung von geltender Moral frei zu sein. Recht war für ihn, was dem deutschen Volk zu dienen schien in dessen unzweifelhafter Notlage, und dies Volk galt ihm alles. Selbst jene Maßnahmen, die ihm heute als Verbrechen gegen die Menschlichkeit angerechnet werden, seien – nach Assmanns Überzeugung – von Hitlers tiefer Liebe zum deutschen Volke und dem Glauben bestimmt gewesen, daß sie zum Wohle des Volkes notwendig geworden seien. Bei allem habe Hitler um seiner großen Friedenspläne willen unter einem zunehmenden Zeitdruck gestanden. Dies Gefühl des Zeitdrucks und das wachsende Mißtrauen gegenüber einem Teil der Umgebung hätten schließlich die unheil­volle Dämonie heraufbeschworen, der Hitler erlegen sei gegen Ende des Krieges.

     Quelle: https://deutscheseck.wordpress.com/

  4. Nanu sagt:

    Wer isn Euer Führer? Hitler kann es nicht sein, weil der ist schon tot. Aber selbst wenn Ihr den meint, da er nur ein Rockefeller- und Vatikanagent war und ich das hier schon mehrfach bewiesen habe, dass das ein Fakt ist, kann das ja nur bedeuten, dass Ihr von genau diesem Verein seid, was Ihr ein ums andere Mal zugebt, wobei Ihr aber inkonsequenterweise anschließend weiter lügt und Euch als „Deutscher Widerstand“ ausgebt. Obwohl hier vermutlich noch nie ein echter Deutscher anwesend war – außer ich. ***gelöscht***Beleidigung*** Die Schlußfolgerung kann man daraus durchaus ziehen.

    Für den Fall, dass ich hier veröffentlicht werden sollte, weil Ihr müsst irgendwie meine IP-Adresse gesperrt haben oder so – ein weiteres Indiz, dass Ihr vom Geheimdienst seid, weil ein normaler WordPress-Nutzer kann das höchstwahrscheinlich nicht tun. Aber schaun wir mal. Vielleicht habt Ihr das wieder aufgehoben. Ich wollte eigentlich noch mal etwas zu dem Zustand dieses Landes sagen.

    Nach 2000 Jahren Negativauslese, die hier stattfand real, auch wenn man auf öffentlichen SChulen lange darauf warten kann, davon zu erfahren mit anschließender Gehirnwäsche kann man auch, laufen hier mehrheitlich auch für den Fall, dass es sich um Deutsche handeln sollte asoziale Psychopathen durch die Gegend. Das ist eine logische Entwicklung dessen, was ich gerade gesagt habe.

    Der Vatikan (damals noch Römisches Imperium) hat bereits vor 2000 Jahren damit begonnen, nicht erst mit dem 1. Weltkrieg.

    Und es waren auch nicht „DIE DEUTSCHEN“, die hier Widerstand geleistet hatten. Es gab nur ein einziges Deutsches Fürstentum von zig die es gegeben hat, die dem Vatikan ein Dorn im Auge war. Und das waren die Preußen. Und darum ging es. Darum ging es im Dreißigjährigen Krieg, darum ging es bei der Besetzung durch den Römischen Freimaurer Napoleon, darum ging es in den militärischen Konflikten im Anschluss und darum ging es in den beiden Weltkriegen. Das ist auch der Grund warum es den Bayern (noch) relativ gut geht. Die sind nämlich katholisch. Das ist der einzige Grund. Das ist der Grund warum Österreich keine Bomberattacken auf deren Städte erleben musste. Die sind nämlich katholisch. Die hatten 1000 Jahre lang die Kaiser gestellt. Das waren Vasallen des Papstes – die Habsburger.

    So exakt weiß ich es auch nicht. Ich gehe davon aus, dass alle Adligen Vatikanagenten sind und waren, aber gut vielleicht war Friedrich der Große ne Ausnahme – vielleicht auch nicht. Aber es ist wahrscheinlicher, dass er in irgendeiner Form ne Ausnahme gewesen sein muss. Sein Fehler war einfach, dass er der Freimaurerei beitrat. Oder er war doch ein Vatikanagent. Ich persönlich glaube, dass Martin Luther auch nur ein Vatikanagent war. WEil es einfach unmöglich ist, dass irgendein gehirngewaschener Pfarrer ne europaweite Bewegung auslöst. Ich nehme an, dass war so etwas Ähnliches was hier gerade im Internet abläuft. Man wollte einfach nachsehen wer noch alle Tassen halbwegs im Schrank hat und die anschließend eliminieren. Was ja auch gemacht wurde im Dreißigjährigen Krieg – europaweit. Aber vor allen Dingen auch in deutschen Ländern.

    Und wie gesagt die Religionen sind Erfindungen. Und die Juden sind nichts weiter als Römische Vatikanagenten. Und das wissen sie auch. Und der Papst weiß es logischerweise auch und Ihr wisst es höchstwahrscheinlich ebenfalls. ***gelöscht***Beleidigung***

    Und wie gesagt wenn irgendeiner ernsthaft vorhätte einen Widerstand aufzubauen. Das ist genau der falsche Ort dafür.

    • UBasser sagt:

      Hallo Weltherrscher,
      ab hier: „…Und es waren auch nicht „DIE DEUTSCHEN“, die hier Widerstand geleistet hatten.“ bis hier: „…Das waren Vasallen des Papstes – die Habsburger.“ hast Du recht.

      Zum ersten Absatz, nein, Hitler war kein Vatikanagent, aber das würdest Du Dir erlesen können, da Du ja tausende Bücher in Dich reinziehst. Dafür gibt es unzählige Beweise, das er es eben nicht ist. Aber irgendwie ist man Deinen Pessimismus gewöhnt.

      Und nein, hier ist nicht der Geheimdienst am Werk, sondern einfach die Option „Moderation“ eingestellt. Steht ja auch über dem Kommentarfeld.

    • UBasser sagt:

      Frage an den Weltherrscher: Wie stellst Du Dir einen Widerstand vor, wenn die Masse in einer Lethargie verharrt? Leute die arbeiten könnten, sich aber täglich mit Bier und Chips die Kante geben? Der deutsche Arbeiter und Bauer mit der Intelligenz immer weiter in Richtung „aufgeweichtes Toastbrot“ abgleiten?
      Eine Zeit für Widerstand ist noch nicht gekommen. Ruhig Blut. Wir haben für eine bessere Zukunft nur eine einzige Chance.

      …aber vielleicht hast Du bessere Ideen?

    • Freidavon sagt:

      Hitler als Agent des Vatikan zu bezeichnen, dass geht wohl etwas zu weit. Man muss es sich so vorstellen: In Zeiten der relativen Ruhe, werden vom System die eigenen Leute an die Spitze gesetzt. Diese Leute sind meist adlig(Prinzen), haben also eine Erziehung genossen, welche auf die Führung von Staaten ausgerichtet ist. Das nennt sich Staatskunst und ist fast schon eine geheime Kunst, weil sie nirgendwo sonst geleert wird.
      Wenn das System jedoch grosse Umbrüche wünscht, dann werden Führer, gern aus dem Volke hochgehievt, welche dann natürlich nicht eingeweiht sind in die Staatskunst. Denen müssen dann Berater zur Seite gestellt werden, die die Richtung der Politik bestimmen. Hitler war sicher eine starke Persönlichkeit mit Verstand und Herz, aber er war genauso ein Dilletant in Staatsbelangen, sowie in militätischen Fragen. Er beherrschte eben nicht die Staatskunst.
      Ganz offensichtlich hing er am Tropf seiner Berater, welche allerdings zu den Landesfeinden gehörten, bzw. einer höheren Macht zu gehorchen hatten.
      Röhm noch wollte versuchen das Land von diesen Kräften zu reinigen und z.B. das Heer reorganisieren. Er wollte also die ganze adelsversiffte Offiziersclique weghaben und das mit grosser Berechtigung, denn diese Clique war es ja auch welche das Heer nach Vorgaben ganz anderer führte, jedoch nur vorgeblich nach Hitlers Vorgaben,der ja nur Gefreiter und Dilletant war. Also musste Hitler davon überzeugt werden, Röhm auszuschalten und er tat es, weil er selbst nicht die Umstände überblickte.
      Hitlers Berater kannten seinen Typus nur zu genau und wussten ihn so zu steuern wie sie es benötigten. Ansonsten wäre es eigentlich unmöglich gewesen, bei allen Bekenntnissen Hitlers zum Friedenswunsch, dass er dennoch immerzu angreifen liess und damit jede Vorlage lieferte Deutschland in der Welt verteufeln zu können. Man höre sich doch nur die Rede an, in der Hitler den Angriff auf Russland rechtfertigte. Das ist viel Gerede von der akuten Bedrohung die Russland IHM lieferte und deswegen mussten im Geheimen nicht nur Angrifspläne erarbeitet werden, sondern sogar Eroberungspläne. Verteidigungpläne kamen nie in Betracht. Das Hitler dann mal wieder einen anderen Staat angriff, ohne vorherige Kriegserklärung und sogar unter Brechung eines Paktes mit Russland, dass wird hier gern übersehen, weil er doch so schön geredet hat.
      Auf diese Weise wurde immerzu eine erste entscheidende Aggression auf die Deutschen verlagert und die eigentlichen Kriegstreiber mussten zu keiner Zeit ihr hässliches Gesicht zeigen. Hitler hatte dies auszuführen(war er ein Ausführer?) und mit seinem Charisma die Deutschen dabei an sich zu binden. Es ist zu schwierig für viele Fans zu erkennen, aber Hitler war nur eine Illusion mit grosser Überzeugungskraft. Es gibt aber immer noch die Regel, dass man Politiker an ihren Taten messen muss und nicht an ihren Aussagen. Weil die Taten nicht so recht zu Hitlers Aussagen passen, werden die Taten gern verdrängt, aber die Aussagen vergöttert. Das lässt sich hier immer wieder in grossem Ausmass beobachten.

