Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen

“Wenn die Deutschen zusammenhalten, so schlagen sie den Teufel aus der Hölle!” Otto von Bismarck

Update – Dresden 2017 – mit wichtigen Sicherheitshinweisen!


Am 11. Februar 2017 um 14 Uhr am Zwingerteich.
unnamed

Die Rednerliste für die Gedenkveranstaltung am 11. Februar 2017 in Dresden sieht wie folgt aus:Alfred Schaefer, Hartmut Wostupatsch, Bernhard Schaub, Dagmar Brenne, Henry Hafenmayer, Gerhard Ittner, Peter Pawlak, Reza Begi.

Sicherheitshinweis: Bitte keine Handy auf die Demonstration mitbringen! Bei Koordinierungen von Verabredungen, erinnern Sie sich bitte daran, wie Sie es früher machten.

Wetter am Sonnabend in Dresden: 0 bis +1°C, bedeckt.

Die dunklen Mächte hinter Trump


Bemerkung: Anhand dieses Artikels werden Sie verstehen können, warum das Motto: These – Antithese – Synthese so wichtig für den Machterhalt der NWO – Befürworter ist. Man nutzt geschickt die Hegelsche Dialektik und positioniert den jeweils besten Mann an der Stelle, die gewinnen wird. Dazu nutzt man im vollen Umfang die Macht der Mainstream-Medien, um genau das zu erreichen, was man gedenkt zu erreichen. In der Politik geschieht nichts, was nicht so geplant gewesen wäre.

diese-weit-verbreitete-darstellung-von-uncle-sam-entstammt-einem-rekrutierungsplakat-aus-dem-ersten-weltkrieg-von-james-montgomery-flagg-quelle-wikipedia-600x264Wie gewann Donald Trump die US-Wahl? Warum führt er sich auf wie ein Elefant im Porzellanladen? Über die Technik der Aushöhlung westlicher Demokratien schreibt Angelika Eberl.

Am 9. Dezember 2016 berichtete die Washington Post, die CIA sei überzeugt, dass Russland die Präsidentschaftswahl in den USA beeinflusst habe1. Ziel der Beeinflussung sei gewesen, Donald Trump zur Präsidentschaft zu verhelfen. Es seien Personen mit Verbindungen nach Moskau identifiziert worden, die tausende gehackte E-Mails von Hillary Clintons Wahlkampfkomitee an Wikileaks, die Enthüllungsplattform von Julian Assange, transferiert hätten. Wikileaks-Gründer Julian Assange beteuerte in einem Interview, dass er die E-Mails nicht aus Russland habe.2 Auch die Regierung in Moskau bestritt es.3

Es ist angebracht, bezüglich des Wahrheitsgehalts dieser CIA-Vorwürfe skeptisch zu bleiben. Was könnte es bedeuten, dass die CIA eine solch unbewiesene Meldung streut, die von unseren großen Zeitungen weitergegeben wird? Es könnte heißen, dass die CIA und die Washington Post Russland als „Sündenbock“ für die Urheberschaft des Trump-Wahlerfolgs präsentieren und damit verschleiern wollen, wer die wahren Steigbügel-Halter für Trumps Aufstieg auf den Posten des „mächtigsten Mannes der Welt“ sind. Und diese Möglichkeit wirft sogleich eine weitere Frage auf: Könnte es sein, dass die CIA und die Washington Post zusammenarbeiten? Was bedeutet das für die Unabhängigkeit der US-Presse? Was bedeutet das für die westlichen Demokratien?

Wie die Presse Politikern schaden kann

Ray McGovern, ehemaliger Top-CIA-Analyst und Friedensaktivist hat vor den US-Wahlen am 3. November 2016 vor der Oxford Union Society eine Rede gehalten, in der er die Rolle der Medien während des US-Wahlkampfs erhellend beleuchtete.4

„Ich habe die Verfassung der Vereinigten Staaten mitgebracht. Der einzige Eid, den ich jemals geschworen habe, war, diese Verfassung gegen alle äußeren und inneren Feinde zu verteidigen und zu beschützen. Nach der verfassunggebenden Versammlung wurde Benjamin Franklin gefragt: „Also, Doktor, was haben wir bekommen? (Eine Republik oder eine Monarchie?)“ und er antwortete: „Eine Republik. Wenn Sie sie erhalten können.“ Das ist die Frage: Können wir die Republik erhalten unter dem existierenden – und ich würde sagen, zerbrochenen – Zwei-Parteien-System?“4a
(
… …)

„ Ich möchte noch einen Freund von mir nennen, Kongress-Abgeordneten Jim McDermott4b, vor dem ich großen Respekt habe, den ich kannte, bevor ich Senator Pressler kannte. McDermott war einer dieser sehr ungewöhnlichen Kongress-Abgeordneten, die wissen wollten, was Experten über die folgenden Themen zu sagen hatten: Irak, Iran, Syrien.4c
(
…. …)

„Nun, der Kongress-Abgeordnete McDermott war einer der Wenigen, während des Irak-Kriegs, der, als der Präsident nicht die Wahrheit sagte, dies auch aussprach. Er sagte das zu George Stephanopoulos. 4d Er sagte das in Bagdad. Und wurde er daheim mit großem Applaus empfangen? Nein, überhaupt nicht. Er wurde in den Mainstream-Medien diffamiert. Und sie zahlten es ihm auch auf andere Weise heim. Die Mainstream-Medien haben viel mit all dem zu tun. Es gibt genauso viel, was die Mainstream-Medien verheimlichen, als sie verkünden.“ 4d

Das Zurückhalten von Informationen in der Presse

Im Folgenden bringt Ray McGovern ein Beispiel dafür, wie die Mainstream-Medien einen Präsidentschaftskandidaten promoten und ihm die Wiederwahl überhaupt erst ermöglichen, indem sie eine wichtige Information zurückhalten:

„Lassen Sie mich dafür ein archetypisches Beispiel geben: Wir sprachen über die Präsidentschaftswahlen: Vor 12 Jahren, als George W. Bush zum zweiten Mal antrat, und die meisten von uns dachten, es wäre besser, wenn er das Weiße Haus verlassen würde, als nochmal gewählt zu werden – damals hatte ein sehr unternehmungslustiger und investigativer Reporter mit dem Namen James Risen4e herausgefunden, dass Bush und Cheney sogar schon vor 9/11 Schindluder mit unserem Vierten Zusatzartikel der Verfassung der Vereinigten Staaten getrieben hatten4e. Der Vierte Zusatzartikel sagt: ´Das Recht des Volkes auf Sicherheit der Person und der Wohnung, der Urkunden und des Eigentums vor willkürlicher Durchsuchung, Festnahme und Beschlagnahme darf nicht verletzt werden, und Haussuchungs- und Haftbefehle dürfen nur bei Vorliegen eines eidlich oder eidesstattlich erhärteten Rechtsgrundes ausgestellt werden und müssen die zu durchsuchende Örtlichkeit und die in Gewahrsam zu nehmenden Personen oder Gegenstände genau bezeichnen.‘ 4f
(…)

Was geschah? Nun, dies war der Sommer (2004) vor der Wahl und die Mächtigen, die den Zeitungen vorstanden, sagten: Wir wissen, was für das Land am besten ist. Wenn wir die amerikanische Bevölkerung wissen ließen, wie Bush und Cheney den Vierten Zusatzartikel unserer Verfassung verletzt haben, dann wäre das wahrscheinlich nicht das Beste für das Land und so unterdrückten sie diese Information.“4g

Das ist doch sehr fürsorglich, nicht wahr: Für das Beste des Landes haben sie die Nachricht unterdrückt, dass US-Präsident G. W. Bush und Dick Cheney schon vor 9/11 gegen den Vierten Zusatzartikel der US-Amerikanischen Verfassung verstoßen hatten. Diejenigen, die den Medien vorstehen, wissen also, was für das Land am besten ist und halten es für gerechtfertigt, gegen einen der wichtigsten Zusatzartikel der Verfassung zu verstoßen? Aber sie unterdrückten diese Information ja nicht für immer. Sie unterdrückten sie „nur“ 15 Monate lang, bis der Wahlkampf längst vorbei und zugunsten von George W. Bush ausgegangen war, der, wie informierte GEOLITICO-Leser wissen, Mitglied bei dem im Verborgenen arbeitenden Orden Skull & Bones ist. Interessanterweise ist sein Konkurrent im Wahlkampf 2004, John Forbes Kerry, auch Mitglied bei Skull & Bones.

„Sie unterdrückten sie 15 Monate lang, bis zum Dezember des folgenden Jahres (2005), als James Risens Buch schon als Korrekturfahne vorlag (Anmerk. d. Autorin: Das ist vermutlich das Buch „State of War: The Secret History of the CIA and the Bush Administration“, das 2006 herauskam). Dann befürchteten sie, dass das Buch noch vor einem Artikel in der New York Times herauskommen würde, also veröffentlichten sie selbst Material entgegen den Warnungen des Weißen Hauses. Das ist ein archetypisches Beispiel dafür, wie die Medien Wahlen beeinflussen können, und wie sie den einen gegen den anderen ausspielen können. Wir werden dann erst später darüber informiert, was wirklich geschehen ist.“4h

Dies ist also ein Beispiel dafür, wie die Presse Enthüllungen zurückhält, die einem Präsidentschaftskandidaten schaden könnten.

Der Megaphon-Effekt

Doch manchmal kann die Polemik der Presse gegenüber einem Präsidentschaftskandidaten sogar für dessen Aufstieg förderlich sein. Ray McGovern hat dafür ein schönes Wort: Den Megaphon-Effekt:

„Das andere, was ich als neuere Erfahrung ansprechen will, ist der Megaphon-Effekt. Woran liegt es, dass Donald Trump, wie aufgedeckt wurde4i, noch vor einigen Monaten, 23-mal öfter in den Abendnachrichten erwähnt wurde als Bernie Sanders? 23-mal öfter! In der Tat erhielt er so viel Medienberichterstattung, wie alle Demokraten zusammen. Wie konnte das passieren? Der CBS-Chef sagte, der Super-Pac-Deal (Super Pacs erlauben den Einsatz einer unbegrenzten Summe Geldes für einen Kandidaten) sei wirklich schlecht für Amerika, aber sehr gut für CBS4h. Was für ein Zirkus! Er sagte etwas früher in diesem Jahr: ´Na los, Donald, lass sie uns all ihr Geld geben4h. CBS fährt riesige Gewinne ein, indem es Donald Trump 23-mal mehr Aufmerksamkeit widmet, im Vergleich mit Bernie Sanders.“4i

Doch nicht nur CBS hat Donald Trump mit dem Megaphon-Effekt beglückt, sondern auch die Washington Post, genauer gesagt, ein langjähriger Kolumnist dieser einflussreichen Zeitung: Dana Milbank. Wenn man die Auflistung5 seiner Artikel der letzten beiden Jahre durchgeht und nur die Schlagzeilen mit Untertiteln und die dazugehörigen Bilder betrachtet, dann kann man Folgendes feststellen: Am 16. Juni 2015 gibt es in dieser Artikelsammlung den ersten Artikel von Dana Milbank über Donald Trump mit dem Titel: „Donald Trump’s festival of narcissism“ (= dt.: Donald Trumps Fest der Eitelkeiten), – davor hatte er eher über Jeb Bush und Hillary Clinton sowie Bernie Sanders und andere geschrieben. Ab Dezember 2015 werden es dann etwas mehr Artikel über Donald Trump. Aber dann kommt der 19. April 2016. Bezeichnend der Titel, mit dem Milbank Trump am 19. April 2016 einführt: „Oh, thank heaven! We now know how Trump will make America great again „ (=dt.: “Oh, dem Himmel sei Dank, dass wir nun wissen, wie Trump Amerika wieder groß machen will.“)

Zwar stellt Dana Milbank Donald Trump negativ dar, doch sollte man sich nicht täuschen lassen, er pusht ihn dennoch. Doch was heißt das, dass er gerade ab dem 19./20. April auffallend5 viele Artikel über Donald Trump bringt? Warum auf einmal? Könnte es damit zusammenhängen, dass Steven Mnuchin zu dieser Zeit Trumps Wahlkampf-Finanzmanager geworden ist?6 Was verbindet Dana Milbank mit Steven Mnuchin? Sie sind beide Mitglieder bei Skull & Bones! Steven Mnuchin wurde im Jahre 19857 initiiert und Dana Milbank im Jahre 19908.

