War es so? Mythen und Fakten!

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29. August 2018 von UBasser


Viele Mythen ranken sich um historische Ereignisse in Deutschland und Europa. Das mag daran liegen, daß im uralten Germanentum Ereignisse nicht aufgeschrieben, sondern in Form von Sagen und Liedern den Nachfahren übermittelt wurden. Die wohl älteste (gefundene) Aufzeichnung eines historischen Ereignisses war das „Hildebrandslied“ im 9.Jahrundert n.Ch. . Das „Hildebrandslied“ ist eines der frühesten poetischen Textzeugnisse in deutscher Sprache, das ein historisches Ereignis umreißt. Das unvollständig erhaltene heldenepische Stabreimgedicht besteht aus 68 Langversen. Es erzählt in althochdeutscher Sprache eine Episode aus dem Sagenkreis um Dietrich von Bern. Hildebrand hat Frau und Kind verlassen und ist als Waffenmeister mit Dietrich gezogen. Nun kehrt er nach 30 Jahren heim. An der Grenze stellt sich ihm ein junger Krieger mit seinem Gefolge entgegen. Hildebrand fragt diesen, wer sein Vater wäre. So erfährt Hildebrand, daß dieser Mann, Hadubrand, sein eigener Sohn ist. Hadubrand weist seine goldenen Armringe zurück und meint, er sei ein listiger alter Hunne, denn Seefahrer hätten ihm berichtet, daß sein Vater tot sei. Um seiner Ehre willen muß der Vater die Herausforderung des Sohnes zum Kampf annehmen – beide stehen zwischen ihren Heeren – und klagt so über sein furchtbares Schicksal. Da der Schluß des Textes verloren ist, kann nicht mit letzter Sicherheit gesagt werden, ob das Ende tragisch gestaltet war.

Frühere Aufzeichnungen über die alten Germanen machte unter anderem Tacitus mit seinem Buch und Reisebericht „Germania“ ca. 100 Jahre n.Ch. Die „Germania“ ist seit der Renaissance die einflußreichste Quelle über die frühen germanischen Völker, ein Kleinod germanisch-deutscher Geschichte und das wichtigste Zeugnis über die Altgermanen. Ihre verläßliche Darstellung ihrer Ethnographie, Kultur, Institutionen und Geographie ist die gründlichste, die aus der Antike überlebt hat, und bleibt bis zum heutigen Tag der herausragende klassische Text zu diesem Thema. Das Buch bezeichnet das Hervortreten der Nordeuropäer aus dem Dunkel der Archäologie, Philologie und Prähistorie ins Licht der Geschichte, ein halbes Jahrtausend nach dem Hervortreten der Südeuropäer bei Homer und Herodot.

Ob sich der Germane in den letzten 2000 Jahren so gravierend geändert hat? Sicher, doch begleiten uns nach wie vor Sagen, Mythen, ja auch Märchen und Erzählungen, die Dank der Gebrüder Grimm zusammen getragen wurden und dadurch uns bis heute erhalten blieben. Diese Geschichten haben uns Germanen seit unserem Urgermanentum geformt. Wir sind an unseren Geschichten gewachsen.

Doch so gut auch solche Geschichten sein mögen, so werden wir in der Gegenwart über unsere jüngere Vergangenheit belogen, dabei spielt es keine Rolle ob unsere Mythen, Sagen und Märchen nicht auch eine Erfindung sind, eines sind sie aber mit Bestimmtheit nicht: Deutschhassend und Volkszerstörend. An den Lügen über unsere jüngere Vergangenheit versucht man das deutsche Volk zu zerbrechen, in dem man ihm jede böse Eigenschaft auf dieser Welt andichtet. Ja, so ist es, denn selbst unsere historischen Ereignisse werden umgeschrieben, umgedichtet und erfunden, dafür gibt es ganze Abteilungen in den einstigen Siegerstaaten, die sich mit der Umschreibung unserer Geschichte beschäftigen. Denkfabriken sind es, die und dazu bewegen sollen unser Germanentum und unser Deutschtum abzulegen.