      • Illuminat sagt:

        Nunja was soll man dazu sagen, es ist ganz einfach falsch. Zum einen der Angriffskrieg gegen Russland, den du ja verurteilst, war aber dennoch notwendig da die gesamte russische Regierung, besser gesagt bolschewistische Regierung aus Juden bestand. Hätte Deutschland nicht angegriffen, wäre Deutschland schon viel früher überrollt worden. Das Deutschland den Krieg verloren hat war keine geplante Aktion sondern das Schicksal der Welt, dennoch war dieser Kampf nicht vergeblich. Denn was geschehen ist lässt sich vom Angesicht der Erde nicht austilgen, die Arier werden auch erneut sich erheben und den Kampf gegen Juda vorrantragen und auch gewinnen.
        Das du diesen Kampf nicht erkennst, ist dein Problem, aber du wirst ihn noch erkennen, da bin ich mir ganz sicher, er wird noch zu dir kommen, er wird zu uns allen kommen und dann werdet ihr eine Entscheidung treffen müssen, denn die Juden werden nicht auffhören uns zu vernichten. Dann liegt es an dir, ob du dich für Gott entscheidest oder für den Teufel. Denn so wie ihr euch die Welt vorstellt ist sie nicht.
        Ich weiss woher das kommt, ich kenne das sehr genau, ich weiss woher diese Auffassung der Welt kommt. Ich kann dir nur soviel sagen, Gott gibt es, er ist keine Fiktion die nur in den Köpfen der Menschen exisitert und ihr werdet euch noch alle davon überzeugen können, nur Geduld.
        Dieser Kampf tobt schon seit tausenden von Jahren, er ist uralt und auch die Zeit und das damit verbundene Schicksal der Welt ist von vielen Sehern vorhergesagt worden.

        • UBasser sagt:

          @Illuminat, sehr guter Kommentar! Deutschland hätte den Krieg gewinnen können, wenn er nicht 1939, sondern erst 5 oder 6 Jahre später gekommen wäre. Dann hätte man den Feind auch ander Grenze aufhalten können. Aber das wußten auch die Feinde. Es gab keine andere Entscheidung, als Rußland anzugreifen. Es gab keine Alternative. Hitler (und die gesamte Führung, inkl. Armeeführung) wußte von der sehr wahrscheinlichen Niederlage, doch hoffte er auf die Entwicklungen im Reich. Nur mit einem Blitzvormarsch hätte der Feldzug gelingen können. Doch rechnete man nicht mit der Brutalität der Bolschewisten, daß sie selbst ihre Bevölkerung umbringen und alles vernichten würde, was zur Verpflegung oder dem weiteren Vormarsch der Wehrmacht dienen konnte. (siehe Fackelmännerbefehl) Was noch extrem erschwerend hinzu kam ist die Größe Rußlands. Der Vormarsch war viel schneller, als die rückwärtigen Dienst organisiert werden und kontinuierlich für Nachschub sorgen konnten. …und dann noch die massive Unterstützung der Bolschewisten durch die Amis, z.B. mit dem T 34-85, denn dieser Panzer wurde mit 5 Stück bei der Schlacht um Moskau erstmalig eingesetzt. Der knallte selbst durch den Tiger I wie Butter durch. Diese Schlacht war die Wende.

        • Skeptiker sagt:

          @UBasser

          Hier ein Schweizer über eine Seherin.

          Tobler ein Schweizer spricht die Wahrheit

          Ab der 3 Minute geht es ja los

          Den Tobler haben die ja sein You Tube Kanal gelöscht.

          Aber es gibt ihn ja noch.

          Souverän Heinz Christian Tobler Kanal2
          https://www.youtube.com/channel/UCdyDf_DzEx7qGV2y5HMWqEA

          Gruß Skeptiker

        • Illuminat sagt:

          @Ubasser,
          freidavon erinnert mich an ein kleines Kind was die ganze Zeit mit seinem Kopf gegen die Wand rennt und sagt: „Das kann nicht sein, das darf nicht sein“
          Ich hege nicht mal einen Groll gegen ihn, ich finde es nur schade für ihn selbst, wieso es ihm so schwerfällt zu akzeptieren das dieser Mann mit dem lustigen Bart vielleicht Recht gehabt haben könnte.
          Diese ganze Geschichte kommt aus der Reichsbürgerecke, bzw. von diesen Staatsrechtlern oder Systemkritikern, wie auch immer sie wohl bezeichnet werden. Allen vorran A.Wagandt. Das soll nicht falsch verstanden werden, ich mag Wagandt sehr, er ist ein sehr weiser Mensch und ich schaue jede seiner Tagesenergien, aber er liegt mit vielen Dingen auch nicht richtig, vor allen Dingen mit der Beurteilung des Nationalsozialismus, sowie der Auffassung das es einen persönlichen Gott nicht gäbe. Das stimmt einfach nicht, und er wird da selber warscheinlich noch drauf kommen, aber seine Anhänger glauben ihm natürlich jedes Wort, auch wenn er selber nur ein Suchender ist, er kennt auch nicht die volle Wahrheit.
          Mit Trump hat er sich z.b. auch getäuscht was ich vorher schon wußte. Aber dieses enttäuscht werden musste sein.

        • Freidavon sagt:

          „Es gab keine andere Entscheidung, als Rußland anzugreifen. Es gab keine Alternative.“

          Das ist doch nur eine Behauptung. Natürlich kann es besser sein in gewissen Lagen einem Angriff zuvorzukommen, Napoleon hat das auch erfolgreich durchgezogen(jedoch nach regelmässigen Kriegserklärungen durch seine Gegener). Jedoch war der zu erwartende Angriff Russlands lediglich eine Vermutung(Propaganda), vielleicht sogar eine Unterstellung. Es ging dem Angriff Deutschland keine Tat und keine Willensäusserung der Russen vorraus, die einen solchen Angriff gerechtfertigt hätte. Ganz im Gegenteil, hat Russland zuvor sogar einen Nichtangriffpakt mit Deutschland unterschrieben, dem sogar noch ein Handelvertrag und weitere bestätigende Verträge folgten. Als es darum ging freie Hand für den NS zum Poleneinmarsch zu sichern und sich den Rücken freizuhalten als es gegen Frankreich ging, da vertraute man ja auch diesen Verträgen mit Russland und wurde nicht ge- und enttäuscht.
          Dann folgte dieses ganze Gerede, nachdem man seine ersten Kriegsziele erreicht hatte(mit dem Rückhalt Russlands), dass Russland nun angreifen will, weil es sich anmasst sich zu rüsten. Dann wurden alle Facetten der möglichen Bedrohung abgespielt und unter anderem behauptet, Russland stelle gigantische Angriffsarmeen an der Grenze auf und verfüge dort über unzählbares schweres Kriegsmaterial. Nur einen Beweis dafür gab es nirgends zu sehen.
          Ihr klammert euch nur immer an die Behauptungen die vor euch schon eine ganze Reihe von Leuten machten und verdreht diese Behauptungen irgendwann zu Fakten.
          Fakt ist jedoch, es gab keinen Beleg für die gigantischen Kriegsmaterialien hinter der russischen Grenze. Es gab unzählige Film- und Fotobelege von fast allen Vorgängen des Russlandsfeldzuges von deutscher Seite gemacht, oft auch gerade durch die begleitende Propagandakompanie, welche ein Teil der Wehrmacht war. Millionen von Fotos kursieren heutzutage rund um die Welt. Aber wo sind die Aufnahmen von den gigantischen uns bedrohenden Kriegsmaterialien der Russen, welche wir angeblich eroberten? Es gibt sie nicht. Es gibt sie genauso wenig wie es Fotos von Dünkirchen gibt, welche den dortigen Strand und die Umgegend von Fliegerbomben zerflügt zeigen. Die angeblichen grossen Bemühungen der Luftwaffe, nachdem das Heer zur Verschonung des Feindes zum Halt gezwungen wurde, lassen sich auch hier nicht belegen.
          Nein, die Tendenz hier ist immer sich alles schön zu reden bis es passt. Die Fakten werden dabei immer gern verdrängt, weil sie die Idealisierung nur stören. Und Fakt ist hier nunmal, daß durch einen überfallartigen Angriff, ohne vorherige Kriegserklärung, gegen bestehende Verträge und Pakte verstossen wurde und das bezieht sich auch auf Verpflichtungen die die Haager Landkriegordnung und die Völkerrechtsvereinbahrungen betrafen. Hitler machte hier immer den ersten Schritt vor, woraufhin die Feinde Deutschlands sich herausnahmen, auch an nichts mehr gebunden zu sein.