Missbrauch der Dialektik: These- Antithese – Synthese

Wenn man weiß, dass Dana Milbank Mitglied von Skull & Bones ist, dann braucht man sich auch nicht mehr zu wundern, dass er polemisch gegenüber Trump schreibt – denn er spielt eben in der Liga der kontrolliert hergestellten Antithese zu Donald Trump. Er kann negativ über Donald Trump schreiben und ihm dennoch, im Sinne der Dialektik, förderlich sein. Er hat eben die Aufgabe, ihn ins Gerede zu bringen und es spielt keine Rolle, ob er ihn positiv darstellt oder nicht – er kann, als „Trump-Kritiker“, den Kandidaten sogar besser pushen, weil er mit den Mitteln der Polemik suggestivere Artikel verfassen kann, die amüsant sind, mehr gelesen werden und den Leuten so besser im Gedächtnis bleiben. Und er kann Botschaften in seinen Titeln oder Artikeln unterbringen.

Ich zitiere nochmal den Titel des 19. April 2016: „Oh, thank heaven! We now know how Trump will make America great again.” Der Titel enthält Trumps Slogan und bleibt im Gedächtnis! Das Wort „great“ nistet sich ins Unterbewusstsein ein. Und ab diesem Datum ist Donald Trump so häufig5 das Thema in Dana Milbanks Artikeln, dass man die Frage stellen kann, ob der Präsidentschaftskandidat vom Washington-Post-Kolumnisten deshalb mit dem Megaphon-Effekt gepusht wurde, weil Milbank seinem Bundesbruder, Steven Mnuchin, den Weg ins Trump-Kabinett ebnen wollte. Denn wie der Historiker Antony Sutton schreibt: Die Mitglieder von Skull & Bones helfen sich gegenseitig.

Die hohe Konzentration von Ordensmitgliedern innerhalb von Schlüsselpositionen der US-Administrationen während der vergangenen hundert Jahre lässt den Schluss zu, dass es ein Ziel des Ordens ist, mindestens einen Kandidaten in jedes Regierungskabinett zu bringen. Das ist mit Steven Mnuchin auch für das Kabinett von Donald Trump gelungen: Am 20. April 2016 wurde er Trumps Wahlkampf-Finanzmanager und war somit ein Mitglied in Trumps Team. Und noch vor dem Wahltag hatte Donald Trump verkündet, dass er ihn im Falle seines Wahlsiegs zum Finanzminister machen werde – was mittlerweile geschehen ist.

Zurück zur Rede von Ray McGovern: Wie war es auf der Seite der Demokraten? In seiner bemerkenswerten Rede hat Ray McGovern auch noch auf die E-Mail-Affaire um Hillary Clinton hingewiesen:

„Und was haben wir auf der Seite der Demokraten? Sie wissen, dass wir eine sehr merkwürdige Situation haben, in der die Mainstream-Medien vollkommen hinter Hillary Clinton standen… Was passierte nun mit diesen E-Mails? … – was war ihr Inhalt? Sie sagten, dass Hillary Clinton die Nominierung von Bernie Sanders gestohlen hat… Was sagte aber die Clinton Kampagne? ´Was können wir tun? – Nun, lasst es uns auf Russland schieben.`- ´Aber das war Julian Assange. – ´Okay. Lasst uns einfach sagen, er arbeitet für die Russen, er ist ein Spion. Damit bekommen wir Julian und die Russen dran.` –   ´Ja, aber welchen Grund sollten die Russen haben? – ´Oh, lasst uns sagen, dass Putin will, dass Trump gewinnt.
Also, ich weiß einiges über politische Führer in Russland. Ich habe sie über ein halbes Jahrhundert lang beobachtet. Die Bemerkung, dass Wladimir Putin jemanden will, der damit prahlt, dass er unvorhersagbar agiert, der womöglich bei der kleinsten gefühlten oder realen Kränkung den Finger auf den roten Knopf setzt, der die Codes (für die Atombomben) auslöst, dass Putin so jemanden will, nein, niemals. Also, die ganze Voraussetzung fiel in sich zusammen. Sie würden es niemals aus den Mainstream-Medien erfahren, niemals, weil die alle diesen Köder geschluckt hatten … Es fiel also Wladimir Putin persönlich zu, öffentlich zu sagen: „Erstens, wir waren es nicht. Zweitens – wer schert sich darum, wer es war?“ Haben Sie das Zeug gelesen? Haben Sie es gelesen? Das sind wirklich sehr merkwürdige Umstände; ich habe in der jüngeren Geschichte noch niemals gesehen, dass die Leitmedien so den Ton angeben.“ 4j

 Ray McGovern, der als ehemaliger Top-CIA-Analyst die politischen Führer in Russland jahrzehntelang beobachtet hat, ist der Ansicht, dass der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, sich niemals einen US-Präsidenten wünschen würde, der so ist, wie Donald Trump. Somit steht Ray McGoverns Aussage in scharfem Kontrast zur These, dass russische Hacker Donald Trump zum Wahlsieg verholfen hätten. McGoverns Aussage konstatiert das Gegenteil.

Frühe Warnungen durch den Historiker Antony Sutton haben sich inzwischen bestätigt

Angesichts dieses „dialektischen Thesen-Angebots“ sollen hiermit noch einmal die scharfsichtigen Erkenntnisse von Antony Sutton zitiert werden, denn leider wurden seine Warnungen, die er schon im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts äußerte, nicht ernst genommen. Im Folgenden soll ein Ausschnitt aus einer alten Fernseh-Aufzeichnung eines Interviews mit Antony Sutton wiedergegeben werden, das heute auf youtube zu finden ist und das offenbar 1983, kurz nach Erscheinen des ersten Heftchens „An Introduction to the Order of Skull & Bones“ geführt wurde9:

Sutton: „Das ist eines der Probleme. Sie [gemeint sind die Mitglieder von Skull & Bones] können mit der „Bill of Rights“ nicht leben. Das ist ja genau der Grund warum Archibald MacLeish, ein Mitglied des Ordens, beim Schreiben der Verfassung der UNESCO versuchte, dabei die Pressefreiheiten auszuhöhlen. Auch in anderen Ausschüssen finden Sie diese ständige Kritik an zuviel Pressefreiheit, das sei zu viel Pressefreiheit. Das ist zu viel Freiheit für diese Leute. Sie können mit der Verfassung nicht leben. Sie versuchen, die Verfassung zu ändern…. Bis jetzt waren sie nicht erfolgreich, aber wenn sie realisieren, dass es da Blockaden gibt, die sie überwinden wollen, werden sie versuchen das zu tun.

Interviewerin: Tony, abschließend ist es sehr wichtig, dass wir verstehen, wie Sie in Ihrem frühen Band, der bald herauskommt, die Entstehung eines Konflikts darstellen, wie Krieg oder Frieden entwickelt werden und wie das, sagen wir, in Vietnam oder in der gegenwärtig auftretenden Situation in Nahost abläuft, einem großen Konfliktherd. Wie managt der Orden Konflikte, die wir auf dem Erdball heute sehen?

Sutton: Wie ich bereits sagte: Grundsätzlich nutzt er die Hegelsche Dialektik: Man baut eine Seite auf, danach baut man die andere Seite auf, dann bringt man beide Seiten in einen Konfliktmodus, danach managen Sie den Konflikt: So etablierten sie die Sowjetunion, sie etablierten Hitler, sie brachten dann beide in einen Konflikt – den Zweiten Weltkrieg. Während des Konfliktmanagements können Sie die nächsten zehn Jahre kontrollieren. Und: Wie ich sagte: Wir haben die Sowjetunion aufgebaut, wir bauen heute Rotchina auf – das kommunistische China – wir stellen ihnen sogar Militärtechnik zur Verfügung. So werden wir im Jahre 1999, 2000 beide Seiten aufgebaut haben, um sie in einen Konflikt zu bringen.

Interviewerin: Warum macht Reagan bei diesen Vereinbarungen mit? Warum unterstützt er   Rotchina mit Technik? Er ist kein Mitglied des Ordens. Warum reagiert er auf dessen Anregung?

Sutton: Weil es innerhalb der Reagan-Administration eine Gruppe gibt, die Ordensmitglieder sind oder mit dem Orden eng verbunden sind. Wenn es Ihnen gelingt, eine Gruppe zur Zusammenarbeit zu bewegen, dann können sie ihre Position formulieren, sie können sie planen weil ihre Schritte aufeinander abgestimmt sind. Wenn Sie drei Männer dazu bringen, ihre Schritte aufeinander abzustimmen, können diese mehr vollbringen, als zwanzig Männer, von denen jeder seinen eigenen Weg geht. Sie verstehen mich nicht? In der Reagan-Administration haben Sie zum Beispiel das Ordensmitglied Mr. Bush und die Leute, die um Bush herum sind, Mr. Baker, Stabschef des Weißen Hauses. Und schrittweise kann man beobachten, wie diejenigen Personen, die unabhängig sind, ausgesondert werden – sie legen das Amt nieder oder werden in andere Ministerien versetzt, so dass tatsächlich der Orden übernommen hat. Schritt für Schritt, sehr vorsichtig. Ohne Rummel.

Interviewerin: Wie managt dann der Orden den Konflikt in Nahost? Es fällt schwer, zu glauben, dass die Araber oder Iraner oder Iraker gegenwärtig unter jemandes anderen Kontrolle sein sollen, als ihrer eigenen.

Sutton: Ich kann das heute noch nicht vollständig beantworten. Viele dieser Fragen kann man vielleicht erst in zehn Jahren beantworten. Wenn man das vorausblickend ansieht, so wie man heute auf Pearl Harbour schaut, dann sieht man heute ein ganz anderes Bild, als damals im Jahre 1941. Es würde nicht viel Sinn machen, wenn ich heute schon den Konflikt in Nahost beurteile. Offensichtlich gibt es zwei Seiten: Sie haben die Hegelsche Dialektik am Werk, sie haben einen geschaffenen Konflikt, einen gemanagten Konflikt – Mittel gehen hinein, Mittel gehen hinaus … heute greifen die Iraker die iranischen Ölbasen an. Zwei Seiten in diesem Konflikt, einem vorsätzlichen Konflikt, einem gemanagten Konflikt…

Richtigkeit von Suttons Erkenntnissen

Sutton erkannte:

„Die Taten des Ordens sind darauf ausgerichtet, die amerikanische Gesellschaft zu verändern, die Welt zu verändern und eine Neue Weltordnung hervorzubringen. Diese wird eine durchgeplante Ordnung mit stark beeinträchtigten individuellen Freiheiten sein, ohne verfassungsrechtlichen Schutz, ohne nationale Bindungen oder kulturelle Unterschiede.“10

Sutton hat schon in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts erkannt, dass die Grundrechte, die Bill of Rights, in Gefahr sind, was mittlerweile durch James Risens oben zitiertes Buch bestätigt wurde – denn George W. Bush ist Mitglied bei Skull & Bones seit 1968 und hatte, zusammen mit Dick Cheney, den Vierten Zusatzartikel der US-Verfassung ausgehebelt. Und man muss zu Recht fürchten, dass bald auch die Pressefreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung beschnitten werden.

Sutton legt im Interview auch dar, wie die Mitglieder des Ordens ihre Schritte aufeinander abstimmen, er verweist auf George Herbert Walker Bush und den, dem Orden nahe stehenden James Baker und wie schrittweise, heimlich und leise, schon in den 80er Jahren unabhängige Personen ausgesondert wurden. Heute geschieht das längst nicht mehr nur so diskret, sondern auch durch Diffamierung durch die Mainstream- Presse, wie Ray McGovern in seiner Rede darlegt. Oder durch den Megaphon-Effekt, der einen Wunschkandidaten pusht.