So hinterlistig und boshaft der Westgermane ist (das beschrieb Tacitus und viele andere, zuletzt Richert Suchenwirth um 1930), der sich lieber dem frivolen und dekadenten Leben hingibt, so sehen die Mittel-, Nord- und Ostgermanen in erster Linie das Gute in jedem Menschen. Wenn auch mit Zurückhaltung, aber es ist schlicht eine Eigenschaft, die seit Tausenden Generationen vererbt wird – doch vor allem in unseren Geschichten, Märchen und Sagen und auch Mythen immer wieder zum Vorschein kommt. Der Westgermane hingegen unterwarf sich stets den Bedingungen in ihren Besitzungen, um mehr oder weniger mit Eindringlingen Arrangements zu treffen.

Seit dem Kampf und Sieg der Cherusker gegen und über die Römer durch „Arminius“ mit deutschem Namen Hermann, im Jahre 9 n.Ch. beginnt die deutsche Geschichte. Hermann war der erste Feldherr, der die Einigung der germanischen Stämme voran trieb, was ihm letztendlich zum Verhängnis wurde und zu seiner Ermordung führte. Später sahen in ihm die Deutschen ihren ersten großen Helden und sie machten ihn unsterblich.

Das 21. Jahrhundert hat bisher für die Deutschen noch keine Helden hervor gebracht. Im 21. Jahrhundert besitzen die Deutschen eine Führung, die gegen sie arbeitet. Immer intensiver und gründlicher wird den deutschen Kindern ihre Natur zum Germanentum versagt, in dem ihnen die Jahrtausende gewachsene Kultur, Bräuche und Sitten, auch die Mythen und Märchen vorenthalten werden. Statt dessen wird in den Schulen ausländische Kultur und Multikulti gelehrt und das auch noch gemischt mit den größten Lügen über ihre Vorfahren  – aber vor allem in verrückter Gendersprache.

Während die Kinder in den Schulen und Universitäten gezielt ihrer Herkunft beraubt werden, wird dem „Ottonormaldeutschen“ täglich mit Lügen, Verdrehungen und erfundenen „Geschichten“ das Hirn weichgespült. Der Durchschnittsdeutsche ist heute nicht mehr in der Lage, sein Familie zu schützen und diese auch nicht allein zu ernähren. Und das, liebe Leserschaft, liegt nicht nur am Marktwirtschaftssystem, sondern vielmehr am Gesamtsystem der Politik in Deutschland.

Der Durchschnittsdeutsche verkommt zum Jammerlappen und zu einem hilflosen Individuum, welches kaum noch Ehre geschweige Moral im Leibe hat. Lieber verfolgt er sich selbst, um sich dem Gegner auszuliefern. Alles verkommt zu einem emotionalen Heulsusenbrei, was mit Rationalität und Pragmatismus zum eigenen Volke kaum im Einklang steht.

Seit Entstehung des Internets ist auch die alternative Presse im Aufwind. Vorher gab es nur relativ kleine Bücher- und Zeitungsverlage die versuchten, mit relativ kleinen und unbedeutenden Auflagen oppositionelle und geschichtsrevisionistische Nachrichten unters Volk zu bringen. Dank des Internets hat sich nun auch die Reichweiter solcher Verlage, heute zunehmend Blogs genannt, deutlich erweitert. Der Begriff „alternative Presse“ machte alsbald die Runde. Und gerade unter dieser sogenannten „alternativen Presse“, welche sich zur angeblichen „konservativen“ Politik bekennen, gibt es immer mehr, die selbst das Konservative nicht anerkennen. Sie treten unsere Geschichte und Vorfahren ebenso in den Schmutz, wie es der Mainstream jeher macht. Sie bilden sich ein, mit Distanzierungen, falschen Geschichtsfakten und gleich recht mit nie gemachten Zitaten aufwarten zu müssen, um die Leserschaft „bei Stange zu halten“, oder um weitere Leser zu „rekrutieren“. Doch das Internet ist groß.

Mit zunehmender Geschwindigkeit wird auch die deutsche Geschichte korrigiert/revisionistisch aufgearbeitet und veröffentlicht, welche dem Mainstream, und damit natürlich auch den Mächtigen ein Dorn im Auge ist. Es wundert nicht, daß im Laufe der Zeit viele revisionistische Internetseiten abgeschaltet oder einfach nicht mehr erreichbar sind. Die Betreiber werden wie bei der Inquisition gejagt und symbolisch auf dem Scheiterhaufen verbrannt, in dem man sie viele Jahre in den Kerker zur Gesinnungshaft steckt. Aus unserer Geschichte ist dies bekannt, daß das schon öfter praktiziert wurde, dabei handelt es sich nicht nur um den DDR-Sozialismus, dem Nationalsozialismus, der Weimarer Republik, dem Kaiserreich oder um die Demokratie, die man uns vorgibt in Deutschland zu haben. Politische Gefangene gehören seit anderthalb Jahrhunderten leider immer wieder zu Deutschland.