          Natürlich hätte es Alternativen gegeben, selbst wenn die Bedrohung so konkret gewesen wäre wie behauptet. Aber ich erwähnte ja schon Unterschiede zwischen Verteidigungplänen und Angriffplänen und Eroberungsplänen. Der Angriff auf Russland war kein Verteidigungsplan, er war auch kein Plan für einen Entlastungsangriff um die angeblich gigantische russische Angriffarmee zu eleminieren, sondern er war ein Eroberungsplan für Russland. Die Behauptungen die der NS und auch heute noch seine Glaubensgemeinschaft aufstellt und mit denen alles scheinheilig gerechtfertigt werden soll, daß die Russen uns überrollen wollten, konnte nie durch eine Handlung der Russen bewiesen werden. Das Gegenteil, daß nämlich der NS Russland blitzkriegartig überrollen und erobern wollte, ist hingegen eindeutig bewiesen. Wer die Unterschiede zwischen Verteidigung, auch Verteidigung nach vorne und Eroberungsfeldzügen/Expansionskriegen nicht versteht, der wird sich nur weiterhin an seine Ideologie klammern müssen.

        • Thor sagt:

          @Freidavon,
          ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Dreistigkeit, obwohl du als Troll und Desinformant identifiziert wurdest, du dich hier zu Wort meldest, um uns,den Lesern X vorm U zu machen.
          Illuminat ist noch mit dir sehr nett, wenn er schreibt, du kommst aus der Reichsbürgerecke/gelbe Scheinbefürworter.
          Er hat wohl noch nicht vollends bemerkt,wie deine rabulistische Vorgehensweise vonstatten geht, man nehme ein Cocktail von 80% Wahrheit und nehme 20% Lügen/Propaganda,Indoktrination und Geschichten der Geschichtsfälscher,obwohl diese schon längst, als absurdum geführt wurden,macht nichts,der Leser hat eventuell ein kurzes Gedächtnis.
          Aber Freidavon, hier wirst du deine Rabulistik und Lügen nicht an den Mann bringen können.
          Zitat:(Rechtschreibfehler belassen)

          Wenn das System jedoch grosse Umbrüche wünscht, dann werden Führer, gern aus dem Volke hochgehievt, welche dann natürlich nicht eingeweiht sind in die Staatskunst. Denen müssen dann Berater zur Seite gestellt werden, die die Richtung der Politik bestimmen. Hitler war sicher eine starke Persönlichkeit mit Verstand und Herz, aber er war genauso ein Dilletant in Staatsbelangen, sowie in militätischen Fragen. Er beherrschte eben nicht die Staatskunst.

          Was hast du nicht verstanden, was der Kommentator „Waffenstudent“ mit Quellenangabe eingestellt hat ?
          Oder der Vortrag von Heinz Assmann über Hitler, der täglich mit ihm zu tun hatte.
          Nein, du musst dein unqualifizierten Schwachsinn über Hitler loswerden, du weißt ja Bescheid.
          Oder Hitlers Angriffskrieg:
          Kennst du nicht oder willst du, die Bücher von Viktor Suworow nicht kennen ?,da sie dir, in deiner Auftragsarbeit, schmerzen bereiten ?
          Victor Suworow-Der Eisbrecher—Hitler in Stalins Kalkül
          Victor Suworow-Stalins verhinderter Erstschlag
          Plante die Sowjetunion 1941 einen Angriffskrieg?
          Neun russische Historiker belasten Stalin———-Verlag Pour le Merite 2009
          Ich habe hier bewusst, russische Historiker genommen und keinen Deutschen, der wäre dann sicher ein Nazi gewesen.Es gibt natürlich weitere ausländische Revisionisten, gerade aus neuerer Zeit.
          Hier denke ich sofort an Gerard Menuhin-Wahrheit sagen,Teufel jagen, auch hier meine Frage, was verstehst du, im hier Geschriebenen nicht ?
          Du musst ein Troll sein, denn so offensichtlich lernresistent, kann nur ein Desinformant sein.
          Hier noch bezüglich des Präventivschlags, ein sehr guter Artikel, brauche ich nicht nochmal zu schreiben, dieser Artikel gibt Antwort, auf deinen ganzen Schwachsinn.Und, wichtig mit Quellenangaben, was dir sicher wieder schmerzen bereiten wird.
          Hier:: Victor Suworow-Der Eisbrecher , umsonst als pdf

          https://deutschesreichforever.files.wordpress.com/2015/06/suworow-viktor-der-eisbrecher-hitler-in-stalins-kalkuel-11-aufl-2001-495-s.pdf

          PS: ich habe dich nur angeschrieben, da es hier viele stille Leser gibt, damit diese nicht deinen unqualifizierten Ergüssen,eventuell glauben schenken und in eine Sackgasse geführt werden.
          Und hier nun der Artikel, besser hätte ich es nicht schreiben können.
          Thor