Sutton erkannte auch, dass der Orden „Skull & Bones“ nach dialektischen Methoden arbeitet. Diese Methoden wurden im GEOLITICO-Artikel „Der kommende Krieg ist kein Zufall“  dargestellt. Oben zitierte Passage aus dem Fernseh-Interview zeigt, dass Sutton auch in Bezug auf den Krieg zwischen dem Iran und dem Irak in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts Recht gehabt hatte, denn dass diese beiden Länder im Sinne des „Teile-und-Herrsche-Systems“ oder, um Suttons Begriffe zu nennen, nach dialektischen Methoden gegeneinander ausgespielt wurden, das hat George Friedman, letztes Jahr noch im Thinktank „Stratfor“, im Februar 2015 bestätigt:

„Ich empfehle eine Technik, die von Präsident Reagan eingesetzt wurde gegen Iran und Irak: Er unterstützte beide Kriegsparteien! Dann haben sie gegeneinander und nicht gegen uns gekämpft…“ 12

Friedman bestätigt, was Sutton schon anfangs der 80er Jahre vermutete: Es war ein dialektisch aufgebauter Konflikt, ein Krieg, der mit den Mitteln des Teile-und-Herrsche-Systems, bzw. nach der Doktrin der „Balance of Power“ von der Reagan-Administration betrieben worden war. Diese Methoden sind heute durchschaubar geworden. Nur Transparenz und Aufklärung können die Menschen in Zukunft vor diesen gefährlichen Methoden warnen.

Auch Ray McGovern warnt am Schluss seiner Rede:

„Am Schluss möchte ich sagen, dass, falls jemand von Ihnen im Auswärtigen Amt eine Arbeit findet und dann sieht, dass Leute absichtlich Geheimdienste aktivieren, um einen Aggressions-Krieg zu beginnen, dann hoffe ich, dass Sie dies an einige verantwortungsbewusste Medien, die nicht Teil des Systems sind, leaken, damit wir erfahren, was wirklich läuft. Denn das ist der einzige Weg, wie wir erfahren können, was läuft, so wie es derzeit um die Mainstream-Medien steht.
So: Donald – Hillary. Bedauernswertes Land. Die Republik ist am Ende.4k“

 

Quellenmaterial

1    The Washington Post 9.12.2016
Die Welt 10.12.2016
Die Zeit 10.12.2016

2   yahoo 4.1.17

3  fromua.news 10.12.16

http://www.youtube.com/watch?v=LTt_XGKvePY und: Raymcgovern.com

4a  Übersetzung Rede McGovern bis ca. Minute 0:58

4b James Adelbert „Jim“ McDermott, US-amerikanischer Psychiater und Politiker der Demokratischen Partei. https://de.wikipedia.org/wiki/Jim_McDermott

4c   Übersetzung Rede McGovern von Minute 1:52- 2:14

4d  Zu den Aussagen von Ray McGovern über McDermotts Aussagen bezügl. G. W. Bush im Herbst 2002, siehe: Mrc.org https://en.wikipedia.org/wiki/Jim_McDermott newsbuster.org

George Stephanopoulos, amerikanischer Journalist und Politikberater, siehe: wikipedia       Übersetzung Rede McGovern von Minute 3:13-3:59

4e  https://en.wikipedia.org/wiki/James_Risen siehe unter Punkt: „State of War“

4f Übersetzung Rede McGovern von Minute 3:59-5:00
zum Vierter Zusatzartikel der US- Verfassung, siehe Wikipedia

4g Übersetzung Rede McGovern von Minute 5:14-5:40

4h Übersetzung Rede McGovern von Minute 5:40-6:11

nytimes.co
Zitat daraus: “The White House asked The New York Times not to publish this article, arguing that it could jeopardize continuing investigations and alert would-be terrorists that they might be under scrutiny. After meeting with senior administration officials to hear their concerns, the newspaper delayed publication for a year to conduct additional reporting. Some information that administration officials argued could be useful to terrorists has been omitted.”

4i    Übersetzung Rede McGovern von Minute 6:12-7:31

Huffingtonpost.com
Zitat daraus: “In December the nightly news networks had allotted Trump 23 times more coverage than Sanders, on ABC alone 81 minutes to Trump for the year, compared to only 20 seconds for Sanders.”

Nationalreview.com
„Lass sie uns ihr Geld geben“
mediamatters.org

4j Übersetzung Rede McGovern von Minute 7:32- 10:04 (etwas gekürzt)

4k Schluss von McGoverns Rede

5     Auflistung der Artikel von Dana Milbank:

     washingtonpost.com
Ein Zurück-Scrollen von Milbanks Artikel- Titeln des letzten Jahres zeigt, dass ab dem 19/20. April 2016 Donald Trump auffallend häufig vorkommt. Beispiele für Milbanks Titel: Yes, half of Trump supporters are racist (=dt.: Ja, die Hälfte der Trump-Unterstützer sind Rassisten) vom 12. September 2016 oder “The singular danger of Trump – He stands opposed to the civic values we teach children,” (=dt.: Trump – die einzigartige Gefahr – Er steht im Gegensatz zu den Werten, die wir an unsere Kinder vermitteln) vom 26. August 2016 oder The facts behind Donald Trump’s many falsehoods (=dt.: Faktencheck von Donald Trumps vielen Lügen) vom 1. August 2016 oder The crazy face of Trump’s GOP (=dt. Das verrückte Antlitz von Trumps Republikanischer Partei) vom 18. Juli 2016 oder Nobody brings the crazy quite like Trump – In his fact-free dystopia, no horror is impossible” vom 22. Juni 2016 oder The Dangerous Donald (= dt.: Donald die große Gefahr) vom 30. März 2016, oder Donald Trump makes me miss George W. Bush (= dt.: Donald Trump lässt mich George W. Bush vermissen) vom 16. Februar 2016 oder, im Nachhinein, besonders lustig: Trump will lose, or I will eat this column (=dt.: Wenn Trump nicht verliert, ess ich diese „Kolumne“ auf) vom 2. Oktober 2015…

6   asberryfinancial.com

bloomberg.com

7     Siehe Antony Sutton: „America‘s Secret Establishment”, S. 195.

8     Siehe Antony Sutton: „America‘s Secret Establishment, S. 296

9     https://www.youtube.com/watch?v=ns847j0DJ18

Übersetzung des ersten kursiv gedruckten Absatzes ab Min. 22:53

und dann nächster Absatz ab Min. 25:24

  • Siehe Antony Sutton: „America‘s Secret Establishment”, S. 31

11 Das Erzeugen von Konflikten

12  cashkurs.com

Quelle: Geolitico

Bemerkung: Meinerseits würde ich Donald Trump noch nicht einschätzen wollen und können. Bisher „versucht“ er seine Wahlversprechen einzulösen – die Frage ist nur, welchen Mitteln er sich bedient.  Das Gekreische über Trump der linksgrünchristlich versifften BRD-Politiker macht mich etwas stutzig. Diese BRD-Politiker wecken den Anschein, als wenn Trump etwas macht, was sein Vorgänger nicht getan hätten. Die befestigte Grenzbebauung (Zaun/Mauer) zu Mexiko ist nicht auf Trumps Mist gewachsen, genau so wenig wie das Einreiseverbot für Moslems. Das waren bereits Beschlüsse/Umsetzungen seiner Vorgänger, die welch ein Wunder, von den BRD-Politikern hofiert wurden – Trump hat sie lediglich reaktiviert.

Was versuchen also die BRD-Politiker nun dem deutschen Volk – welches offensichtlich die Nase gestrichen voll hat – in Wirklichkeit vorzuspielen? Seit letzter Zeit wird es immer offensichtlicher, was gespielt wird. Man versucht wirklich mit allen Mitteln die deutschen Wähler in die Arme der AfD zu treiben. Man will keine Veränderung, sondern eine Festigung der Machtstrukturen. Das bietet die AfD mit am besten, denn schließlich ist es die CDU-Light – schon ihres Parteiprogramms wegen. Die SPD stellt einen nichtwählbaren Alkoholiker auf und die Linke schickt die Wagenknecht als „Gegenpol“ ins Rennen. Der einzige glaubhafte Politiker von der AfD, Höcke, wird intern bedrängt, sich ruhig zu verhalten.

Von allen  linksgrünchristlich versifften BRD-Politikern wird Trump kritisiert, doch weiß auch Trump schließlich um die Besatzung der BRD und die Unterordnung ihrer Politiker. Also wird eine Kritik zum Schein entfacht, um beweisen zu wollen, daß die BRD doch ach so souverän wäre. Würde das nicht den Aussagen von Schäuble gänzlich widersprechen? Meinen Sie nicht auch? Welche Indizien für den Machterhalt der NWO-ler brauchen wir noch? Trump und die AfD gehören dazu, denn die AfD wäre nur dann wählbar, wenn sie ein 25 Punkte-Programm hätte. Doch – wie sieht es mit den Wahlen in der BRD überhaupt aus? Darüber sollte man sich Gedanken machen. 

Der Geolitico-Artikel ist brillant, weil er genau das Spiel der Politik aufdeckt. Verinnerlichen Sie es!

..

Ubasser

 

 

Wie der Mainstream zukünftige Straftaten der Linksextremisten veröffentlicht und indirekt dazu aufruft…