Doch gehen wir zu den Mythen, die man uns als „historische Wahrheiten“ versucht zu präsentieren. Daß sich über das Germanentum das deutsche Volk entwickelt hat, war den gleichen und/oder ähnelnden Eigenschaften der Germanenstämme im wesentlichen zu verdanken. Ebenso das es nur wenige Sprachbarrieren gab – Dialekte ja. So ist es bis heute geblieben, denn wenn ein Friese anfängt Plattdeutsch zu reden, da kann der Bayer nur staunen, anders herum wohl genauso.

Uns interessieren in diesem Artikel aber mehr die Mythen der Neuzeit. Uns wurden viele „eingetrichtert“. Der wohl am meisten erforschte Teil unserer Geschichte, ist die Zeit des Nationalsozialismus. Alle Siegermächte haben sich besondere Mühen gemacht, diesen zu erforschen. Es ist auch bekannt, daß kaum „Biodeutsche“ in dieser Branche als „Experten-Historiker“ beschäftigt ist und werden wird. Fast alle sind jüdischer Herkunft oder in jüdischen Historiker-Vereinen, die die Geschichte für uns aufarbeiten. Entscheidend kommt hinzu, daß die Mainstreammedien sich dieser „Experten“ annimmt und mit ihnen im Stile der Perfektion „historische Dokumentarfilme“ produziert, die dem Zuschauer täglich in das Hirn getreten werden. Der Wahrheitsgehalt oftmals 0 Prozent. Aber das spielt keine Rolle, selbst bei 90 Prozent Wahrheit ist es immer noch eine 100 Prozentige Lüge.

Große Lüge; die Finanzierung der Machtergreifung

Betrachten wir zuerst, wie die NSDAP mit ihrem Spitzenkandidat Adolf Hitler an die Macht im Reichstag kam. Dabei werden die Fragen der Finanzierung, sowie die Erfolge und Mißerfolge betrachtet. Gerade bei der Finanzierung werden heute Geschichten erzählt, die man historisch nicht verifizieren kann. Wenn jedoch gerade die Finanzierung der NSDAP durch Rothschild, jüdische Vereine, jüdische Banken, etc. erwähnt wird, ist dies wahrscheinlich ein Fälschung und dabei, in Anbetracht der damaligen Zustände, in einen komplett falschen Kontext gerückt.

Beginnen wir mit Adolf Hitler, der zwar für sich selbst ausreichend Geld zur Verfügung hatte, jedoch um eine Partei zu finanzieren, die Jahre später den größten politischen Wechsel in Deutschland herbeiführte, wohl kaum.

Über Adolf Hitler wurden seit seinem Eintritt in die Politik, meist von kommunistischer oder sozialdemokratischer Seite viele Lügen verbreitet. Mehr als 100 Mal hat er bis 1930 juristische Schritte gegen die Denunzianten und Lügner unternommen. Alle Gerichtsverhandlungen konnte Adolf Hitler durch eine klare Beweislage gewinnen. Doch wie er eine Lüge durch Verfügungen aus der Welt schaffen konnte, waren unzählige neue Lügen um ihn durch die Kommunisten und Sozialdemokraten in die Welt gesetzt. Mit der Zeit glaubten die Deutschen diesen Lügen nicht mehr. Ähnlich des politischen Dilettantismus der heutigen Politik.

Heute sieht es nicht viel anders aus. Der deutsche Historiker Gerd Schlutze-Ronhof beschrieb die Lage in den erreichbaren historischen Archiven in einem Artikel „ Das Mysterium der weißen Blätter“. Er berichtet, daß es kaum noch Archive und Dokumente gibt, die vollständig erhalten sind. Viele beinhalten die „weißen Blätter“. Wie kann man das erklären?