          „Stalins verhinderter Erstschlag“
          – Hitler erstickt die Weltrevolution –
          Neuer Suworow belegt Stalins Angriffspläne bis ins Detail 
          Von WOLFGANG STRAUSS – Das Ostpreußenblatt 2000-07-29 und Fortsetzungen.
          „Stalin ging mit einer traurigen Bilanz dem Kriegsende entgegen: Eine ganze Generation von Jünglingen und Männern lag unter der Erde. Gegen Ende des Krieges waren die Menschenreserven geschrumpft – man mobilisierte den letzten Rest. Wo? In verbrannten Dörfern. „Das sowjetische Dorf war auf Grund der Kollektivierung todkrank, und der ,Große Vaterländische Krieg’ hat ihm den Todesstoß versetzt. Man hat bei uns Menschenleben nicht geschont und nicht schonen wollen. Der Krieg hat die Bauern zugrunde gerichtet.“
          Viktor Suworow bestätigt damit eine Kardinalthese Solschenizyns, daß nämlich Stalins „Großer Vaterländischer Krieg“ – beide setzen diesen Begriff in Gänsefüßchen – ein Vernichtungskrieg gegen das eigene Volk gewesen sei. Gegen alle Ethnien der UdSSR.
          Der 53jährige Suworow ist, neben Solschenizyn, der international berühmteste russische Geschichtsrevisionist. Vor einer Neuinterpretation des sowjetisch-deutschen Krieges schreckt er nicht zurück, geht er doch als gewissenhafter Kriegsursachenforscher und damit als Wissenschaftler von der Erkenntnis aus, daß Geschichtsforschung eingedenk des Erkenntnisfortschritts notwendigerweise stets revisionistisch ist.
          In Rußland gibt es heute eine „Suworow-Schule“ unter den Historikern, zumal die moderne russische Geschichtswissenschaft weder staatliche Zensur noch „political correctness“ kennt, keine Tabus, keine Denk- und Druckverbote, keine Verfassungsschutzberichte. Präsidenten und Minister kommen und gehen in Rußland, aber die Freiheit der Wahrheitssuche bleibt.
          Suworows Erstling „Der Eisbrecher“ hat bis heute 87 Auflagen in 18 Sprachen erlebt, darunter zwei russische Auflagen mit Megazahlen. Vor kurzem erschien Suworows 350-Seiten-Werk „Stalins verhinderter Erstschlag. Hitler erstickt die Weltrevolution“, im Pour-Le-Mérite-Verlag für Militärgeschichte, Selent, DM 49,80. Im Zentrum steht die aufsehenerregende, indes durch Fakten und Dokumente belegte Erkenntnis:
          „Stalin hatte den Zweiten Weltkrieg entfesselt, um Europa niederzuwerfen.“ (S. 145)
          Wie konnte die sowjetische Öffentlichkeit dennoch jahrzehntelang in die Irre geführt werden, indem man ihr vorgaukelte, bei Stalins Vernichtungskrieg gegen die eigene Bevölkerung habe es sich um einen Verteidigungskrieg gegen einen Eindringling gehandelt? Friedenspolitiker Stalin sei, so die bislang verbreitete These, auf diesen Krieg nicht vorbereitet gewesen, und niemals habe er eine generalstabsmäßig perfekte Absicht besessen, mit der Roten Armee Deutschland zu überfallen und Europa zu erobern.
          Die Geschichte auf den Kopf stellen – wie konnte dies der Sowjetöffentlichkeit vermittelt werden? Durch Verdrehungen, Lügen, Fälschungen. Ein eklatantes Beispiel hierfür ist der Vergleich zwischen den deutschen und den sowjetischen Panzerkräften:
          Am 21. Juni 1941 hatte Stalin 24 000 Panzer. Am 22. Juni 1941 hatte Hitler 3410 Panzer an der Ostfront. Eigentlich hätte Stalins Panzer-Armada am 23. Juni durch Warschau rollen müssen, eigentlich hätten Hitlers Panzerdivisionen am 23. Juni nicht auf Minsk rollen dürfen. Eigentlich.
          Durch einen Trick wurde aus schwarz weiß, indem man „bewies“, daß die Deutschen mehr Panzer hatten. Bei ihren Untersuchungen verschwiegen seit 1944 die sowjetischen Generäle, Marschälle, Professoren die Menge von 24 000 Panzern Stalins. „Fünfzig Jahre lang ist diese Zahl in den offiziellen sowjetischen Veröffentlichungen nie aufgetaucht. Sie wurde erst nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in den neunziger Jahren bekannt“, schreibt Suworow.
          Wie aber konnte man über den Krieg sprechen, ohne diese Zahl zu nennen? Zu diesem Zweck gebrauchte man die Formulierung: „In der Roten Armee gab es am 21. Juni 1941 1861 neueste Panzer vom Typ T-34 und KW sowie viele veraltete und leichte Panzer.“ Allen Sowjethistorikern wurde befohlen, den Zusatz „sowie viele veraltete und leichte Panzer“ zu wiederholen. „Diese Formulierung ist völlig falsch“, betont Militärfachmann Suworow. Erstens besaß die Rote Armee am 22. Juni 1941 die neuesten Panzer T-40 und T-50. Zweitens gab es am 22. Juni 1941 in der Roten Armee 2040 Panzer vom Typ T-34 und KW. Drittens zählten zu den angeblich veralteten Panzern die Schnellkampfwagen BT-2, BT-5 und BT-7 mit amerikanischem Christie-Laufwerk und Dieselmotoren. In der Wehrmacht gab es 1941 nicht einen einzigen Panzer mit Dieselantrieb, breiten Panzerketten und großkalibriger Langrohrkanone. 24 000 zu 3410: Die erste Zahl steht für den gigantischen Panzerkeil einer Angriffs-Streitmacht, und als solche war die Rote Armee lange vor dem 22. Juni 1941 strategisch geplant und im Westen der UdSSR konzentriert worden. Zu einem einzigen Zweck: Das Deutsche Reich zu überfallen. In einer blitzartigen Offensive. Als Erstschlag.
          Es gebe im Überfluß Material über die Kriegsabsichten und Aggressionspläne der Stalinschen Armeeführung, bezeugt Suworow: Dokumente, welche die Vorbereitung der Sowjetarmee auf die „Befreiung“ Europas beweisen würden.
          Das interessanteste Material wird nicht in Deutschland aufbewahrt, sondern in der Nähe von Moskau, in der Stadt Podolsk. Doch weder Chruschtschow noch Breschnew, Andropow und Gorbatschow gewährten Historikern den Zutritt und die Auswertung der in Deutschland erbeuteten Militärarchive, der „Archive der deutschen Heeresleitung“ (Suworow). Es wurde nichts veröffentlicht, und auch russischen Interessenten wird der Zutritt zu diesen Beständen nicht erlaubt.
          „Der Invasionsplan (Stalins) existierte also. Nur weil die erbeuteten deutschen Archive strengster Geheimhaltung unterlagen, war es möglich, diesen Plan (Stalins) jahrzehntelang geheimzuhalten“, schließt Suworow das geheimnisvolle Kapitel des historischen Totschweigens (S. 236.)
          Er spricht von den „Schatzkammern von Podolsk“. Er prangert die Politik Jelzins an, denn dieser ließ viele „Schatzkammern“ öffnen, nicht aber die von Podolsk. Und Jelzins Nachfolger, Wladimir Putin, angeblich ein germanophiler Russe? Sein Berlin-Besuch am 16. Juni verriet, leider, keine Kursänderung in dieser fundamentalen Frage der Zukunftsgestaltung in den deutsch-russischen Beziehungen.
          Der Kommunismus hinterließ nicht nur ein anthropologisch falsches Menschenbild. Zu seinem Erbe zählt auch ein falsches Weltbild, in dem Stalin als der heimtückisch Überfallene glänzt. Historiker im Westen bekämpfen das Trugbild viel zu schwach und zudem mit nicht überzeugenden Argumenten. Joachim Hoffmann und Ernst Nolte hierzulande und der russische Patriot Viktor Suworow bilden rühmliche Ausnahmen. Daraus resultiert ihr Erfolg im gesamteuropäischen Historikerstreit.
          Suworow ist unangreifbar, weil er sich auf Dokumente stützt. Im Zentralarchiv des Ministeriums für Verteidigung der Russischen Föderation befindet sich das weltgeschichtlich bedeutsamste Dokument, belegt es doch die gegen Deutschland gerichtete strategische Kriegsvorbereitung Stalins, nur ein knappes Jahr nach der Unterzeichnung des Nichtangriffspaktes. Aus diesem Dokument geht hervor: Stalin plante den Erstschlag, keinen Verteidigungskrieg. Stalin plante den Überfall, nicht die Reaktion auf einen Überfall. Stalin plante den Vormarsch, nicht eine Defensive.
          Am 5. Dezember 1940 bespricht Hitler in der Reichskanzlei Details des Operationsplanes Barbarossa, anwesend Oberst Heusinger und Generaloberst Halder. Am 18. Dezember 1940 diktiert Hitler die Weisung Nr. 21, Fall Barbarossa. Stalins Operationsplan aber stammt vom 18. September 1940! Vorgelegt wird ihm die von Timoschenko und Schukow ausgearbeitete strategische „Aufstellung der Streitkräfte der Sowjetunion für die Jahre 1940 und 1941“.
          Das Schlüsseldokument (Archivnummer 103 202/ow) trägt die Stempel „streng geheim“, „besonders wichtig“, „nur persönlich“. Semjon Timoschenko ist zu dieser Zeit Volkskommissar für Verteidigung, Grigorij Schukow der Generalstabschef der Roten Armee.
          „An unseren Westgrenzen wird unser wahrscheinlichster Gegner Deutschland sein“, heißt es einleitend.
          „Der stärkste Hauptgegner ist Deutschland.“ Die operativen Offensivpläne sehen folgendes vor:
          „Die Hauptkräfte der Roten Armee im Westen können je nach Lage entweder südlich von Brest-Litowsk aufgestellt werden, um Deutschland bereits in der ersten Etappe des Krieges mit einem in Richtung Lublin und Krakau und weiter in Richtung Breslau geführten Schlag von den Balkanländern abzuschneiden, es von wirtschaftlich äußerst wichtigen Standorten zu isolieren und die Teilnahme dieser Länder am Krieg nachhaltig zu beeinflussen, oder nördlich von Brest-Litowsk, um den Hauptkräften der deutschen Wehrmacht in Ostpreußen eine Niederlage zu bereiten und dieses Gebiet zu besetzen.“