An die Staatsanwaltschaft Dresden
.
Sehr geehrte Damen und Herren,
 .
als Anmelder und Veranstalter des „Dresden-Gedenkens“ am 11. Februar 2017, Beginn 14 Uhr: Am Zwingerteich, erstatte ich Strafanzeige und stelle Strafantrag gegen Albrecht von der Lieth, das Dresdner „Bündnis Nazifrei“ u.a. zu ermittelnde unverforene Ankündiger von ihnen organisiert geplanter strafbarer Aktionen gegen besagte Veranstaltung.
.
So heißt es in einem Onlineartikel der „Sächsischen Zeitung“ vom 27. Januar 2017:
 .
„Die Gegner seien vorbereitet, sagen sie und wollen alles tun, die Aufmärsche zu verhindern.“
.
Albrecht von der Lieth vom „Bündnis Nazifrei“ wird dort wie folgt zitiert:
 .
„`Wir werden gegen die Nazis auf die Straße gehen und versuchen, sie zu blockieren. Sie sollen nicht durch Dresden marschieren.´ Das Bündnis sei vorbereitet und werde Aktionen an jedem Tag auf die Beine stellen können, wenn rechte Truppen durch Dresden laufen wollen.“
.
.
Einen Tag später berichtete die „Sächsische Zeitung“
.
„Das Bündnis Dresden Nazifrei hat angekündigt, verhindern zu wollen, dass Rechtsextreme durch die Innenstadt oder Neustadt laufen.“
 .
.
In den „Dresdner Neuesten Nachrichten“ vom 17. Januar 2017 heißt es:
.
„Dagegen sind zahlreiche Versammlungen angezeigt, die es Neonazis unmöglich machen sollen, rund um den 13. Februar in Dresden auf die Straße zu gehen.“ 
.
Es handelt sich also um Versammlungen, welche ganz ausdrücklich das Ziel haben, anderen das Recht auf Versammlungsfreiheit zu nehmen. Eine solche ganz klar gegen die FDGO gerichtete Intention einer Versammlung muß zwingend deren Verbot zur Folge haben.
Diesbezüglich werden neben dem „Bündnis Nazifrei“ eine Gruppe „Nope“ sowie die Partei der Grünen genannt.
 .
.
Zur Verdeutlichung der kriminellen Dimension dieser Aufrufe, Deutschen in anmaßender Selbstjustiz die Wahrnehmnung des Rechts auf Versammlungsfreiheit zu verunmöglichen und zu nehmen, weise ich auf das Szenario hin, das es gäbe, wenn Deutsche ankündigen würden, sie wollten verhindern, daß Asylanten in deutschen Städten auf die Straße gehen; oder sie wollten es nach den ungezählten Vorfällen der Straftaten durch Nichtdeutsche und insbesondere des Vergewaltigungs- und sexuellen Belästigungsterrors gegen deutsche Frauen durch Volksfremde und dem diesbezüglichen Totalversagen der Polizei und der Justiz künfig selber in die Hand nehmen, zu unterbinden, daß sich „Migranten“ in deutschen Städten zusammenrotten. (Wobei das Recht auf Versammlungsfreiheit gemäß des Artikels 8 des einzig und allein für das DEUTSCHE VOLK geschaffenen Grundgesetzes tatsächlich ganz ausdrücklich für Deutsche gilt. Daß es auch für Volksfremde gilt, davon steht im Artikel 8 GG nichts.)
.
Nach den oben aufgezeigten unverblümten Ankündigungen von organisiert geplanten strafbaren Aktionen gegen die FDGO, mit welchen friedlich eine Gedenkveranstaltung durchführen wollenden Andersdenkenden die Wahrnehmung dieses für alle Deutschen(!) geltenden zentralen und konstituierenden Freiheitsrechts der FDGO verunmöglicht und somit genommen werden soll, müssen die betreffenden Organisationen wie „Bündnis Nazifrei“ etc. meiner Auffassung nach ganz klar als kriminelle Vereinigungen eingestuft werden. Insbesondere wenn man in Betracht zieht, was bei „Rechten“ bereits zu einer Einstufung als kriminelle Vereinigung reicht!
 .
Hätte zum Beispiel die NPD dazu aufgerufen oder würde eine andere „rechte“ Partei in der oben hypothetisierten Weise dazu aufrufen, zu verhindern, daß sich illegal und unter Bruch sämtlicher Asylrechtsvereinbarungen (z.B. sichere Drittstaatenregelung; Asyl nur bei echter politischer Verfolgung und nur für die unmittelbar davon Betroffenen, nicht für ganze Familienclans) ins Land des Deutschen Volkes gelangte Asylanten in deutschen Städten frei auf der Straße bewegen können, wo sie, wie die Vorfälle zeigen, leider viel zu oft erhebliche Straftaten begehen, dann wäre sie mit 100%iger Sicherheit verboten worden und würde es unter Zeder- und Mordiogeschrei der Medien Verbotsverfahren gegen diese „rechten“ Parteien setzen. Umso skandalöser ist es, wenn etwa die Partei der Grünen ankündigt, dafür sorgen zu wollen, daß friedlich sich versammeln und eines ungeheuerlichen Kriegs- und Völkermordverbrechens gedenken wollende Deutsche dieses unbedingte Recht der FDGO nicht wahrnehmen können.
.
Diese Anzeige leite ich auch an die Polizei in Dresden weiter, damit sie auf die organisiert geplanten und ganz offen angekündigten Aktionen gegen die FDGO hingewiesen ist und die entsprechenden Vorbereitungen treffen kann. Zu welchen zweifelsohne auch Ermittlungen gegen die Straftaten planenden, organisierenden und offen ankündigenden Gruppen und Personen zu zählen wären, wie damit zusammenhängend entsprechende Gefährderansprachen.
Nicht, daß es bei Blockaden und Gewalttätigkeiten gegen die von mir angemeldete Gedenkveranstaltung am 11. Februar 2017 dann heißt, man habe das nicht vorhersehen können und könne die Blockaden deshalb nicht auflösen und die Gewalttätigkeiten nicht unterbinden.
.
Selbstverständlich ist bei einer derartig unverfrorenen Vorankündigung von Straftaten, wie etwa Blockaden zur Verhinderung des durch die FDGO garantierten Rechts auf Versammlungsfreiheit, seitens der Sicherheitsbehörden dann dafür Sorge zu tragen, daß sich die Betreffenden erst gar nicht zur Blockade formieren können. Wie man eine Bankräuberbande, die einen solchen Überfall vorher offen ankündigt, am vorgesehenen Tatort entsprechend in Empfang nehmen würde – wenn man sie überhaupt erst dorthin gelangen lassen würde.
 .
Die Organisatoren und das Umfeld der gezielt geplanten und offen angekündigten Straftaten gegen die Gedenkveranstaltung am 11. Februar 2017 sind also bereits im Vorfeld zu ermitteln und bei Blockaden wie insbesondere auch bei Gewalttätigkeiten aus den von ihnen organisiert vorbereiteten Zusammenrottungen heraus strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen.
 .
Bei Versammlungen, welche ausdrücklich das Ziel haben, anderen die Wahrnehmung des durch die FDGO allen Deutschen garantierten Rechts auf Versammlungsfreiheit zu verhindern, handelt es sich nicht um legalen Protest, sondern um eine Straftat gegen die FDGO. Deshalb wäre auch zu prüfen, inwieweit sich die Medien, welche solche Aufrufe zu Straftaten gegen die FDGO ohne ausdrückliche Distanzierung von diesen verbreiten, selber strafbar machen; womöglich sogar in Form einer kriminellen Vereinigung.
.
.
Mit freundlichen Grüßen
 .
Gerhard Ittner
.
..
Ubasser

Der Rüstungsstand in Deutschland im Jahre 1939 – Eine Gegenüberstellung


wmah

Von Udo Walendy

Bei der Einschätzung des militärischen Potentials der europäischen Mächte „übersehen“ heute viele Historiker, die von der deutschen Aufrüstung sprechen, die strategischen Pläne der polnischen und französischen, aber auch der sowjetischen Militärs. Doch unabhängig von Plänen bezeugt das tatsächlich vorhanden gewesene Kriegspotential der einzelnen europäischen Mächte, ob eine „intensive und verbrecherische, auf eine Weltverschwörung ausgerichtete Aufrüstung“ eines Staates vorgelegen haben kann oder nicht. Wie sehen die Ergebnisse der sechsjährigen Aufrüstung des Dritten Reiches von 1933-1939 aus?

Professor Michael Freund, der viel zitierte Historiker nach 1945, schrieb im Jahre 1944 in sachlicher Klarheit:

„Der Kampf um die deutsche Wiederaufrichtung und die deutsche Rüstung vollzog sich auf dem Hintergrund und als Konsequenz einer fieberhaft betriebenen Weltrüstung und einer wehrpolitischen Revolution auf dem ganzen Erdball.

30.7.1934: Begründung des britischen Luftrüstungsprogramms mit dem sensationellen Ausdruck vom Lordpräsidenten des Rates im britischen Unterhaus, Stanley Baldwin: „Die Grenze Englands liegt am Rhein!“

24. 9. 1934: Einführung des Hilfsdienstes in Polen

28. 11. 1934: Beschleunigung der britischen Luftrüstungen

6. 12. 1934: Verlängerung der Dienstpflicht in der Schweiz

1. 1. 1935: Zweijährige Dienstpflicht in der Tschecho-Slowakei in Kraft

30. 1. 1935: Verkündung über die bereits auf 1 Million Mann verstärkte Rote Armee

Januar-März 1935: Mit der Verkündung der französisch-russischen Entente waren erhebliche Rüstungsmaßnahmen Frankreichs verbunden, insbesondere eine Neuordnung der französischen Luftflotte.

Als das englische Weißbuch vom 1. März 1935 englische Rüstungsmaßnahmen mit der deutschen Aufrüstung begründete, schrieben die TIMES, daß das Argument für die britischen Rüstungsmaßnahmen „objektiver hätte vorgetragen werden können“.

Deutschland mußte nicht nur diesen Rüstungsmaßnahmen der anderen Mächte, sondern darüber hinaus der ernsthaft drohenden, auf militärischen Einmarsch in Deutschland abzielenden Haltung, insbesondere Polens, Rechnung tragen.

„Überdies behielt sich der Feldmarschall (Hindenburg) bei der Machtübernahme (Hitlers) das Verfügungsrecht über Reichswehr und Außenpolitik ausdrücklich vor, ein Reservat, das Hitler bis zum Tode Hindenburgs achtete […].

Alle sichtbaren Übertretungen von Versailles, beispielsweise eine Überschreitung der 100 000 Mann-Grenze, wurden zunächst vermieden; Hitler verhandelte anscheinend loyal über die Aufrüstung. Die dauernden Präventivkriegsdrohungen bildeten schließlich ein sehr wirkungsvolles Argument für die deutschen Aufrüstungsforderungen.“

Nach Ansicht des deutschen Generalstabschefs General Adam geschah „während des ganzen Jahres 1933 fast überhaupt nichts für eine Heeresvermehrung“. Dies zu einer Zeit, da z. B. der französische Generalstabschef Gamelin betonte, gegenüber Deutschland einen Rüstungsvorsprung von 20 Milliarden Franc zu haben. Und zu einer Zeit, da Frankreich deutsche Abrüstungsvorschläge mit dem geheimgehaltenen Motto ablehnte:

„Sie vergeuden Ihre Zeit! Das Übereinkommen, das Sie befürworten, wird nicht abgeschlossen. Niemals werden wir es unterzeichnen; Hitler wird nicht mehr lange am Ruder bleiben. Sein Schicksal ist besiegelt. Ein Übereinkommen mit ihm würde seine Stellung festigen. Wenn der Krieg ausbricht, vergeht keine Woche, bis er abgesetzt und durch den Kronprinzen ersetzt ist.“

Der oberste Beamte im Foreign Office, Lord Vansittart, huldigte zur gleichen Zeit ähnlichen Vorstellungen: Deutschland mit wirtschaftlichem Druck am Boden zu halten:

„Wir können es uns schwerlich leisten, Hitler-Deutschland aufblühen zu lassen. Der Gewerkschaftskongreß ist ebenfalls dieser Meinung, wenn auch aus anderen Motiven – vergleiche den kürzlich angekündigten Boykott deutscher Waren.“

Seiner Meinung nach sollte auf den Untergang des „Hitlerismus“ hingearbeitet und alles getan werden, um Deutschland so schwach und zerrüttet zu halten, daß selbst der Kommunismus davon Abstand nimmt, sich dort zu engagieren. Wie nachhaltig diese und ähnliche Gedanken die Willensbildung der britischen Militärs und der britischen Regierung beeinflußt haben, zeigt sich am Beispiel eines Berichtes des der Regierung zugeordneten Komitees für Verteidigungsbedarf (Defence Requirements Committee) vom März 1934. Dieser Bericht ging wie selbstverständlich davon aus, daß Deutschland der potentielle Gegner sei. Freilich hatte auch dieser Bericht seine Vorgeschichte, und diese reicht bereits in eine Zeit zurück, da Hitler noch nicht an der Macht war und Deutschland noch keine Luftwaffe, auch keinen Nationalsozialismus hatte; Bereits im November 1932 diskutierten britische Staatsmänner Pläne, die eine Abschreckung aus der Luft vorsahen und England „einigen militärischen Einflug in Europa ohne Unterhaltung einer großen Kontinentalarmee“ ermöglichen sollten.

„Die einzige Verteidigung liegt in der Offensive“, sagte Baldwin dann, als er die Aufgabe der Bomberflotte umriß, „was bedeutet, daß Sie mehr Frauen und Kinder und schneller als der Feind zu töten haben, wenn Sie sich selbst retten wollen.“

Und welche Anstrengungen unternahm dieser deutsche Gegner?

In den Haushaltsjahren 1933/34 und 1934/35 war keine steigende Tendenz der Rüstungsausgaben zu verzeichnen. Die Aufwendungen mit nur 4% des Volkseinkommens mußten als durchaus gemäßigt im Vergleich zu den Nachbarländern bezeichnet werden (Großbritannien 3%, Frankreich – 1932 – 8,1%, Sowjetrußland 9%. Intensiviert wurden die Rüstungsausgaben erst im Rechnungsjahr 1935/36 anläßlich der außenpolitischen Veränderungen (Scheitern der Abrüstungsverhandlungen, französisch-sowjetischer Beistandspakt). Nachdem ausländische Politiker und Publizisten zwei Jahre lang Hitler beschuldigt hatten, in friedensgefährdender Weise für einen „verbrecherischen Angriffskrieg“ aufzurüsten und somit Angst und Unsicherheit in die Welt zu tragen, sah er sich endlich durch die gegen das Reich eingeleiteten Blockbildungen gezwungen, zum Schutz gegen diese Tendenzen die deutsche Wehrmacht auszubauen. Lügen über die deutsche Rüstung wurden benötigt, um die Verweigerung der Abrüstung, weitere Aufrüstung, militärische Bündnisabsprachen, Befestigungen, Generalstabsbesprechungen zu rechtfertigen und um der Politik von Versailles weiterhin den Anschein des Rechtes und der Notwendigkeit zu verleihen. Die ausländischen Militärattachés sowie die ausländischen Geheimdienste in Deutschland waren genau über den bescheidenen deutschen Rüstungsstand unterrichtet. Es gibt eine Fülle von Dokumenten, denen zufolge die ausländischen Regierungen (Polen, Großbritannien, Frankreich, USA) sich gerade durch die mangelhafte Entwicklung der deutschen Wehrwirtschaft zu einem scharfen Vorgehen gegen Deutschland ermutigt fühlten. Diese Tatsache hinderte diese Regierungen und ihre Publizisten jedoch nicht, die Völker mit falschen Zahlen und Argumenten aufzuputschen.