Im Deutschland vor und während des letzten Krieges wurden die Aufzeichnungen und Dokumente staatlicher Angelegenheiten nicht auf qualitativ hochwertiges Papier geschrieben. Dieses Papier hat die Eigenschaft schneller zu altern. Historiker, die in den ersten 30 bis 40 Jahren nach dem Kriege in die, durch die Siegermächte bereits freigegebenen Dokumenten forschen konnten, fiel eine Fälschung nicht auf, weil das Papier noch ziemlich gleich aussah. In den Folgejahren änderte sich das. Die Originale vergilbten Zusehens stärker, die Fälschungen hingegen nicht, weil das Papier von höherer Qualität war. Außerdem ergaben Analysen, daß es keine deutschen Papierhersteller waren. Folglich sind die Archive und Dokumente aus der deutschen Historie, welche durch die Siegermächte beschlagnahmt und nach Jahren wieder an Deutschland zurück gegeben wurden, ziemlich nutzlos für die Findung von Fakten über die Ereignisse. Historiker, denen die wahre Geschichte des deutschen Volkes am Herzen liegt und die Menschen auf ihre Weise zum Erwachen bringen, können fast nur auf Tatsachenberichte mit Zeitzeugen zurückgreifen, und diese Aussagen mit sämtlichen nationalen und internationalen Archiven vergleichen. Nach solcher Analyse kann dann relativ genau bestimmt werden, wie die Faktenlage war und Ereignisse abgelaufen sein können. Und welche Aktionen bestimmte Reaktionen auslösten. Es ist eine Sisyphusarbeit. Da bereits viele Dokumente im damaligen Deutschland veröffentlicht wurden, wird auch häufig auf diese zurück gegriffen, weil nicht alle durch die Siegermächte vernichtet wurden. So kann man das Leben und Wirken von Adolf Hitler, seinen Freunden und Bekannten sehr gut rekonstruieren.

Der Beginn

Betrachtet man den Aufstieg Adolf Hitlers, so kann man sich die Frage stellen, wie dies geschehen konnte. Ein österreichischer Gefreiter, mit nur wenigen finanziellen Mitteln, beginnt nach dem 1. Weltkrieg seine Karriere als Politiker. Hier kommen viele politische Freunde und Gleichgesinnte ins Spiel, die bereits hervorragende Kontakte zu Größen in Kultur, Wirtschaft und Adel besaßen. Aber auch Frauen, die Adolf Hitler verehrten und tatkräftig unterstützen – nicht nur finanziell! Adolf Hitler übte eine starke Anziehungskraft auf viele Frauen aus, vielleicht auch weil er unverheiratet war.

Adolf Hitlers Situation nach dem 1. Weltkrieg

Nach dem verlorengegangenen Krieg wurden viele Soldaten aus dem Dienst entlassen. Sie standen oftmals mittellos auf der Straße und mussten sich neu orientieren. Überall herrschte Elend und Not. Der Gefreite Hitler hatte Glück, er konnte beim bayerischen Übergangsheer bleiben. Damit hatte er Unterkunft, Essen, Kleidung und einen mageren Sold. Er wurde zum Vertrauensmann seines Regimentes gewählt. Im Rahmen dieser Aufgabe besuchte er politische Versammlungen. Er unterhielt auch Verbindungen zur Münchner Räteregierung unter dem selbsternannten bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner (USPD). Nach dessen Entmachtung hielt sich Hitler politisch zunächst zurück und schloß sich auch nicht den völkisch orientierten Freikorps an. In dieser Zeit erkannte Adolf Hitler, daß der Verlust des Krieges durch Intrigen, Lügen und Verrat zustande kam und daß immer stärker das deutsche Volk gespalten wurde.

Nach dem Ende der nur kurz währenden Räterepublik schloß sich Hitler der Münchener Reichswehr an. Unter Ernst Röhm und anderen führenden Mitstreitern der sogenannten schwarzen Reichswehr fand Hitler Förderer seines politischen Talents. Hitler erhielt auf diese Weise Rednerschulungen und vermehrten Zugang zu politischen Parteiveranstaltungen und Zirkeln.