          Eindeutig werden Eroberung und Okkupation von Ostpreußen und Schlesien als vorrangige Ziele der Invasion genannt, um Ostdeutschland mit einem Schlag zu überrollen und zu besetzen. So lautet die Marschrichtung für die Sowjetarmeen südlich von Brest-Litowsk: „Mit den Kräften der Südwestfront im Zusammenwirken mit der Armee der linken Flanke der Westfront der Lublin-Sandomir-Gruppierung des Gegners eine entscheidende Niederlage zu bereiten und in Richtung Weichsel vorzustoßen. Danach ist ein Angriff etwa in Richtung Kielce und Krakau durchzuführen und weiter in Richtung Pilica (Fluß) und Oberlauf der Oder vorzustoßen.“
          Die Strategen dieser geplanten Offensive rechnen mit einem Gegner, dessen Verteidigung noch schwach ist (was klarstellt, daß zu diesem Zeitpunkt, September 1940, von Angriffsvorbereitungen auf deutscher Seite überhaupt keine Rede sein konnte – „Barbarossa“ war ja noch gar nicht geboren). Im sowjetischen Angriffsplan liest man:
          „Der Angriff unserer Kräfte in Richtung Krakau und Breslau, durch den Deutschland von den Balkanländern abgeschnitten werden soll, erlangt eine außerordentlich große Bedeutung. Außerdem werden unsere Kräfte hierbei durch Gebiete des ehemaligen Polen vorstoßen, die noch schwach auf eine Verteidigung vorbereitet sind.“
          Es folgt eine präzise Dislozierung der sowjetischen Offensivkräfte, gegliedert in Heeresgruppen, Armeen, Korps, Divisionen: eine gigantische Ansammlung von Angriffstruppen, eine zuvor nie gekannte Truppenkonzentration an der sowjetisch-deutschen Grenze einschließlich Ost-Polen und Baltikum. Heute steht eindeutig fest, daß Stalin sich auf seinen Krieg, einen Angriffskrieg, lange vor dem Entschluß Hitlers, einen Präventivschlag gegen die Rote Armee zu führen, vorbereitet hat. Was immer im neu entbrannten Historikerstreit gegen Nolte, Hoffmann, Post, Seidler vorgebracht werden sollte, ein Vorwurf kann nicht mehr stechen: man würde durch die Veröffentlichung der Stalinschen Überfallpläne die nationalsozialistische Ostpolitik „verniedlichen“. Die primäre Kriegsursache lieferte der Kommunist Jossif Wissarionowitsch Dschugaschwili. Es war Stalins Krieg, der dem europäischen Kontinent vor dem 22. Juni 1941 drohte.
          „Stalin wußte: In keinem Land der Welt würde eine kommunistische Partei auf legalem Wege an die Macht kommen“, schreibt Suworow (S. 89). Er zitiert Stalin: „Die Erfahrungen der letzten zwanzig Jahre zeigen, daß es in Friedenszeiten unmöglich ist, in Europa eine kommunistische Bewegung zu haben, die so stark ist, daß eine bolschewistische Partei die Macht ergreifen kann. Eine Diktatur dieser Partei wird nur durch einen großen Krieg möglich.“
          Dies habe Stalin am 19. August 1939 in einer Rede gesagt, die bis 1994 streng geheimgehalten wurde. „Er sagte das in dem Moment, als er die Schleusen des Zweiten Weltkrieges öffnete. Stalin wußte, daß die Kommunisten nur durch einen Krieg an die Macht gelangen konnten.“
          (Teil II, Ostpreußenblatt 2000-08-20O)
          „Hitler durchkreuzt mit seinem Angriff die Pläne für eine sowjetische Invasion in Europa.“ So lautet eine Zentralthese von Viktor Suworow, der durch sein Buch „Der Eisbrecher“ weltberühmt wurde. In seinem neuesten Buch „Stalins verhinderter Erstschlag“ (siehe oben) ergänzt Suworow seine brisante Behauptung mit einer Fülle neuer Belege.
          Es geht um den historisch nachweisbaren kausalen Nexus zwischen dem 22. Juni 1941 und den militärischen Eroberungsplänen Stalins, ausgearbeitet und in Gang gesetzt lange vor dem 22. Juni.
          Ohne die zum Angriff bereite Rote Armee kein „Barbarossa“, ohne Stalins Invasionsabsicht kein Präventivschlag Hitlers – das ist die Quintessenz des jüngsten Forschungsergebnisses von Viktor Suworow, der im übrigen niemals abgestritten hat, ein Revisionist zu sein, was er sogar als seine Berufsehre betrachtet. Seiner Überzeugung nach ist der ganze Prozeß der Geschichtsschreibung eine einzige Revision. Nicht nur deshalb, weil neue Fakten und Dokumente ans Licht gelangen, sondern weil sogar vermeintlich unumstößliche Tatsachen neu bewertet, neu interpretiert werden müssen. Dazu gehört im vorliegenden Fall die Neuinterpretation von „Barbarossa“.
          „Stalins verhinderter Erstschlag“ erscheint rechtzeitig vor dem 60. Jahrestag des sowjetisch-deutschen Krieges, der auch nach Ansicht von Nobelpreisträger Alexander Solschenizyn ein Krieg Stalins gegen das eigene Volk gewesen ist. Solschenizyns Argumente: Grausamkeit und Menschenverachtung des Diktators im Kreml.
          Hitlers Präventivschlag am 22. Juni zwang Stalin zur Flucht in eine Legende. Man sei auf sowjetischer Seite auf den Krieg nicht vorbereitet gewesen, außerdem hätte die Rote Armee nicht genügend Panzer gehabt. Mit einem Wort: die Faschisten überfielen einen Friedensstaat.
          Die Wahrheit ist, und sie wird von Viktor Suworow aufgedeckt, daß die Rote Armee am 22. Juni 1941 siebenmal mehr Panzer hatte als die Wehrmacht an der Ostfront: 24 000 Tanks mit dem roten Stern, 3410 Kampfwagen mit dem Balkenkreuz. Suworow: „Diese Zahl läßt sich an Hand beliebiger Quellen nachprüfen. Die Akten des deutschen Oberkommandos befinden sich in der Stadt Podolsk bei Moskau“. (Seite 117)
          Inhaltlich identisch ist der Offensivplan vom 18. September 1940 – die Zielvorgaben lauten Königsberg, Warschau, Lublin, Krakau, Breslau – mit den berühmten „Erwägungen“. Dabei handelte es sich um die Vorbereitungen zu einem Erstschlag gegen Deutschland einschließlich der von den Deutschen besetzten polnischen Gebiete im Juli 1941, generalstabsmäßig ausgearbeitet von Marschall Timoschenko und Armeegeneral Schukow, vorgelegt dem „Genossen Stalin“ am 15. Mai, exakt viereinhalb Wochen vor dem ersten Schuß am Bug. Am 1. Mai 1941 umfaßte die offensive Entfaltung 178 sowjetische Großverbände an der Westgrenze, darunter 118 Schützendivisionen, 20 Kavalleriedivisionen, 40 mechanisierte Brigaden (Panzer). Auf deutscher Seite standen zu diesem Zeitpunkt 72 Divisionen.
          Die Eroberungsziele der sowjetischen Angriffsstrategie laut Generalstabsplan vom 15. Mai 1941 hießen Warschau, Lublin, Krakau, Kattowitz, Olmütz, Bromberg, Danzig, Königsberg. Ein Vergleich mit dem Angriffsplan vom 18. September 1940 zeigt fast analoge Ziele, heißt es doch da zu den Grundlagen „unserer strategischen Aufstellung im Westen“.
          „Im Zuge der Truppenkonzentration durch einen Angriff in Richtung Insterburg, Allenstein, gemeinsam mit der Westfront die Kräfte der Deutschen in Ostpreußen zu binden.“ (Seite 319)
          Voll im Gange war die Verlegung der sowjetischen Angriffstreitkräfte in die westlichen Militär-Grenzbezirke im Mai und Juni 1941, so daß sich die Elite des Moskauer Militärbezirks am 25. Juni komplett im westlichen Teil Weißrußlands befand. Es waren Dutzende von Korps und Armeen, aufgezählt vom Verfasser auf den Seiten 231 bis 234.
          Hohe Befehlshaber der Roten Armee, viele der obersten Stäbe gerieten bereits in den ersten Tagen des Krieges in deutsche Gefangenschaft, weil sie nicht auf eine Verteidigung vorbereitet waren. Sie gerieten auch deshalb in Gefangenschaft, weil ihr Kartenmaterial das deutsche Gebiet zeigte, nicht aber das sowjetische. In Suworows Buch findet sich ein diesbezügliches Bild: Jakow Dschugaschwili, Stalins Sohn, als Kriegsgefangener bei einer deutschen Luftwaffeneinheit. Er sitzt und raucht eine Zigarette des Feindes, vor ihm steht ein Glas mit Rotwein. Ernst und nachdenklich das Gesicht des jungen Offiziers. Er befehligte die 5. Batterie des 14. Haubitzenregiments der 14. Panzerdivision des 7. mechanisierten Korps. Auf Befragen deutscher Offiziere, die ihn höflich, ja fast freundschaftlich behandelten, gab er zu: „Wir hatten Karten von Deutschland, aber keine Karten des sowjetischen Territoriums. Ohne Karten kann die Artillerie nicht schießen.“
          Suworow berichtet über das Schicksal von Jakow Dschugaschwili: „Er wollte nicht die militärische Laufbahn einschlagen, sondern den zutiefst friedlichen Beruf eines Ingenieurs ergreifen, und er verwirklichte seinen Wunsch auch. Aber er hatte einen herrschsüchtigen Vater, der darauf bestand, daß der junge Ingenieur Offizier und an der Akademie der Artillerie immatrikuliert wird. Der junge Ingenieur fügte sich dem Willen des Vaters, wurde Offizier und absolvierte die Akademie. Am 5. Mai 1941 fand im Kreml ein feierlicher Empfang zu Ehren der Absolventen der Militärakademien statt. Auf diesem Empfang hielt der Vater eine Rede, die 25 Jahre lang absolutes Staatsgeheimnis war. Doch der Sohn – Oberleutnant Jakow Jossowitsch Dschugaschwili – saß im Saal und hörte die Rede seines Vaters…
          Der Sohn kam danach in den Moskauer Militärbezirk, in das 7. mechanisierte Korps von Generalmajor W. I. Winogradow (14. und 18. Panzerdivision sowie die 1. Moskauer Proletarische Motorschützen-Division). Der Marschall der Sowjetunion A. I. Jeremenko empfing das Korps zu Beginn des Krieges in Belorußland. Der Marschall bestätigte: „Das Korps wurde komplettiert.“