Der britische Historiker A. J. P. Taylor erklärte:

„Die Franzosen haben den Startschuß für das Wettrüsten abgegeben.“

„Deutschland war zwischen 1933 und 1936 für einen großen Krieg wenig mehr vorbereitet, als es vor Hitlers Machtergreifung war. Der Unterschied war, daß er (Hitler) starke Nerven hatte und seine Vorgänger nicht.“

„Viele der frühen Alarme über die deutsche Aufrüstung waren falsche Alarme. Sogar im Jahre 1939 war die deutsche Armee nicht für einen längeren Krieg ausgerüstet; und 1940 waren die deutschen Heerestruppen den Franzosen in allem unterlegen mit Ausnahme der Führerschaft.“

„Das Nazi-Geheimnis war nicht Rüstungsproduktion; es war Freiheit von den damals vorherrschenden orthodoxen Wirtschaftsprinzipien.“

„Unter Hitlers Leitung war Deutschland ausgerüstet, den Nervenkrieg zu gewinnen – den einzigen Krieg, den er verstand und der ihm genehm war; es war nicht ausgerüstet, Europa zu erobern […]. In der Betrachtung der deutschen Bewaffnung entrinnen wir den mystischen Regionen von Hitlers Psychologie und finden eine Antwort im Bereich der Fakten. Die Antwort ist klar. Der Zustand der deutschen Bewaffnung im Jahre 1939 liefert den entscheidenden Beweis dafür, daß Hitler keinen allgemeinen Krieg erwogen, und wahrscheinlich Krieg überhaupt nicht beabsichtigt hatte. […]“

Der deutsche Rüstungsstand umfaßte

1937 = 9%
1938 = 16%
1939 = 18%

des Standes von 1944.

Nach einer anderen Berechnung:

1933 = 2%
1934 = 2%
1935 = 4%
1936 = 6%
1937 = 9%
1938 = 20%
1939 = 25%
1940 = 44%

des Standes von 1943.

Generaloberst Jodl erklärte am 4.6. 1946 vor dem IMT-Nürnberg:

„Als wir im Jahre 1935 = 36 Divisionen aufstellten, da besaßen Frankreich, Polen und die Tschecho-Slowakei 90 Friedensdivisionen und 190 im Kriege. Wir hatten kaum eine schwere Artillerie und die Panzerwaffe war erst in den primitivsten Anfängen […].

Die wirkliche Aufrüstung wurde erst nach Kriegsbeginn durchgeführt. Wir traten in diesen Weltkrieg ein mit etwa 75 Divisionen. 60% der gesamten wehrfähigen Bevölkerung waren unausgebildet, das Friedensheer war etwa 400 000 Mann stark gegenüber fast 800 000 Mann im Jahre 1914. Die Vorräte an Munition und Bomben waren geradezu lächerlich. Für 10 bis 15 Kampftage hatten wir Munition […].

Und wenn wir nicht schon 1939 zusammenbrachen, so kommt das nur daher, daß die rund 110 französischen und englischen Divisionen im Westen sich während des Polenfeldzuges gegenüber den 23 deutschen Divisionen völlig untätig verhielten.“

Und diese Divisionen waren außerdem „mit sehr wenig Artillerie ausgerüstet und verfügten über fast gar keine Panzerabwehrmittel“; außerdem waren sie unbeweglich. Selbst wenn die Landwehr- und Ersatzdivisionen der dritten und vierten „Welle“ mitgezählt werden, kommt der englische Historiker T. Taylor auf nur 106 deutsche Divisionen im Jahre 1939, während allein die französische Armee einschließlich ausgebildeter Reserven und Kolonialtruppen zu Kriegsbeginn die gleiche Anzahl umfaßte, aber infolge ihres Ausbildungsstandes stärker war als die deutsche Wehrmacht. Hinzuzuzählen sind die britischen, belgischen (23 Div. = 550 000 Mann) und niederländischen Divisionen, die zusammen mit den französischen an der deutschen Front 156 bzw. 142 Div. ausmachten). Die deutsche Führung mußte damit rechnen, daß diese Truppen im Konfliktfall mit Polen zum Vorstoß gegen das Reich angesetzt würden. Neben den in „102 Divisionen“ gegliederten rund 2,6 Millionen deutschen Soldaten (einschließlich Ersatzheer) waren im Herbst 1939 weitere 500 000 in halbmilitärischen Organisationen erfaßt. Dennoch konnten nur 52 Divisionen „als voll kampffähig angesprochen werden“. Im Jahr 1914 hatten in Deutschland nahezu eine Million Mann mehr unter Waffen gestanden als 1939.

„Im Unterschied zu 1914, als dem Deutschen Reich 25 Jahrgänge ausgebildeter Reservisten zur Verfügung standen, konnte es 1939 nur knapp 5 Jahrgänge zu den Waffen rufen.“

„Im Jahr 1935 hätte Frankreich auch ohne die Hilfe seiner früheren Verbündeten fast ohne ernsten Kampf in Deutschland einmarschieren und es wieder besetzen können. Auch 1936 stand seine weit überlegene Stärke noch außer Zweifel. Aus deutschen Enthüllungen wissen wir heute, daß diese Lage im Jahre 1938 immer noch bestand. Im Jahre nach München (1939) näherte sich die deutsche Armee ihrer vollen Schlagkraft, obwohl sie an ausgebildeten Reserven noch immer schwächer war als die französische Armee […].

Die deutschen Heere aber wären im Jahre 1938 oder 1939 nicht imstande gewesen, die Franzosen zu schlagen […].

Als das deutsche Heer 1938 kaum ein halbes Dutzend ausgebildeter Divisionen an die Westfront stellen konnte, als die Franzosen mit fast 60 oder 70 Divisionen sicherlich über den Rhein oder in die Ruhr hätten vorstoßen können […]“.

Man vergleiche hierbei die Bevölkerungsgröße der beiden Länder: Deutschland 80, Frankreich 42 Millionen Menschen.

Burton Klein, ein amerikanischer Wissenschaftler (Harvard-Universität), ergänzt in seiner gründlichen Studie über die deutschen wirtschaftlichen Kriegsvorbereitungen die bisherigen Angaben mit folgenden Worten:

„Bis zur Zeit der deutschen Wiederbesetzung des Rheinlandes im Frühjahr 1936 war die Wiederbewaffnung hauptsächlich ein Mythos […].

Die bewaffneten Streitkräfte hatten noch nicht einmal eine wirtschaftliche Zentralverwaltung, die die verschiedenartigen Anforderungen für Material überschauen und die verschiedenen Anforderungslisten aufstellen konnte. Es war die grundlegende Politik Hitlers, daß die Wirtschaftsplaner nicht mit der Kriegsstrategie befaßt wurden […].

Die Vorräte an wichtigen Rohstoffen wie Kupfer, Eisenerz, Benzin, Öl und Gummi waren im August 1939 so bemessen, daß sie nur für 3-6 Kriegsmonate ausreichten. […]

1939 war die (deutsche Stahlwirtschaft zu 65% der Erze und praktisch aller Eisenlegierungen von fremden Quellen abhängig […].

Im Umfang der Importe wuchsen 1937-1938 die Lebensmitteleinfuhren stärker als die Rohstoffeinfuhren mit dem Ergebnis, daß die Zusammensetzung der Importe im Jahre 1938 fast die gleiche war wie 1929 […].

Es kann gesagt werden, daß im Jahre 1939 die deutsche Arbeitskraft nur insofern voll mobilisiert war, als es keine Arbeitslosigkeit gab […].

Die Verteilung der Arbeitskräfte innerhalb dieser 14jährigen Periode (1925-1939) war überraschend stabil. Bemerkenswerte Umgruppierungen waren nur in zwei Beschäftigungsgruppen zu verzeichnen – in der Landwirtschaft und bei den öffentlich Bediensteten (public employment) […].

Große Bereiche der Wirtschaft hatten nichts mit Kriegsmobilisation zu tun[…].

1939 besaß die zivile Wirtschaft noch große Arbeitskräftereserven […].

Es gab keine Konzentration von Investitionen in solchen Wirtschaftsbereichen, die mit wirtschaftlicher Kriegsvorbereitung zu tun hatten […].

In der Vorkriegsperiode produzierte die deutsche Wirtschaft sowohl „Butter“ als auch „Kanonen“ – viel mehr von der ersten und viel weniger von den letzteren, als allgemein angenommen worden war. Im Jahre 1937 glichen oder übertrafen der zivile Verbrauch, die Investitionen in den Konsumgüter-Industrien und die Regierungsausgaben für friedliche (nonwar) Zwecke die früheren Höchstwerte. Von einem Aufrüstungsprogramm, das so umfangreich gewesen sei, daß es eine grundlegende Wiederbelebung der zivilen Produktion verhindert hätte, kann keine Rede sein[…].

Der Umfang der Produktion von Munition und die Zahl der Divisionen, die Deutschland mobilisierte, war gering, verglichen mit den öffentlichen Schätzungen. Die Investitionen in solchen Industrien, die Kriegsproduktion herstellten, waren nicht viel größer als der Umfang, der in den wirtschaftlich ertragreichen Jahren des vorangegangenen Jahrzehnts erreicht worden war, und war gering im Verhältnis zu den gesamten Investitionen […].

Die Abneigung der Regierung, von der Bevölkerung wirtschaftliche Opfer zu fordern, wurde in einer Reihe von Beispielen demonstriert. Eines dieser Beispiele war die Weigerung, höhere Steuern zu erwägen, um das Haushaltsdefizit abzudecken. Ein anderes war die Weigerung, im Jahre 1937 die Lebensmitteleinfuhren zugunsten größerer Rohstoffimporte einzuschränken. Ein weiteres war das Versäumnis, Arbeiter aus unwesentlichen Beschäftigungsverhältnissen abzuziehen. Ein weiteres war die unwirksame Wirtschaftsverwaltung […].

Als Schacht (Reichsbankpräsident) versuchte, die Ausgaben für den weiteren Ausbau von Städten und Gemeinden zu kürzen, opponierten ihm gleichbleibend eine Reihe von prominenten Parteigenossen. Als er bei zahlreichen Gelegenheiten versuchte, das Budget der Deutschen Arbeitsfront zu beschneiden, wurde der Fall Hitler vorgetragen, der zugunsten der letzteren entschied. Weil es ihrer Weltanschauung widersprach, weigerte sich die Partei, eine große Zahl von Frauen in den Vollzeitarbeitsprozeß einzugliedern […].

Die öffentlichen Ausgaben für nicht-militärische Zwecke waren 1937 und 1938 viel höher als irgendein früherer Höchststand […].

Die Gründe, die die Nationalsozialisten an einer größeren Aufrüstung gehindert haben, waren:

a) die Furcht vor größeren Defiziten

b) die Weigerung der Regierung, die Bevölkerung zu wirtschaftlichen Opfern auf zurufen

c) Hitlers Unfähigkeit, die verschiedenen privaten Interessen seinen Zielen unterzuordnen

d) mangelhafte Wirksamkeit in der Ausrichtung auf ein Programm.“

In einer anderen Aussage wird bestätigt:

„Es erwies sich, daß die Präzisionsmaschine des NS-Militarismus weder nach einer planenden Gesamtstrategie noch nach einer weit vorausschauenden Rüstungsplanung arbeitete.“

Am 5. Mai 1938 hat Generaloberst Ludwig eck, der Chef des Generalstabs des Heeres, in einer militärpolitischen Lagebeurteilung festgestellt und u. a. hiermit seinen Widerstand gegen Hitler begründet:

„[…]1. Deutschlands militärische Lage ist, absolut genommen, nicht zu vergleichen mit der Schwäche der zurückliegenden Jahre, relativ betrachtet, ist sie jedoch nicht so stark wie 1914 anzusehen, weil alle gegebenenfalls gegen Deutschland stehenden Mächte ebenfalls seit Jahren in erheblichem, teilweise stärkstem Maße aufgerüstet werden. Außerdem verfügt Deutschland, wie bekannt, noch auf Jahre hinaus über eine noch unfertige Wehrmacht.“

In der Zeit nach dem Polenfeldzug

„entwickelte die deutsche Regierung die Umstellung der Industrie des Landes auf die Gleise des Krieges und begann die Kriegsproduktion auszuweiten.“

Hiermit geben selbst die Kommunisten zu, daß die deutsche Industrie – zumindest in ihren wesentlichen Teilen – vor Kriegsbeginn noch nicht „auf die Gleise des Krieges umgestellt und die Kriegsproduktion noch nicht ausgeweitet“ gewesen ist.