Der Lehrmeister Adolf Hitlers

Um diese Zeit teilte ein bis dahin unbekannter Werkzeugschlosser namens Anton Drexler Dietrich Eckart mit, daß sich an einer anderen Stelle Münchens eine neue Arbeiterpartei gebildet hatte, die bewußt antizionistisch ausgerichtet war. Man hatte dort Eckarts Zeitschrift gelesen, und Drechsler bat ihn, in diesem Kreis Vorträge zu halten. So entstand die Verbindung zwischen Dietrich Eckart und der damaligen Deutschen Arbeiterpartei. Bisher hatte Adolf Hitler nur über sein Soldatenleben Kontakte knüpfen können, doch diese Zeit war vorbei, als er am 12. September 1919 erstmals die von Karl Harrer und Anton Drexler ins Leben gerufene Deutsche Arbeiterpartei (DAP) besuchte. Als dabei ein Redner die Trennung Bayerns vom Reich forderte, widersprach Hitler ihm so energisch wie wortreich und fiel durch sein Rednertalent auf. Er konnte Zuhörer fesseln und Emotionen wecken. Drexler meinte sofort zu Harrer: „Dör hot a Goschn, den kennt ma braucha!“ (Hochdeutsch: „Der hat ein Mundwerk, den könnten wir gebrauchen!“) und versuchte ihn noch am selben Abend anzuwerben. Auch an diesem Abend lernte Adolf Hitler Dietrich Eckard kennen. Daraus entwickelte sich eine Freundschaft und Zusammenarbeit bis zum Tod Dietrich Eckards im Dezember 1923. Dietrich Eckard war der Mentor Adolf Hitlers. An diesem Abend begann die Karriere Adolf Hitler´s als politischer Redner und bald wurde er 1. Vorsitzender der DAP, die später in NSDAP umbenannt wurde.

Begegnung mit Helene Bechstein

Hitler lernte Frau Bechstein durch Dietrich Eckart kennen. Eckart, der sich in Berlin einen Namen als Dichter und Dramaturg gemacht hatte, verfügte über viele gute Kontakte in alle Schichten. Dietrich Eckart stellte Adolf Hitler vielen seiner Bekannten vor, auch die Bechsteins wurden Hitler in deren Salon vorgestellt. Die Bechsteins standen den alldeutschen Kreisen sehr nahe und fanden schnell Interesse an den politischen Ansichten und Plänen Adolf Hitlers.

Helene und Edwin Bechstein

Edwin Bechstein war der Sohn des Firmengründers Carl Bechstein, der 1853 das Unternehmen Bechstein gründete. Er hatte drei Söhne, von denen Edwin (1859 – 1934) der älteste Sohn war. Edwin Bechstein heiratete 1905 in London Helene Bechstein, die eine geb. Capito war. Helene Capito hatte am 21. Mai 1876 in Düsseldorf das Licht der Welt entdeckt.

Helene Bechstein führte in Berlin einen bekannten Salon, in dem viele Größen der damaligen Gesellschaft Berlins verkehrten, wie z. B. General Kurt von Schleicher, die Eheleute von Hammerstein und viele mehr.

Die Bechsteins hatten zwei Kinder, Edwin und Liselotte. Helene Bechstein hätte es gern gesehen, wenn Adolf Hitler ihr Schwiegersohn geworden wäre, doch Hitler zeigte daran kein Interesse. Beide, Edwin und Helene Bechstein, waren mit Hitler sehr eng verbunden und blieben es bis zu ihrem Tode. Edwin Bechstein, der am 15. September 1934 starb, wurde in Berlin feierlich beerdigt.

Persönliche Zuneigung Helene Bechsteins zu Hitler

Helene Bechstein war eine sehr selbstsichere Frau, die sich auch aufgrund ihrer gesellschaftlichen Stellung sehr sicher in der Gesellschaft bewegen konnte. Hitler wirkte zu Beginn seiner politischen Laufbahn eher schüchtern und im gesellschaftlichen Umgang gerade zu unbeholfen. Gerade diese Elemente waren es, die Frau Bechstein auf Adolf Hitler aufmerksam machten, vielleicht kam auch nur eine Art Mutterinstinkt von Frau Bechstein zu Tage. Als Hitler in Landsberg inhaftiert war, besuchte sie ihn des öfteren. Einmal gab sie bei einem Besuch dort Hitler als ihren Adoptivsohn an. Auch nach seiner Entlassung hielt sie weiter zu Adolf Hitler und machte es sich wieder zur Aufgabe, Hitler im gesellschaftlichen Umgang salonfähig zu machen und vor allem Kontakte herzustellen. Dieser Aufgabe widmete sie sich zusammen mit Elisabeth Bruckmann und Winifred Wagner.

Die erste größere finanzielle Förderung, von der Familie Bechstein erhielt Adolf Hitler für den Kauf der Zeitschrift „Völkischer Beobachter“, aus dem Hause des Franz Eher Nachf. Verlag. Die Summe wurde ihm als Darlehen überreicht, was sich jedoch im Laufe der Zeit änderte. Ab 1.1.1921 nahm Adolf Hitler die Arbeit als redaktioneller Mitarbeiter bei der Zeitschrift auf. Ab Dezember 1921 war er Eigentümer der Zeitschrift und des Verlages Franz Eher Nachf. Verlag.