          Aber nicht die Vervollständigung ist das eigentlich Interessante am Fall 7. mechanisiertes Korps: diese Elite-Einheit befand sich lange vor „Barbarossa“ auf dem Transport an die russisch-deutsche Grenze! Am 25. Juni 1941 lag das Korps in den Wäldern Weißrußlands. Es sei unmöglich, argumentiert Suworow, ein mechanisiertes Korps, das 1031 Panzer, 358 Geschütze und Minenwerfer, 255 Panzerautos, 352 Zugmaschinen, 5165 Lkw sowie 36 080 Soldaten, Unteroffiziere und Generäle umfaßt, innerhalb von drei Tagen vom Moskauer Militärbezirk in den Westlichen Besonderen Militärbezirk zu verlegen. Das sei sogar unter normalen Bedingungen unmöglich. Suworow weiter:
          „Nicht nur das 7. mechanisierte Korps wurde heimlich an die Grenze verlegt …. Aus dem gleichen Moskauer Militärbezirk wurde auch das 21. mechanisierte Korps von Generalmajor D. D. Leljutschenko in den Westlichen Besonderen Militärbezirk verlegt – jenem General, den der General der 22. Armee (die gleichfalls heimlich aus dem Ural hierher verlegt worden war) um eine Karte gebeten hatte“. (Gemeint ist eine Karte des weißrussischen Territoriums!)
          Suworow schlußfolgert: „Das 7. mechanisierte Korps hatte seine Verladung also vor dem 22. Juni begonnen. Vor dem deutschen Angriff.“ (Seite 234)
          In ihren offensiven Aufmarschgebieten in Weißrußland wurden zwischen dem 22. und 24. Juni 1941 eingekesselt und völlig aufgerieben die 22., 3., 4., 10. und 13. Sowjetarmee, darunter das 7. mechanisierte Korps und die Nachbareinheit, das 5. mechanisierte Korps, das heimlich aus dem Baikalgebiet nach Weißrußland verlegt worden war. Wie schon erwähnt, geriet Stalins Sohn Jakow in deutsche Gefangenschaft, wo er aussagte: „Die Karten ließen die Rote Armee im Stich, da der Krieg entgegen den Erwartungen weiter östlich von der Staatsgrenze entbrannte.“ Folgerichtig war man auf sowjetischer Seite von einem Krieg westlich der „Staatsgrenze“ ausgegangen.
          In den allerersten Kriegstagen hätten die deutschen Truppen sowjetische Angriffspläne erbeutet und sie mehrfach der ganzen Welt präsentiert, liest man auf Seite 231. Sowjetische Kommandeure hätten bei Verhören nach ihrer Gefangennahme „interessante“ Aussagen gemacht. Aussagen, die Stalins Absicht zum Erstschlag – sprich Überfall – bestätigt hätten. „Darüber gibt es haufenweise Informationen“, meint Suworow. „Es ist gar nicht nötig, zu den Protokollen der Verhöre zu greifen, denen jene Generäle unterzogen wurden, welche im Rahmen der Russischen Befreiungsarmee und anderer Formationen gegen den Kommunismus kämpfen wollten. Diejenigen, die Tod und Lager bevorzugten, sagten das gleiche.“
          Nämlich dies, kurz und bündig: Krieg gegen Deutschland, darum die Initiative ergreifen und die Wehrmacht im polnisch-ostdeutschen Raum zerschlagen. Angreifen, einkesseln, vernichten. „Ich empfehle die Protokolle der Verhöre zu lesen, denen der Kommandierende der 5. Armee, Generalmajor M.I. Potapow, der Kommandierende der 6. Armee, Generalleutnant N. I. Musytschenko, der Kommandierende der 12. Armee, Generalmajor P. G. Ponedelin, der Kommandierende der 19. Armee, Generalleutnant M. F. Lukin, und der Kommandierende der 32. Armee, Generalmajor S. W. Wischnewsky, unterzogen wurden. Das gleiche sagten gefangengenommene Korps-, Divisions-, Brigade-, Regiments- und Bataillonskommandeure, ihre Stellvertreter und Stabschefs.“ (S. 231)
          Daß Stalin Deutschland 1941 überfallen wollte und zu diesem Zweck in den nordwestlichen, westlichen und südwestlichen Grenzregionen seines Imperiums eine millionenstarke Heeres- und Luftmacht konzentriert hatte, eine Angriffswalze mit den damals modernsten Panzertypen, sei heute eine Tatsache, so Suworow, die eigentlich keiner Rechtfertigung bedarf, sprächen doch die Fakten für sich selbst. „Ein einheitlicher sowjetischer Invasionsplan existierte und wurde in allgemeinen Zügen von der deutschen Aufklärung aufgedeckt“, konstatiert Suworow. „Der deutsche Botschafter, Graf von der Schulenburg, legte diesen Plan am Vormittag des 22. Juni 1941 dem Genossen Molotow ziemlich genau dar und übergab ihm auch ein Aide-Mémoire. Dieser von der deutschen Aufklärung aufgedeckte Invasionsplan war eigentlich Grund und Anlaß des deutschen Angriffs, der eine Präventivmaßnahme zum Schutz vor einem unausbleiblichen und baldigen sowjetischen Angriff darstellt.“ (Seite 231)
          Muß die Geschichte umgeschrieben werden? Nein. Sie ist bereits umgeschrieben, das heißt: korrigiert, neu definiert, revidiert. Von mutigen Historikern wie Suworow, Solschenizyn, Nolte, Hoffmann.
          Im Mai 1945 erstürmte Schukow mit seiner 1. Weißrussischen Front Berlin. Siebenundvierzig Jahre später, am 1. Mai 1992, lebte Schukow nicht mehr, existierte die Sowjetunion nicht mehr. An jenem ersten Mai-Feiertag nach dem Untergang des Bolschewismus und dem Abtritt der Sowjetarmee fand auf dem Roten Platz keine Militärparade statt. Die Siegermacht von 1945 war ab jetzt nur noch Museumsobjekt. Geblieben waren aber die Tapferkeit und die Opferbereitschaft der Frontsoldaten von damals, der Deutschen und Russen. In privaten Gedenkanzeigen auf den Seiten der „Frankfurter Allgemeinen“ wird jener gedacht, die bei der Abwehr der Stalinschen Invasion ihr Leben gaben: „Gefallen für Deutschland.“ Wird der Tag kommen, da man in russischen Zeitungen des Opfertums, des Todesmutes der Freiwilligen Wlassows gedenken wird: „Gefallen für Rußland“?
          (Teil III, 2000-08-12)
          Legende vom Überfall 1941: Das Umdenken hat begonnen
          Wladimir Sergejew ist ein bekannter Reporter und Publizist, der sich vor allem mit Fragen der Zeitgeschichte beschäftigt. Tabus akzeptiert er nicht. Wie eine Bombe schlug sein Gedenkartikel zum diesjährigen 22. Juni ein, veröffentlicht in der auflagenstarken Moskauer Kulturzeitschrift „Literaturnaja Gaseta“ vom 21. Juni (Folge 25). Schon die Überschrift des Dreispalters signalisiert eine Sensation: „Auch wir hatten unseren ‘Barbarossa’. Schukow-Plan ist kein Geheimnis mehr.“
          Im Archiv des Präsidenten der Russischen Föderation entdeckte Sergejew die 20 handgeschriebenen Seiten der Offensiv-Erwägungen vom 15. Mai 1941, kurz „Schukow-Plan“, Stalin vorgelegt von Verteidigungskommissar Semjon Timoschenko und Generalstabschef Grigorij Schukow. Ausgearbeitet nach Weisungen der beiden von Generalmajor Alexander Wassilewskij, damals stellvertretender Leiter der Operativen Abteilung im Generalstab. Das Dokument trägt die Stempel „Streng geheim“, „Besonders wichtig“, „nur persönlich“. In der Beilage befinden sich Karten von Polen, Ostpreußen und Teilen des übrigen Deutschland.
          Sergejew würdigt die wissenschaftlichen Verdienste Viktor Suworows. Das Phänomen „Eisbrecher“ gehöre nicht der Vergangenheit an, argumentiert Sergejew, die Kernaussagen im ersten Buch Suworows (1989) seien immer noch aktuell. Die Aufregung im russischen Historikerstreit habe sich nicht gelegt, Suworows Enthüllungsbuch von 1989 erhalte stattdessen jetzt neuen Auftrieb.
          Die Bestätigung der Richtigkeit der Suworow-Thesen im wichtigsten Kulturorgan der russischen Printmedien bedeutet eine moralische wie politische Sensation, denn der Schukow-Plan vom 15. Mai beweist, daß die Sowjetarmee entschlossen und bereit war, einen Erstschlag gegen Deutschland zu führen, Polen und Ostdeutschland zu besetzen, um das Deutsche Reich vom Balkan und damit vom rumänischen Erdöl abzuschneiden.
          Ein einheitlicher sowjetischer Invasionsplan habe existiert, schreibt Suworow in „Stalins verhinderter Erstschlag“, seinem jüngsten Werk (siehe oben). „Der deutsche Botschafter, Graf von der Schulenburg, legte diesen Plan am Vormittag des 22. Juni 1941 dem Genossen Molotow ziemlich genau dar und übergab ihm auch ein Aide-mémoire.“ (S. 230) Dieser Invasionsplan sei eigentlich Grund und Anlaß des „deutschen Angriffs“ gewesen, „der eine Präventivmaßnahme zum Schutz vor einem unausbleiblichen und baldigen sowjetischen Angriff darstellte“.
          Eine der obersten Aufgaben der Wissenschaft ist es, die Menschen vor Legenden zu bewahren. Worauf es ankommt, sind Argumente und Fakten in einem freien Disput, nicht aber Gedankenverbote, Pressionen und Denunziationen, die den deutschen Historikerstreit seit 1986 begleiten.
          Zu den zählebigsten Legenden gehört die vom Überfall der Wehrmacht auf die friedliebende Sowjetunion, wobei der Begriff „Überfall“ ewige Immunität zu genießen scheint. Er darf keiner Quellenkritik, geschweige einer Revision unterzogen werden. Seit der Auffindung des Schukow-Plans im Archiv des russischen Präsidenten steht indes einwandfrei fest, daß lange vor dem deutschen Barbarossa ein sowjetischen Barbarossa geplant, ausgearbeitet und zum Vollzug freigegeben war.