„Der Hauptgrund, der das deutsche Oberkommando zwang, den Angriffstermin (gegen Frankreich) mehrmals zu verschieben, war der, daß es den Deutschen nicht gelang, zeitig die Formierung der notwendigen Heeresverbände zu beenden.“

Wenn das Reich jahrelang für Angriffsziele gerüstet, geübt und geschult hätte, wäre es doch zumindest Monate nach Kriegsausbruch in der Lage gewesen, seine „Heeresverbände zeitig zu formieren“!

Auch die Sowjets bestätigen, daß der deutsche Feldzug in Frankreich nicht mit überlegenen, sondern sogar mit zahlenmäßig unterlegenen Kräften vorgetragen worden ist:

„Die Streitkräfte Englands, Frankreichs, Belgiens und der Niederlande betrugen im ganzen 142 Divisionen (nach anderen Angaben sogar insg. 156 Divisionen); ihnen standen 136 deutsch-faschistische Divisionen Gegenüber […]. Angesichts dieses Kräfteverhältnisses und der zur Verfügung stehenden Mittel gibt es keine Grundlage, um von der Schwäche der Verbündeten, von ihrer mangelnden technischen Bereitschaft zum Krieg und von der entschiedenen Überlegenheit des faschistischen Aggressors zu sprechen.“

„Schon im Verlauf des Polenfeldzuges zeigte es sich, daß die deutsche Artillerie nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ nicht die Feueraufgaben unter den Bedingungen des mächtigen Tempos der Kampfhandlungen bewältigte. Das deutsche Oberkommando war gezwungen, die Wirksamkeit des Artilleriefeuers mit Hilfe der Luftwaffe zu verstärken […]. Die Verrechnung der Hitlergenerale im Hinblick auf die Artillerie sollte für die deutsch-faschistische Armee im weiteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges schwere Folgen haben.“

„Amerikanische Militärexperten haben enthüllt, daß Churchills kritische Hinweise auf ein britisches und französisches Zurückbleiben in der Rüstung und seine Behauptungen über eine überwältigende deutsche Überlegenheit und Aktivität auf Gebiet jeder Grundlage entbehrten […].

Ein dem Kriegsminister der USA im Oktober 1947 zugeleiteter offizieller Bericht bewies die unglaubliche Ungenauigkeit von Churchills Zahlen und Schätzungen.“

Dieser Bericht ist in einer Publikation der Sowjetischen Akademie der Wissenschaften zu finden. Er wurde dort widerspruchslos aus einer offiziellen Zusammenstellung des US-Kriegsministeriums übernommen. Es handelt sich hierbei um ein Eingeständnis des westlichen Gegners, das vom östlichen als richtig anerkannt wurde:

„Im Jahre 1938 produzierte Deutschland nur 3 350 Kriegsflugzeuge oder 5 235 Flugzeuge aller Typen – äußerst wenig für die Führung eines langen Krieges. Im Jahre 1939, d. h. am Vorabend des Krieges, produzierte Deutschland 4 733 Kriegsflugzeuge oder anders 8 295 Flugzeuge aller Typen und England – 8 000 Flugzeuge aller Typen […].

Daher bestand allein zwischen den Luftflotten Englands und Deutschlands fast kein quantitativer Unterschied. Deutschland produzierte hauptsächlich Jagdflugzeuge und Bomber, England blieb stark in der Produktion von Jägern.

In den letzten vier Monaten des Jahres 1939 (d. h. in den ersten vier Monaten des Krieges) wurden in Deutschland 247 Panzer und Sturmgeschütze hergestellt, in England dagegen 314.

Im September 1939 betrug die Gesamtzahl aller in Deutschland produzierten Panzer/Panzerwagen rund 3 000, von denen nur 300 mittelschwere waren. Bis 1939 wurde in Deutschland nicht eine einzige neue Waffenfabrik aufgebaut […] (W germanskeu woenneu promüsch P ennosti do 1939 goda ne bülo wüstroeno ni odnogo nowogo puschetschnogo sawoda).

Als Deutschland in Polen einfiel, besaß die Hitler-Armee nur für insgesamt sechs Kampfwochen die notwendige Ausrüstung! Die deutsche Luftwaffe zählte nur 1 000 Flugzeuge der taktischen Luftwaffe (der ersten Linie), auch der Vorrat an Bomben reichte nur für drei Kriegsmonate (berechnet nach der Norm des Verbrauchs im Polenfeldzug): die Erdtruppen besaßen im ganzen nur drei Panzerdivisionen, während die Reserve an Panzern 600 Stück betrug; die Kriegsmarine verfügte über 53 Unterseeboote.

Folglich konnte Hitler-Deutschland nur einen kurzen Krieg und zwar gleichzeitig mit nur einem Gegner führen.“

Man tut gut daran, dieses Zitat mehr als einmal zu lesen und auf seine Quelle zu achten. Eine Seite weiter wird festgestellt, daß Deutschland seine Produktion an Flugzeugen, Panzern und übrigen Waffen nur dadurch um ein Vielfaches vergrößern konnte, weil es ihm gelungen war, Frankreich zu zerschlagen und die britische Armee vom Kontinent zu vertreiben und sich sodann der reichen Quellen des besetzten Europa zu bedienen.

Deutschland verfügte somit im Jahre 1939 an Flugzeugen, Panzern und Munition relativ zur Bevölkerung (80 Millionen) über etwas mehr als die Hälfte der Rüstung Englands, eines einzigen seiner Hauptgegner (50 Millionen). Hierbei bleibt noch die für die britische Rüstung arbeitende Industrie Kanadas unberücksichtigt sowie die Tatbestände, daß US-Präsident Roosevelt bereits Monate vor Kriegsbeginn an England und Frankreich weitgehende Hilfsversprechen abgegeben hatte und außerdem England durch seine Insellage militärisch geschützt war.

In ihrem alliiertenfreundlichen und einer Revision der (nach dem Ersten Weltkrieg von den Siegern diktierten) Verträge abgeneigten Buch „The Challenge to Isolation“ weisen die amerikanischen Professoren William L. Langer und S. Everett Gleason mit aller Entschiedenheit die fragwürdigen Thesen Churchills über die überwältigende Stärke Deutschlands im Jahre 1939 zurück:

„Es kann kaum ein Zweifel darüber bestehen, daß die Deutschen im Jahre 1939 weit davon entfernt waren, auf einen langen und umfassenden Krieg vorbereitet zu sein. Ihre laufende Kriegsproduktion war der kombinierten britischen und französischen weit unterlegen und sie hatten bemerkenswert wenig Reserven. Von den 100 Divisionen, die sie gegen Polen ins Feld schickten, waren nur drei mechanisiert und keine völlig motorisiert. Mit einem Wort: die Deutschen waren für einen zwei Monate dauernden Blitzkrieg wie den gegen Polen gerüstet, auf keinen Fall aber für die Art von Krieg, in die sie nun verwickelt wurden.“

Der deutsche Reichsverteidigungsausschuß verstand unter einem künftigen Krieg nur einen Defensivkrieg, weil schwere Artillerie völlig fehlte, die Panzer erst in Erprobung standen und die Munitionsvorräte völlig unzulänglich waren. Die deutschen Bewaffnungsprogramme waren abgestellt auf die Jahre 1943 oder 1944. Obgleich ein Bewaffnungsprogramm noch kein Beweis für einen Angriffswillen ist, zeigt sich auch an diesem Beispiel, daß der Krieg 1939 von Deutschland nicht „geplant“ war. Das Oberkommando des Heeres erhielt im Dezember 1938 den Befehl – immerhin ein Jahr vor Beginn „des Krieges zur Eroberung der Welt“! -, sich bis zum Jahre 1945 nur dem organisatorischem Aufbau und seiner Ausbildung zu widmen und jede Art von Vorbereitung für einen Kriegsfall, einschließlich der Vorbereitungen für eine Grenzsicherung zu unterlassen.

„Der Westwall litt noch Mangel an Verschlüssen, Panzertürmen, Maschinengewehrstellungen.“

„Das deutsche Transportnetz war vom militärischen Standpunkt aus noch nicht ausreichend für einen Krieg.“

Die deutsche Schwerindustrie, die zu 80% von der Eisen- und Manganerzeinfuhr abhängig war, hatte nichts unternommen, um durch Vorratsbildung für den Kriegsfall gerüstet zu sein. Kaum ein wichtiger Rohstoff war ausreichend vorhanden oder konnte in genügendem Maße neu erzeugt werden. Der Lokomotiv- und Wagenpark der Reichsbahn war geringer als im Jahre 1914. Die Umstellung der Friedenswirtschaft auf die Kriegswirtschaft mußte improvisiert werden, da weder vorgeplante Richtlinien, noch Koordinierungen, noch Normierungen, noch Typenbeschränkungen, noch eine entsprechende Personalplanung vorlagen.

„Einzelne Maßnahmen, wie z. B. die Bevorratung mit Lebensmitteln, beweisen vielmehr, daß die agrarpolitische Führung des Deutschen Reiches vor 1939 mit dem Zwang, in einem gegebenen Kriegsfall sich längere Zeit aus dem eigenen Raum ernähren zu müssen, eher rechnete als mit dem Anfall großer Überschußgebiete als Folge einer Besetzung durch deutsche Truppen.“

Ein weiteres Eingeständnis aus sowjetischer Quelle:

„Zu den schwachen Seiten der hitlerischen Kriegsorganisation gehört vor allem die völlig ungenügende Vorbereitung der materiell-technischen Basis des Reiches, seiner Wirtschaft für einen Krieg im Weltmaßstab gegen die Koalition der großen Mächte. Dieses war hauptsächlich eine Folge des Fehlens genügender Quellen und Vorräte der einzelnen wichtigsten Arten strategischer Rohstoffe, der Abhängigkeit der bewaffneten Kräfte von der Einfuhr dieser Rohstoffe aus dem Ausland und der damit verbundenen ständigen Beschränkung, der diese Einfuhr unterlag. Die allgemeine Kürzung des Exportes und die mächtige Staatsschuld Deutschlands schufen große wirtschaftliche Schwierigkeiten, die unmittelbar die Kriegsproduktion und den Zustand der bewaffneten Kräfte beeinflußten.

Ferner ist es notwendig darauf hinzuweisen, daß im Vergleich mit den Anforderungen eines Weltkrieges die Wehrmacht über ein nur begrenztes Waffenarsenal verfügte, teilweise hinsichtlich der Panzerkräfte und besonders der Kriegsvorräte. Das Fehlen eines notwendigen Wagenparkes mittlerer und schwerer Panzer, das Vorherrschen der leichten, die, wie die Erfahrung bald gezeigt hat, auf Grund ihrer Konstruktionsdaten den Schutzanforderungen nicht entsprachen, zwangen dazu, den Umfang der Panzereinheiten zu beschränken und ihre Gliederung zu improvisieren […].

Der hitlerische Staat konnte die Last eines langen Krieges gegen die Koalition der europäischen Staaten nicht aushalten.“

Besonders der Generalstab des Heeres befürchtete ein militärisches Vorgehen der westlichen Mächte in einem Konfliktfall mit Polen:

„In Berlin wußte man genügend gut, daß die vereinigten Kräfte Frankreichs, Englands und Polens die Wehrmacht, […], um Etliches übertrafen. Der Zweifrontenkrieg war immer ein Alptraum für die deutschen Militaristen, aber unter den Bedingungen des Jahres 1939 konnte er für das „Dritte Reich“ katastrophale Folgen haben. Alle diese Befürchtungen sind anschaulich ersichtlich aus den verschiedenen strategischen und operativen Plänen des Generalstabs des Heeres.“

England, Frankreich und die Sowjetunion wären im Jahre 1939 fähig gewesen, mit„nicht weniger als 270 Divisionen, mit Tausenden von Panzern und Flugzeugen die Wehrmacht in den Schraubstock zweier Fronten einzuspannen.