Die Beziehung von Frau Bechstein zu Adolf Hitler basierte darauf, dass sie mehr den Menschen Adolf Hitler als den Politiker in ihm sah. Das blieb auch so während der weiteren Zeit. Nie gab es böse Worte zwischen ihnen, wohingegen Kritik und Lob in Gesprächen und Diskussionen gegenseitig Beachtung fanden. Schon sehr früh wurden sie Duzfreunde und sie nannte ihn Wolf.

Die Förderin Helene Bechstein

Als sie den Menschen und Politiker Adolf Hitler kennengelernt hatte und die Beziehung immer enger wurde, wandte sich Hitler an sie und ihren Mann Edwin Bechstein zwecks finanzieller Unterstützung der Partei und seiner Person.

Die Bechsteins verfügten aufgrund der weltbekannten Pianofabrik über ein beträchtliches Vermögen. Somit waren sie in der Lage großzügig mit Spenden und Zuwendungen umzugehen. Die Zuwendung an Hitler fing damit an, daß Helene Bechstein zusammen mit Elsa Bruckmann Hitler stilgerecht einkleidete. Helene Bechstein war auch der Ansicht, daß Hitler das beste Auto haben sollte. Sie gewährte ihm auch hierfür ein „Darlehen“ über eine beträchtliche Summe. Hitler reiste damals quer durch Deutschland um neue Finanzquellen zu erschließen. Frau Bechstein war dabei eine der Hauptsponsoren. Selbst als die Firma Bechstein selbst in finanziellen Nöten war, stellte sie ihren Schmuck und Bilder als Pfand für ein Darlehen an Hitler zur Verfügung. Wieviel sie insgesamt gespendet oder als Darlehen gewährt hat, kann nicht mit absoluter Genauigkeit ermittelt werden, die Summe dürfte aber gewaltig sein, und im heutigen Maßstab mehrere Millionen betragen haben. Helene Bechstein wurde für Ihre Unterstützung der NSDAP 1934 mit dem Goldenen Parteiabzeichen geehrt, obwohl sie kein Parteimitglied war.

Hitler und der Obersalzberg

Die Bechsteins waren es auch, die Hitler mit dem Obersalzberg in Verbindung brachten. Sie besaßen dort schon seit langem ein Haus. Später kauften sie ein standesgemäßes Haus am Obersalzberg, das sie Villa Bechstein nannten. Adolf Hitler mietete sich anfangs in das Haus „Wachenfeld“ ein, das er 1933 kaufte und später zum Berghof ausbaute.

Das Leben nach dem Krieg

Das Kriegsende erlebte Helene Bechstein in Brambach, nachdem ihr Haus in Berlin 1944 zerstört wurde. Sie kam mit einem Transport nach Berchtesgaden. Sie starb am 20. April 1951 im Alter von 74 Jahren in Berchtesgaden, wo sie auch beerdigt wurde.

1958 kam es in Berlin zu einem Sühneverfahren gegen Helene Bechstein sowie ihre Erben, welches von der jüdischen Seite her initiiert wurde. Der Sühnebetrag wurde auf 30.000 DM festgesetzt und wurde dem hinterlassenen Vermögen entnommen.

Weitere Finanzierungen der NSDAP und Adolf Hitler

Adolf Hitler verzichtete auf Rednergeld, auf Lohn und/oder Gehalt. Er wollte nur soviel, daß er Essen, ein vernünftiges Dach über dem Kopf hatte und seine Reisen finanzieren konnte. Gelder flossen Anfangs von den Bechsteins und aus dessen Freundeskreis. Nicht nur Adolf Hitler konnte Spendengelder auftreiben, seine Parteikameraden auch.