          Übrigens: Wladimir Sergejew scheint nicht der einzige Entdecker des welthistorisch brisanten Dokuments gewesen zu sein – er gibt dies freimütig zu. Ein weiterer Beweis dafür, daß dem Wirken russischer Geschichtsrevisionisten keine Verbotsgrenzen gesetzt sind.
          „Auch wir hatten unseren ‘Barbarossa’“ – mit anderen Worten: Wir, die sowjetische Seite, wollten Deutschland überfallen. Der strategische Aufmarschplan der Roten Armee (von der russischen Historiographie mit dem Kurzbegriff „Erwägungen“ eingeführt), am 15. Mai 1941 von Stalin bei einer Konferenz mit Schukow und Timoschenko gebilligt (sein Placet lautete „dobro“, deutsch „gut“), sah einen Blitzkrieg vor:
          Ausbruch der Panzerdivisionen und Mechanisierten Korps aus dem Brester und Lemberger Balkon, mit Vernichtungsschlägen aus der Luft. Der Auftrag bestand darin, Ostpreußen, Polen, Schlesien und das Protektorat Böhmen und Mähren zu erobern und Deutschland vom Balkan abzuschneiden. Lublin, Warschau, Kattowitz, Krakau, Breslau, Prag galten laut den „Erwägungen“ als Angriffsziele.
          Ein zweiter Angriffskeil zielte auf Rumänien mit der Einnahme von Bukarest. Die Erfüllung des Nahauftrages, die Masse des deutschen Heeres vor der Weichsel, Narew, Oder zu zerschlagen („rasgromitj“), bildete die Voraussetzung für den Hauptauftrag, Deutschland in einem schnellen Feldzug niederzuwerfen. Das in Polen und Ostdeutschland stehende Hauptkontingent der Wehrmacht sollte in kühnen Operationen unter weitem Vorantreiben von Panzerarmeen und Mot.-Schützen-Brigaden eingekesselt und vernichtet werden.
          Sehr ausführlich wird im Sergejew-Artikel in der Literatur-Zeitung darüber berichtet, sachgerecht und ohne Polemik. Die Fakten sprechen für sich. Seine Kommentare untermauert Sergejew mit Zitaten. Der thematische Schwerpunkt liegt auf „Überfall auf Deutschland“ , „Zerschlagung der Wehrmacht“, Eroberung Ostpreußens, Schlesiens und des Generalgouvernements in Polen. Auf keinen Fall dürfe die militärische Initiative im unausweichlichen Krieg den Deutschen überlassen werden, heißt es im Schukow-Plan; darum müsse der Angriff der Roten Armee den Feind unvorbereitet treffen.
          Drei Begriffe tauchen im Schukow-Plan mehrmals auf, die den Aggressionscharakter enthüllen: „Überraschungsschlag“ („Wnjesapni udar“), „Vorwärtsentfaltung der Streitkräfte der Roten Armee („raswertiwanija“), „Angriffskrieg“ („nastupatelnaja woina“). Der Begriff „Erstschlag“ kommt in diesem Kriegsplan nicht vor, statt dessen tarnen Stalin und seine Generäle ihre Absichten mit dem schwammigen Terminus „upreschdajuschtschi udar“, was soviel wie Präventivschlag heißen kann. Das Endziel – oder die Endlösung der deutschen Frage aus bolschewistischer Sicht – bedarf keiner Camouflage: die Kapitulation der deutschen Kräfte nicht nur in Ostpreußen, sondern im Osten des Reiches generell. Die Deutschen „rasgromitj“, so Stalins Losung 1941: Die Deutschen liquidieren. Für die Totalmobilmachung war ein Monat eingeplant, der Zeitraum 15. Juni bis 15. Juli. Michail Meljtjuchow, einer der jüngeren Geschichtsrevisionisten aus der Schule Suworows.
          „Davon ausgehend, erscheint es glaubhaft, daß die Kriegshandlungen gegen Deutschland im Juli beginnen mußten.“ Zu finden auf Seite 106 des Sammelbandes „Plante Stalin einen Angriffskrieg gegen Hitler?“, gedruckt 1995 in Moskau. Einzelheiten über den Schukow-Plan waren allerdings schon früher durchgesickert. Dmitrij Wolkogonow kommt das Verdienst zu, als erster über den Aufmarschplan des sowjetischen Generalstabs Aufsehenerregendes publiziert zu haben. Als Vizechef der Politischen Hauptverwaltung hatte Generaloberst Wolkogonow als einer der wenigen Geheimnisträger Zutritt zu Kriegsarchiven.
          Wolkogonow war nicht nur ein kluger Offizier, sondern auch ein mutiger, der auf dem Höhepunkt von Glasnost und Perestroika die ersten bahnbrechenden Werke des nachsowjetischen Revisionismus verfaßte. Auch Viktor Suworow beruft sich auf diesen gewissenhaften, unerschrockenen Kriegshistoriker, über den Botho Kirsch nur Lobendes findet. Wolkogonow – er starb 1995 – habe die zählebigste stalinistische Geschichtslegende zerstören können, urteilt Botho Kirsch: den Mythos vom „Großen Vaterländischen Krieg“. Von Wolkogonow stammt der Satz:
          „Nur über die Siege von 1945 zu schreiben, bedeutet, über die Niederlagen von 1941 zu lügen. Zu lügen über vier Millionen Kriegsgefangenen und über den Rückzug bis Moskau und an die Wolga.“
          In seinem Buch „Stalin – Triumph und Tragödie“ erwähnt Wolkogonow auch Details des Schukow-Planes, etwa die Absicht des Generalstabschefs, umfangreiche Truppenverschiebungen als Manöverübungen zu tarnen. Diese Verschiebungen beziehungsweise Verlegungen sollten in Weißrußland und Ost-Galizien genügend Offensivkräfte bereitstellen, „um das deutsche Heer dann anzugreifen, wenn es sich noch im Aufmarschstadium befindet, noch keine Front aufbauen und das Gefecht der verbundenen Waffen noch nicht organisieren kann“. Der Hauptstoß sollte aus den vorspringenden Geländebögen von Bialystok und Lemberg durch Südpolen in den Raum Krakau-Kattowitz geführt werden.
          Im Nachhinein, fünf Jahre nach dem Tod Dmitrij Wolkogonows, wird durch den Sergejew-Artikel in der „Literaturnaja Gaseta“ dessen treffsichere Analyse des sowjetischen Angriffsplanes bestätigt. Diese Feststellung schmälert keineswegs die herausragende Leistung Suworows. Der Autor des „Eisbrechers“ hat Geschichte gemacht, und er macht immer noch Geschichte, was ein Wladimir Sergejew neidlos anerkennt. Fortschritt und Durchbruch des russischen Revisionismus wären ohne Suworows „Eisbrecher“ nicht denkbar. So gesehen, bedeutet die Anerkennung in der „Literaturnaja Gaseta“ auch eine Ermutigung für deutsche Geschichtsrevisionisten gerade heute, da Professor Nolte im Kreuzfeuer cognacvernebelter Köpfe der Konterrevisionismus-Front steht, nach seinem Triumph im „Centre National des Recherches Sociales“ in Paris, wo ein begeistertes Publikum den deutschen Geschichtsphilosophen mit stürmischem Applaus überschüttete. (Vergleiche hierzu die Philippika eines Robert Goldmann in der „FAZ“ vom 31. Juli 2000, betitelt: „Die Rationalisierung des Bösen“.)
          Wladimir Sergejew, der Mann also, der den 22. Juni-Diskurs neu entfacht hat, indem er Suworows Verdienste herausstellt, beschränkt sich nicht nur auf Lob. Seine Kritik zielt auf den angeblichen Retter Moskaus im Winter 1941 und den Erstürmer Berlins im April 1945. Der geniale Marschall Schukow, war er als Planer und Stratege wirklich genial? Sergejew bezweifelt nämlich die Durchführbarkeit, also die Effizienz des Schukow-Plans im Sommer 1941. Einmal wegen der Transportschwierigkeiten in der UdSSR im Zusammenhang mit der Mobilisierung und Truppenverlegung – Transportchaos war allgemein typisch für das Vorkriegsrußland. Zum anderen wegen der im Osten der UdSSR gelegenen Nachschub- und Reservebasen, weit entfernt vom Aufmarschgebiet in Weißrußland und Galizien. Überdies bemängelt Sergejew Schukows falsche, ja katastrophenschwangere Schwerpunktbildung in der Ukraine, im „Besonderen Kiewer Militärbezirk“, wo die sowjetische Heeresgruppe „Südwestfront“ über die meisten Panzerdivisionen und Mot.-Schützenbrigaden verfügte. Sie sollte nach Westen vorstoßen, in einer Offensivoperation à la Blitzkrieg („nastupatelnaja operazija“), mit dem Auftrag, die Wehrmacht in Polen und Schlesien einzukesseln, zu zerschlagen und zur Kapitulation zu zwingen.
          Tatsächlich kam die „Südwestfront“ nach dem 22. Juni erst gar nicht zum Zuge, die Masse ihrer Angriffsverbände – Infanterie, Panzer, Kavallerie, Luftlandetruppen – kapitulierte in den Kesselschlachten von Uman und Kiew.
          Schukow irrte noch in einer anderen entscheidenden Frage. Laut Sergejew soll er dem stalinistischen Kriegshistoriker W. A. Anfilow erklärt haben, sein Plan vom 15. Mai 1941 sei von Stalin nicht abgesegnet worden.
          Das widerspricht allen glaubwürdigen, wissenschaftlich seriösen Aussagen. Sowohl Wolkgonow und Suworow wie auch der Deutsche Joachim Hoffmann belegen die Tatsache, daß Stalin den Schukow-Plan persönlich abgezeichnet hat (Hoffmann in der „FAZ“ vom 11. Mai 1996). Aber was entscheidender ist, weil es die junge Garde der russischen Kriegsursachenforscher betrifft: Fast alle Autoren des Jahrhundertwerkes „Plante Stalin einen Angriffskrieg gegen Hitler?“, gedruckt 1995 in einem angesehenen Moskauer Wissenschaftsverlag, erkennen in Stalins „dobro“ auf der letzten Seite des Schukow-Planes nicht nur eine Paraphe, sondern kurz und schlicht dies: „Dobro“. Und das heißt, wie erwähnt: „gut“:
          Der Überfall auf Deutschland, vom „Vater aller Völker“ gebilligt.
          –––––––––
          Bücher mit ergänzenden Aussagen zum gleichen Thema:
          Viktor Suworow: Der Eisbrecher (1989)
          Werner Maser: Der Wortbruch (1994)
          Max Klüver: War es Hitlers Krieg?(1984), Es war nicht Hitlers Krieg (1993)
          David Irving: Hitlers Weg zum Krieg (1978), Hitlers Krieg (1983/1986)
          Udo Walendy: Div. Schriften