Im letzten Friedensjahr (vom 1. 1. bis 5. 9. 1939) haben Deutschland für 23 000 Dollar, Frankreich für 16 000 000 Dollar und Großbritannien für 21 000 000 Dollar Kriegsmaterial aus den USA bezogen. Nachweislich stand Deutschland in den Rüstungskäufen im Ausland weitaus an letzter Stelle. Auch dieser Tatbestand beweist, daß Hitler keine übereilten oder auf das Jahr 1939 abgestellten Rüstungspläne entworfen hatte, und daß er selbst im Sommer 1939 seinen Generalen von einer Rüstungsintensivierung abgeraten, die Möglichkeit einer entscheidenden Krise erst für 1943-1945 ins Auge gefaßt und nach wie vor das Schwergewicht seiner Wirtschaftspolitik auf Straßen- und Städtebau gelegt hatte.

Es gab zu Beginn des Krieges weder gegen den westlichen Nachbarn Frankreich noch gegen die Seemacht Großbritannien einen deutschen Operationsplan, sondern bis zum Frühjahr 1939 nur einen Grenzschutzplan gegen den Osten. Die Aufstellung eines Operationsplanes gegen Polen (Fall „Weiß“) wurde erst am 3. April 1939 befohlen, und zwar mit der deutlichen Begründung, „um nötigenfalls jede Bedrohung von dieser Seite auszuschließen“. Dies geschah zu einem Zeitpunkt, da die Verkündung des britischen Freibriefes in Verbindung mit der chauvinistisch-kriegerischen Haltung Polens, „wo die maßlose Überschätzung der eigenen Macht offenbar die Einsicht in die tödliche Gefahr verhinderte“, eine bewaffnete Auseinandersetzung deutlich werden ließ. Selbst unmittelbar nach dem Polenfeldzug sind in Deutschland noch keine Pläne für eine Offensive gegen den Westen aufgestellt gewesen.

„Wenig Vorbereitungen wurden sogar für einen Defensivkrieg gegen Frankreich getroffen. Eine kleine Einheit der deutschen Luftwaffe wurde in Westdeutschland stationiert, „um Frankreich daran zu hindern, die volle Luftherrschaft zu erringen“. Nur zwei Heeresdivisionen wurden in der Siegfriedlinie stationiert; zwei weitere wurden im September nachgeführt – gegen ein französisches Potential von über 80 Divisionen […].

Die Deutschen gewannen im Frankreichfeldzug 1940 einen entscheidenden Sieg ohne große Überlegenheit in Mannschaftsstärke oder Ausrüstung.“

Luftstreitkräfte

Die Totalstärke der einsatzfähigen deutschen Luftwaffe wird sowohl von deutscher als auch von gegnerischer Seite mit 3 000 Flugzeugen, in anderer Quelle mit 1 000 Bombern und 1 050 Jägern angegeben. Die Ersatzmöglichkeiten an Flugzeugen waren sehr spärlich. Es gab keine viermotorigen Bomber, und selbst die zweimotorigen Bombenflugzeuge (Dornier 17 und Heinkel 111) erwiesen sich als nicht voll leistungsfähig. Der deutsche Fernkampfbomber Junkers 88 war 1939 nur in wenigen Exemplaren vorhanden und kam in Polen nicht zum Einsatz. „So gut wie er war, so war die Ju 88 doch kein wirklich schwerer Bomber“. Allein die kriegsfähigen Luftflotten Englands und Frankreichs umfaßten 7 300 Flugzeuge. England verfügte 1939 über 2327 Flugzeuge 1. Linie und zwar 1 751 in der Heimat (davon 855 Bomber, 560 Jäger, 300 Aufklärer), 222 bei der Marine und 354 in Übersee. Das Deutsche Reich hatte bis Kriegsbeginn strategisch offensive Langstreckenbomber noch nicht einmal entwickelt, England dagegen bereits seit 1934, die Vereinigten Staaten von Amerika seit 1935.

„So wurde (von britischen und amerikanischen Ökonomen) entdeckt, daß seine (Deutschlands) Flugzeugproduktion im Herbst 1939 = 675 Maschinen monatlich betrug, nicht mehr als jene Großbritanniens; seine Panzerproduktion war geringer; es begann den Krieg mit einem Vorrat an Flugbenzin von nur drei Monaten.“

„England betonte den strategischen Luftkrieg am stärksten, nachdem es schon am 1. 4. 1918 die RAF als selbständigen Wehrteil geschaffen und führungsmäßig ganz scharf von Heer und Marine getrennt hatte. Es hatte schon damals einige Bomberverbände als „Independent Air Force“ für einen strategischen Luftkrieg aufgestellt und diese Entwicklung seit 1925 weiter vertieft. Als dafür bestgeeigneten Flugzeugtyp sah es den schweren, stark bewaffneten Langstreckenbomber an, den es seit 1934 entwickeln und seit 1936 in Serie bauen ließ, um ihn seit 1941 schließlich in ausreichender Zahl für einen strategischen Luftkrieg verfügbar zu haben. Dieser Aufgabe galten die zielbewußten Vorbereitungen Englands schon lange vor 1939, welche einen Plan für einen Luftkrieg gegen Deutschland mit festgelegter Reihenfolge der Zielbekämpfung einschlossen und von vornherein einen beträchtlichen Zeitbedarf für den Erfolg in Rechnung stellten.“

„Die Deutschen haben niemals (von der Fronttruppe) unabhängige Bombardierungen geplant. Ihre Bomber waren Hilfskräfte der Landtruppen, und sie mußten die Luftangriffe auf England im Sommer 1940 improvisieren.“

Man sollte auch folgende Aussage zur Kenntnis nehmen:

„Studien über die deutsche Industrie im Hinblick auf strategische Luftangriffe wurden von den Engländern erstmalig in der Mitte der zwanziger Jahre unternommen. Die Vereinigten Staaten hatten sich auf einen Eintritt in den europäischen Luftkrieg mit einer Liste vorbereitet, die 124 Ziele aus dem Bereich der Stromerzeugung, des Transportwesens und der Kraftstoffindustrie, sowie 30 Ziele aus der Luftfahrt- und Leichtmetallindustrie enthielt! Einzelheiten für die zur Durchführung der Angriffe bestimmten Bombereinheiten wurden bereits 1932 in den Vereinigten Staaten und England niedergelegt.“

Seestreitkräfte

Die deutsche Flotte war wesentlich schwächer als im Jahre 1914, so daß sie der französischen unterlegen war und sich wegen der „überwältigenden britisch-französischen Übermacht nicht auf die hohe See wagen konnte“. Flugzeugträger waren keine vorhanden, U-Boote 57, davon nur 42 einsatzfähig. Berücksichtigt man, daß von der Gesamtzahl der U-Boote nur weniger als ein Drittel „am Feind“ sein kann, während sich die übrigen auf der Hin- oder Rückfahrt oder zur Überholung auf der Werft befinden oder zu Schulzwecken abgestellt sind, so mindert sich die geringe Zahl der deutschen U-Boote von 1939 noch weiter.

„Jedoch nicht die Hälfte war groß genug und genügend für Aktionen im Atlantik abgerichtet. Tatsächlich wurden 18 (U-Boote) zu Beginn des Krieges gegen England eingesetzt und drei andere in die Ostsee geschickt, um die Operationen gegen Polen zu unterstützen.“

„Von 1933 bis 1938 hatte die deutsche Marine keine Pläne entworfen, die eine Hochseeflotte zum Ziel gehabt hätten, oder für eine Marine, die mit England hätte rivalisieren können.“

Gegenüber den 57 sehr viel kleineren deutschen U-Booten besagen England und Frankreich zu Kriegsbeginn 135 U-Boote. Großadmiral Raeder fügt hinzu:

„Unseren 2 Schlachtschiffen und 3 Panzerschiffen standen zusammen 22 britische und französische Schlachtschiffe gegenüber. Wir hatten keinen Flugzeugträger. Der Gegner dagegen verfügte über 7 Flugzeugträger. Unseren 2 Schweren Kreuzern entsprachen 22 der anderen Seite. Bei den Leichten Kreuzern war das Verhältnis 6:61 und bei den Zerstörern und Torpedobooten 34:255“

Winston Churchill am 16. 3. 1939 im Unterhaus:

„Die deutsche Flotte wird während der nächsten Jahre nicht in der Lage sein, eine Schlachtlinie für eine große Seeschlacht zu bilden.“

Winston Churchill in seinen Memoiren:

„Diesmal (1939) hatte die deutsche Flotte ihren Wiederaufbau eben erst begonnen und war nicht einmal imstande, eine Schlachtlinie zu bilden. Unsere Herrschaft zur See war somit, soweit Überwasserschiffe in Frage kamen, unbestritten. Sowohl an Stärke wie an Zahl war unzweifelhaft die britische Flotte der deutschen gewaltig überlegen, und es bestand gar kein Grund anzunehmen, daß sie technisch und in der Ausbildung ihrer Mannschaften im Rückstand geblieben sei […].

Die britische Flotte hatte eher mit gewaltigen und zahllosen Aufgaben zu rechnen als mit einem Widersacher.“

Eine sowjetische Quelle:

„Die deutsche Marineluftwaffe war 1939 in Deutschland äußerst ungenügend.“

Großadmiral Raeder am 17. Mai 1946 vor dem Militärtribunal in Nürnberg:

„Es liegen die verschiedensten Beweise dafür vor, daß ich in gar keiner Weise mit einem Krieg zum Herbst (1939) rechnete, und bei dem geringen Maß der Aufrüstung der deutschen Marine war das natürlich. Ich habe das in einer Rede zu den U-Boot-Offizieren in Swinemünde ganz klar zum Ausdruck gebracht, daß nicht damit zu rechnen sei.“

Großbritannien

Großbritannien war 1939 keineswegs so rüstungsschwach oder gar auf defensive Strategie ausgerichtet, wie man es immer wieder darzustellen beliebt. Dies ergibt sich – abgesehen von der an Stärke und Kapazität unübertroffenen Marine – allein schon daraus, daß die britische Produktion an Flugzeugen und Panzern der Produktion Deutschlands gleich war bzw. diese sogar übertraf. Die britische Admiralität hatte sowohl vor 1914 als auch vor 1939 Offensivpläne zur Vernichtung der deutschen Flotte und zur Invasion über den Kanal vorliegen.

Winston Churchill schrieb bereits Ende 1936,

„daß die Marine stark sei und daß sogar während der Jahre der Abrüstung nicht weniger als 50 Millionen Pfund Sterling jedes Jahr dafür ausgegeben wurden […]“

Am 3. 10. 1938, drei Tage nach Unterzeichnung der deutsch-britischen Friedens- und Freundschaftserklärung, proklamierte N. Chamberlain überraschend eine Aufrüstung um jeden Preis.

„Wir sind in diesem Land bereits während eines langen Zeitraumes mit einem großen Wiederaufrüstungsprogramm beschäftigt, das an Umfang und Tempo ständig zunimmt.“

In Blackburn am 22.2. 1939, einen Monat vor „Prag“:

„Die Zahlen unserer Aufrüstung sind in der Tat überwältigend. Vielleicht sind sie so gewaltig, daß das Volk sie gar nicht mehr zu fassen vermag.“

Selbst wenn man annimmt, er habe übertrieben, so muß doch berücksichtigt werden, daß derartige Angaben aus dem Munde eines Premierministers auf die „betroffenen“ Völker nachhaltig einwirken. Sie waren in der Tat dazu bestimmt, den französischen Verbündeten zu erhöhten Rüstungsanstrengungen anzustacheln. Sie mußten das Rüstungsfieber und die Kriegspsychose in sämtlichen Lagern verstärken und einem Höhepunkt zutreiben.