Bei den Parteiversammlungen wurden „Eintrittsgelder“ verlangt und am Ende jeder Veranstaltung konnten die Teilnehmer ebenfalls Spenden entrichten. Gerade in den ländlichen Regionen kam es, daß Bauern große bis sehr große Spenden leisteten. Erst ab dem Jahr 1929 kamen erste Spenden von der Industrie, z.B. vom Schwerindustriellen wie Fritz Thyssen und Emil Kirdorf. Das teilweise der Wahlkampf über Bankkredite jüdischer Banken finanziert wurde, war dem geschuldet, daß es nur Banken mit meist jüdischen Inhabern oder Bankenchefs zu jener Zeit in Deutschland gab. Von einer Finanzierung von Übersee zu reden, ist absoluter Humbug. Finanziert wurden diese und die folgenden Agitationen und Wahlkämpfe weniger durch Spenden aus Hochfinanz und Großindustrie, weil sie vom „Sozialismus“ im Parteinamen abgeschreckt wurden und lieber DVP und DNVP unterstützten. Im Oktober 1931 verbanden sich die NSDAP und die DNVP mit anderen nationalistischen Verbänden zur Harzburger Front als Gegner der Weimarer Republik. Damit flossen erneut Gelder in der Kassen der NSDAP.

Bereits 1930 trat die NSDAP mit der SPD in eine Koalitionsregierung in Thüringen und Braunschweig ein – jedoch ohne größeren Erfolg. Doch genau über diesen Regierungseintritt und dem damaligen Parteienfinanzierungssystem bekam die NSDAP nun direkt vom Staat große finanzielle Unterstützung.

Finanzierungen, die von äußerster Wichtigkeit sind, wie den Parteibeitrag, dürfen nicht vergessen werden. Jedes Mitglied der NSDAP bezahlte auf seinen Lohn abgestimmten Parteibeitrag. Es gab aber auch Sonderregelungen. Im Jahr 1919 hatte die NSDAP 64 Mitglieder. Im Jahr 1930 knapp 400.000! Ein Jahr später wurden bereits etwas mehr als 800.000 Mitglieder gezählt und bei der Machtübernahme waren es rund 1,5 Millionen. Bis 1945 wuchs die Zahl der Mitglieder auf rund 7,5 Mio Mitglieder.

Zusammenfassung:

Als Hauptanschubfinanzierung kann die Darlehnsvergabe der Familie Bechstein angesehen werden. Ebenso die dadurch entstandenen Kontakte, welche auch finanzielle Unterstützung leisteten. Insgesamt kann man jedoch davon ausgehen, daß es keine relevanten Finanzierungen zur Machtübernahme waren, sondern sie lediglich ermöglichte.

Die Finanzierung des Wahlkampfes wurde über die damaligen Banken in Form von Krediten abgewickelt. Auch die NSDAP wurde im Wahlkampf behindert, so wie es heute der NPD oder der AfD geht. Konten wurden gesperrt und neue wiedereröffnet. Die Banken im damaligen Deutschland waren entweder in jüdischen Besitzt, oder hatten jüdische Vorsteher. Die weltweite Vernetzung der Banken erfolgte nicht zum Zeitpunkt des NSDAP-Aufschwungs, sondern schon über 100 Jahre früher. So könnten auch ausländische westliche Bankfilialen bei einer Finanzierung der NSDAP behilflich gewesen sein. Das heißt, es ist absolut nichts Ungewöhnliches, Verwerfliches oder Geheimnisvolles daran, sondern es ist der normale Alltag einer jeden Bank ihren Kunden Kredite zu gewähren.

Zur Hauptfinanzierung trugen bei:

  • Mitglieder durch Parteibeitrag
  • Interessenten (z.B. bei Veranstaltungen durch Eintrittsgelder)
  • Kredite durch persönliche Haftung, z.B. Fam. Bechstein und viele andere
  • Hohe bis sehr hohe Spendengelder durch Bauern und Bauernschaften
  • Spenden durch Arbeiter und Kleinunternehmer
  • Später durch den Mittelstand und einige Großindustrielle wie Thyssen, Kirdorf
  • Parteirückfinanzierung durch Einzug in die Parlamente
  • Später Gewährung von Wahlkampfkrediten durch hiesige Banken

Was ist ein Mythos, bzw. eine Lüge:

  • Finanzierung durch jüdische Vereine
  • Gezielte Finanzierung durch jüdische Banken, egal ob von Deutschland, Übersee oder England
  • Finanzierung durch Rothschild; Agenten Rothschilds
  • Finanzierung durch Warburg, Kuhn und Löb; nach Schoup, Sonderegger und Konsorten
  • Finanzierung durch amerikanische, englische oder holländische Kriegsindustrie, Ölindustrie, Rohstoffindustrie
  • Finanzierungen überhaupt durch spätere feindliche Länder