        • Skeptiker sagt:

          @Thor

          Ich habe ja auch immer ein Krampf im Kopf, wenn ich die Kommentare von @Freidavon lese.

          Das habe ich heute gefunden.
          Akte 161. Stenogramm der Besprechung bei A.Hitler in Berghof über die Behandlung der Kriegsgefa…

          http://wwii.germandocsinrussia.org/de/nodes/2297-akte-161-stenogramm-der-besprechung-bei-a-hitler-in-berghof-uber-die-behandlung-der-kriegsgefa#page/2/mode/inspect/zoom/6

          Ich habe mich selber noch nicht damit beschäftigt.

          Aber hier habe ich das gefunden.
          https://bumibahagia.com/2017/04/19/horst-mahlers-entscheidung/comment-page-1/#comment-69116

          Gruß Skeptiker

        • Skeptiker sagt:

          @Thor

          https://morbusignorantia.wordpress.com/2017/04/19/horst-mahler-am-19-04-2017-oeffentliche-erklaerung/#comment-32840

          Also das sind ja 27 Seiten, die ich noch gar nicht richtig gelesen habe.

          Zum besseren Nachvollziehen Antworte ich hier, weil so braucht man ja nur ein bisschen nach oben gehen, um die Quelle zu finden.

          Gruß Skeptiker

        • Skeptiker sagt:

          @Freidavon

          Also Adolf Hitler hatte doch selber ein ungutes Gefühl gehabt, Ihn war die Sowjetunion so unheimlich, wie das Geisterschiff im fliegenden Holländer.

          Ab der Minute 6 und 40 Sekunden kann man das so hören

          Plante Stalin Angriffskrieg gegen Deutschland?

          Plante die Sowjetunion 1941 einen Angriffskrieg? Teil 14 von 18 „Jener Schukow“

          Adolf Hitler begründet die Invasion der Soviet Union

          Und nun kommt es.
          =========================
          Freispruch für Hitler aus Israel!

          Der populäre israelische Historiker und Schriftsteller Dr. Uri Milstein kommt in seinem exklusiv für die DMZ verfassten Aufsatz zu dem Schluss: „Adolf Hitler hatte Ende der 1930er Jahre keinerlei Interesse an einem Weltkrieg, ja nicht einmal an einem Krieg gegen Polen. Vielmehr sorgte er sich – und zwar zu Recht -, daß sich die Streitmächte Großbritanniens und Frankreichs, gegen die Westgrenze des Deutschen Reiches werfen würden und daß dann zugleich die Rote Armee der UdSSR gegen die deutsche Ostgrenze marschieren würde.“

          Die Zahlen in Klammern im unten stehen Text entsprechen den Seitenzahlen im DMZ-Magazin

          Deutsche Militärzeitschrift (DMZ), Nr. 72, Nov./Dez. 2009

          Stalins willige Helfer

          Von Uri Milstein

          Nachdem ich sämtliche militärische Schachzüge Adolf Hitlers – besonders aberjene vom August/September 1939 – genau analysiert habe, bin ich zu folgender Schlußfolgerung gelangt, die ich in meinem Buch „The Collapse and Its Lessons“ (1993; dt. Der Zusammenbruch und was wir daraus lernen können) veröffentlicht habe, in dem ich Parallelen zwischen dem Jom-Kippur-Krieg 1973 und dem Überschreiten der Maas durch die Wehrmacht 1940 zog: Der deutsche Reichskanzler hatte Ende der 1930er Jahre keinerlei Interesse an einem Weltkrieg, ja nicht einmal an einem Krieg gegen Polen. Vielmehr sorgte er sich – und zwar zu Recht -, daß sich die Streitmächte Großbritanniens und Frankreichs, sobald diese sich den Sand des Pazifismus, den ihnen die bolschewistische Propaganda in die Augen streute, herausgewischt hatten, gegen die Westgrenze des Deutschen Reiches werfen würden und daß dann zugleich die Rote Armee der UdSSR gegen die deutsche Ostgrenze marschieren würde.

          Hitler schätzte, daß er noch Jahre der Aufrüstung und der inneren Festigung bedurfte, bevor er einen großen europaweiten Krieg würde riskieren können, und daß er, falls er nun doch einen Krieg riskierte, alles aufs Spiel setzen würde, was seine Politik geschaffen hatte: nämlich in nur sieben Jahren erfolgreichen strategischen Vabanquespiels ein besiegtes Land zu einer Großmacht zu machen. Hitler war sich am 1. September 1939 sicher, daß sein Einmarsch in Polen nicht zu einem Krieg führen würde – denn ihm stand die friedliche Vereinigung mit dem Sudetenland noch lebhaft vor Augen, bei dem kein einziger Schuß gefallen war – und daß Polen seine Vorschläge annehmen werde, ohne in den Krieg zu ziehen. Hitler dachte deshalb so, weil Polen schwächer war als die Tschechoslowakei und weil Stalin ihm öffentlich im Ribbentrop-Molotow-Pakt eine Nichtangriffsgarantie gegeben hatte und durch das geheime Zusatzprotokoll das künftige Aussehen Osteuropas bereits klar umrissen war. In jedem dieser Punkte sollte Hitler falsch liegen.

          Achse Berlin-Moskau

          Hier weiter.
          http://www.weltkrieg.cc/articles/read-freispruch-fur-hitler-aus-israel_103.html

          Gruß Skeptiker

  5. Irmchen sagt:

    Obige Verse drücken alles über Adolf Hitler und das deutsche Volk aus.
    Er war ein Genie und ein Volksführer, den man nicht vergessen kann,
    wenn man ihn kennt. Ein Führer, der bis heute nicht vergessen ist, obwohl alles
    unternommen wird, ihn zu kriminalisieren und zu verleumden.
    Er war ein einmaliger Führer des deutschen Volkes und das deutsche Volk hat
    ihn dafür geliebt.
    Mit besten Wünschen

  6. hhaien sagt:

    Etwas spät, da der 20. nach hiesiger Zeit vorbei ist, aber besser als gar nicht. Ein Bekannter erwähnte am Donnerstag auch seinen Geburtstag – obwohl er weder zu den »Informierten«, noch zu den Anti-Deutschen gehört. Hatte ihn zwar kurz darüber informiert, das die ganzen Märchen über den Führer und damals nicht wahr sind, aber das war für ihn natürlich schwer zu glauben.

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