Sämtliche bekannte und weniger bekannte Lügen wurden bereits im Jahr 1954 im Vierteljahresheft für Zeitgeschichte Nr. 4 auf Seiten 586 bis 596 vollständig herausgearbeitet und damit bewiesen, daß eine Finanzierung feindlicher, jüdischer, zionistischer Interessengruppen nicht vorhanden war

Stets war den Urhebern dieser Lügen nur das finanzielle Interesse wichtig, doch dadurch setzte gleichzeitig die Mystifizierung der Nationalsozialisten ein. So und durch weitere Lügengeschichte wurde Nährboden geschaffen, für die verrücktesten Geschichten, die heute bis hin zum praktizierten Okkultismus und schwarze Magie, welche doch die Nationalsozialisten angeblich ausübten, reicht. Das sind Geschichten alla Hollywood.

Erst vor kurzem wurde in der Presse darüber berichtet, daß einige Banken geheime Dokumente aus ihren Tresoren holten, die eine Finanzierung der NSDAP und Adolf Hitler bestätigen sollen. Doch es war nur ein kurzer Moment, nach dem dieses „ungeheure Novum“ ans Tageslicht kam, daß man sich damit beschäftigte. Mit ziemlicher Genauigkeit werden auch solche Dokumente eine Fälschung sein und damit das keiner anzweifelt, wird nach kurzer Zeit kein Aufsehen mehr darüber erregt, sonst käme vielleicht noch jemand auf die Idee eine Analyse zu machen. Was passieren sollte, ist nichts anderes, als daß eine solche Information an die Öffentlichkeit kommt. Wenn danach wieder Ruhe einkehrt, wird es nur wenige Zweifler geben, die eine Analyse der Dokumente wahrscheinlich nie anregen und anstoßen könnten, aber der Fakt ist in der Öffentlichkeit angekommen und wird bei Gelegenheit in irgendwelchen „Experten-Geschichtsbüchern“ erwähnt – und die Öffentlichkeit erinnert sich wieder. So geht gefälschte Geschichtsschreibung.

Die NSDAP oder Adolf Hitler hat sich auf demokratischen Weg nach oben gekämpft und dabei viele Hürden nehmen müssen. Eine immer wieder erwähnte „Fremdfinanzierung“ hat es nie gegeben.

Ciu bono? Wem zum Nutzen?

Wer hatte und hat noch immer den Nationalsozialismus zum Feind? Der bolschewistische, jüdische Sozialismus und der zionistische Kapitalismus/Imperialismus. Bolschewisten und Zionisten haben einen Herrn; und dieser Herr heißt Jude. Nicht jeder Jude ist Bolschewist oder Zionist, aber große Bolschewisten und große Zionisten sind Juden, die der Kabbala folgen. Folgen wir der Kabbala, geht es um das Weltreich. Übersetzen wir das Weltreich in die moderne Sprache, erhalten wir die Neue Welt Ordnung. Die NWO hat nichts anderes im Sinn, als die Macht zu zentrieren um damit genügend Untertanen zu besitzen. Vernebelt wird dieser Weg dahin mit Konsum und Technik (welche gegen den Menschen eingesetzt wird, statt ihm zu dienen), mit Manipulation und dem divide et impera; teile und herrsche. Wohin gegen der Nationalsozialismus prinzipiell auf Einigkeit und Gemeinnutz vor Eigennutz setzte. Den Nationalsozialismus verherrlichen kann man nicht, aber ihn mit kritischen Augen betrachten und dabei die Mythen und Lügen entlarven schon.


Quellen:

Hitlers Liste: Ein Dokument persönlicher Beziehungen von Anton Joachimsthaler

Metapedia

Wikipedia

VIERTELJAHRSHEFTE FÜR ZEITGESCHICHTE 2. Jahrgang 1954 – 4. Heft

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Ubasser

3 Kommentare zu “War es so? Mythen und Fakten!

  1. griepswoolder sagt:

    Was die Beurteilung der Germanen durch Tacitus betrifft, so hatte ich dazu mal gelesen – wo weiß ich nicht mehr – das diese gar nicht so zuverlässig gewesen sein soll, also wohl etwas übertrieben im Bezug auf die negativen Eigenschaften.

  2. natureparkuk sagt:

    Die Germanen haben das Licht der Moderne wohl schon etwas frueher erblickt: Homer an der Ostsee: Ilias und Odyssee kamen aus Nordeuropa

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