„England verfügte über 6 bereite Divisionen, konnte „in kürzester Frist“ weitere 9 auf den Kontinent werfen und als zweite Staffel diese mit weiteren 16 Divisionen ergänzen, – alles in allem also 32 Divisionen. Die Luftstreitkräfte Englands bestanden aus mehr als 3 000 Flugzeugen der ersten Linie.“

Am 1. September 1939 stellte N. Chamberlain im Unterhaus fest:

„Der wichtigste und befriedigendste Punkt ist der, daß wir heute keinen allgemeinen Appell für Rekruten zu erlassen brauchen, wie Lord Kitchener vor 25 Jahren es tat. Dieser Appell ist um viele Monate vorweggenommen worden, und die Mannschaften sind bereits verfügbar.“

Das seebeherrschende Albion konnte sich mit seinen beachtlichen Dominien und den ihm befreundeten Nationen in allen Teilen der Welt Rohstoffe und Rüstungsgüter auch in Kriegszeiten verschaffen. Dennoch war das Rüstungsvolumen der britischen Insel im Jahre 1939 bereits ungefähr auf den Stand des deutschen gebracht. In Beziehung zur Bevölkerung gesetzt (Deutschland = 80 Millionen, England = 50 Millionen Menschen), war es sogar doppelt so groß. Deutschland war zudem im Ernstfall einer wirksamen Blockade ausgesetzt. England dagegen beherrschte die Seewege. Wer das Rüstungspotential von England, Frankreich und Deutschland im Jahre 1939 bewerten will, muß diese politischen, strategischen und geographischen Gegebenheiten mit berücksichtigen.

Er muß gleichermaßen berücksichtigen, daß das britische Kriegskabinett seine Strategie auf einen langen Krieg aufbaute, indem sich England zumindest in der ersten Zeit dieses Krieges nur mit äußerst geringen Kräften selbst zu engagieren, dafür aber die Armeen seiner Verbündeten in den Kampf zu werfen gedachte. Dem widerspricht auch die anfängliche Auffassung Chamberlains nicht, Hitler mit Hilfe der Widerstandskräfte in seinen eigenen Reihen leiht und kurzfristig besiegen zu können: auch für diesen Fall benötigte England keine überwältigenden Heerestruppen auf dem Kontinent.

„Das englische Kriegskabinett erklärte noch Anfang September 1939, daß sich der Krieg auf drei Jahre hinziehen werde, und stellte einen Mobilisierungsplan für die Reserven auf, der von dieser Frist ausging. Der Plan sah eine Vergrößerung der Flotte vor, die Entfaltung von 55 Divisionen erst bis zum Herbst 1941 sowie die Ausweitung des Flugzeugparks auf 12 000 Maschinen bis zum Frühjahr 1940. Die Lage Deutschlands in bezug auf die grundlegenden Arten der strategischen Rohstoffe wurde als äußerst schwierig eingeschätzt: nach englischen Plänen konnten sie nur für sechs Monate ausreichen […].

Die grundlegende Methode des Wirtschaftskrieges gegen Deutschland, deren Pläne in England seit Frühjahr 1939 ausgearbeitet worden waren, war die See-Blockade. Sie sollte von der Flotte der Metropole (homefleet) verwirklicht werden, und zwar in der Nordsee, im Mittelmeer und teilweise in der Ostsee.“

Bereits Jahre vor dem Krieg war in England ein „Beratendes Komitee für Handelsfragen in Kriegszeiten“ geschaffen worden. Diese sogenannten „Blockade-Planer“ hatten bereits 1937 Blockade-Pläne gegen drei hypothetische Gegner ausgearbeitet: Deutschland, Italien und Japans. Diese weltweiten Maßstäbe zeugen eindrucksvoll von den Kräfteverhältnissen zu einer Zeit, da man sich in Deutschland Sorgen um die Bewirtschaftung von Rohstoffen machte (weil man zu wenig, nicht zu viel davon hatte) und das Ausland bereits begann, Handelsverträge mit Deutschland, vornehmlich Buntmetalle betreffend, zu stornieren. Im Jahre 1937 hatte die Gesellschaft der Deutschen Schwerindustrien ein Memorandum verfaßt, wovon Dr. Goerdeler insgeheim die britische Regierung unterrichtete, demzufolge Deutschland einen fehlenden Rohstoffbedarf von 40-60%, fehlende Nahrungs- und Futtermittel zu 25-30% und einen um ein Drittel geschrumpften Export hatte.

„Die maximale Eigenerzeugung würde in den nächsten vier Jahren nicht mehr als 50% des Bedarfs an Eisen und Stahl, 70% an Zink, 45% an Blei und 15% an Kupfer erreichen. Die Eigenerzeugung an Rohstoffen betrug nicht mehr als 25% des deutschen Bedarfs.“

Frankreich

Im August 1939 war die Mobilmachung Frankreichs bereits praktisch vollzogen. Winston Churchill sprach von 5 Millionen ausgebildeter französischer Soldaten. Am 28. August berichtete der britische Botschafter in Paris, Phipps, nach London über ein Gespräch mit dem französischen Außenminister Bonnet:

„Bannet war ruhig und schien alles in allem nicht ohne Hoffnung im Hinblick auf die Möglichkeit, den Frieden zu erhalten. Er findet es merkwürdig, daß Hitler die Mobilisierung von 2 700 000 französischen Kämpfern ohne vorbeugenden Gegenschlag geduldet hat. Von der Gesamtzahl von rund 5 500 000 Männern, die eine Generalmobilmachung zur Verfügung stehen würde, fehlen wenig mehr als eine halbe Million Kämpfer; der Rest würde sich aus Personen zusammensetzen, die Kriegsdienste im Hinterland leisten […].“

Der sowjetische Botschafter in London war gut über die französische Kampfkraft unterrichtet:

„Frankreich besaß (1939) über 110 Divisionen, nicht gerechnet die Fliegerabwehreinheiten, die Küstenverteidigung und jene Truppen, die es in Afrika befehligte. Darüber hinaus waren bis 200 000 Soldaten des republikanischen Spanien vorhanden, die nach dem Sieg Francos nach Frankreich ausgewichen waren und gebeten hatten, in die französische Armee übernommen zu werden. An Bewaffnung verfügten die französischen Kräfte über 4 000 moderne Panzer und 3 000 Geschütze der schweren Artillerie mit einem Kaliber von 150 mm und größer (nicht gerechnet die Divisionsartillerie). Die Luftwaffe Frankreichs bestand aus 2 000 Flugzeugen der ersten Linie, von denen rund Zweidrittel nach damaligen Begriffen moderne Flugzeuge waren; ihre Jäger hatten eine Stundengeschwindigkeit von 450-500 km, ihre Bomber eine solche von 400 – 450km.“

Frankreich verfügte im Juni 1940 – ohne England, Holland und Belgien – über eine wesentlich stärkere Panzerwaffe als Deutschland. England und Frankreich haben in den Vorkriegsjahren – jedes Land für sich – ebensoviel oder mehr für die Rüstung aufgewendet als Deutschland.

„Die gesamten Rüstungsausgaben Englands und Frankreichs, die gemäß den bestehenden Abkommen und Verpflichtungen nach militärischen Gesichtspunkten vereinheitlicht waren, waren im Jahre 1939 viel höher als jene Deutschlands. Beim Ausbruch des Krieges im September 1939 besaß Frankreich eine weitaus größere Armee als Deutschland, gut ausgerüstet und stark verschanzt hinter der berühmten, eindrucksvollen und, wie man annahm, uneinnehmbaren Maginot-Linie.“

Tschechoslowakei 1938

„30 bis 40 tschechische Divisionen standen an der deutschen Ostgrenze, und das Gewicht der französischen Armee begann sich im Verhältnis von 8 zu 1 auf den Westwall zu legen. Ein feindliches Rußland konnte von tschechischen Flugplätzen aus operieren, und Sowjetarmeen konnten ihren Vormarsch durch Polen oder Rumänien antreten.“

Die tschechische Armee, deren Friedensstärke 120 000 Mann betrug, hatte im Hochsommer 1938 in 30 bis 40 Divisionen (21 reguläre, 15 oder 16 bereits mobilisierte Divisionen zweiter Linie) 1,5 Millionen Mann unter Waffen, war ausgerüstet „mit einem gewaltigen und vorzüglich organisierten technischen Apparat“ und stand „hinter der stärksten Befestigungslinie Europas“.

„Die tschechische Armee niederzuwerfen und die böhmische Festungslinie zu durchstoßen oder zu umgehen, erforderte praktisch 35 Divisionen – die Hauptmacht der mobilen und voll ausgebildeten deutschen Armee […].

Im Augenblick eines Angriffs auf die Tschechen waren nur 5 aktive und 8 Reservedivisionen verfügbar, um die gesamte deutsche Westgrenze gegen die französische Armee zu verteidigen, die 100 Divisionen mobilisieren konnte.“

„Die tschechische Armee mit ihren wohlausgerüsteten 34 Divisionen war wahrscheinlich allein stark genug gegen die nur halb ausgebildete deutsche Armee von 1938.“

Polen

Die polnische Armee betrug zu Kriegsbeginn nach allgemein anerkannten Schätzungen 55 Infanterie-Divisionen, 12 Kavallerie-Brigaden und zwei motorisierte Formationen. Im Herbst 1939 verfügte Polen über 1,5 Millionen Soldaten. Da die polnische Friedensarmee die immerhin schon beachtliche Zahl von 200 000 (211 000 Mann) erreicht hatte, zeigt dieser Vergleich zu der seit Frühjahr 1939 schrittweise mobilisierten polnischen Armee deutlich die aggressiven Absichten der polnischen Armee auf, zumal sie diese Mobilisierung durchgeführt hatte, ohne von Deutschland bedroht worden zu sein oder sich bedroht gefühlt zu haben. Im Frühjahr, am 25. 3. 1939, berichtete der britische Botschafter in Warschau, Kennard, seinem Außenminister, kompetente Persönlichkeiten hätten ihm vertraulich mitgeteilt, daß von dieser Mobilisierung bereits 750 000 Mann erfaßt worden seien. Die polnische Luftwaffe verfügte im Herbst 1939 über 1 200 Flugzeuge.

Zweifellos waren die polnischen Militärs noch in überholten strategischen und technischen Vorstellungen befangen: sie überbewerteten die Kavallerie, unterschätzten die Leistungsstärke ihres Gegners, verfügten über zu wenig Panzer, Panzerabwehrgeschütze, Artillerie, Flugzeuge und Fliegerabwehreinheiten. Auch ihre strategische Unbeweglichkeit, das Fehlen jeglicher Defensivstrategie, der schlechte Kampfgeist der vielen Angehörigen fremdvölkischer Minderheiten in der polnischen Armee (lediglich 52,7% der Bevölkerung des Staates „Polen“ waren Polen) und nicht zuletzt die Illusionen, die man in Warschau seinen „Freunden“ Frankreich, England und den Vereinigten Staaten gegenüber hegte, haben erheblich zur militärischen Katastrophe im September 1939 beigetragen. Immerhin bleibt für eine Bewertung des militärischen Potentials Polens vor Kriegsbeginn bestehen, daß die deutsche Führung diese Mängel nicht von vornherein alle einkalkulieren konnte und daß sich auf der anderen Seite die polnische Führung dieser Mängel nicht bewußt gewesen ist. Die polnische Führung hat ihre Politik auf den Einsatz einer starken Militärmacht – und zahlenmäßig war sie beachtlich für diesen Staat! – ausgerichtet, und jeder deutsche Reichskanzler hätte auf diese Politik hin – und nicht auf eventuelle Schwächen der polnischen Armee – reagieren müssen.

Sowjetunion

Während das Deutsche Reich 1939 über 75 Divisionen, 1 000 einsatzfähige Flugzeuge (taktische Luftwaffe), 3 000 Panzer verfügte, rühmte sich allein die Sowjetunion im Sommer 1939, an ihrer Westfront zum Kampf gegen Deutschland sofort 136 Divisionen, 5 000 mittlere und schwere Geschütze, 9-10 000 Panzer, mehr als 5 000 (einigen Quellen zufolge fünfeinhalbtausend) Flugzeuge einsetzen zu können.

Das war keine leere Prahlerei: Die Sowjetunion hat diese Streitkräfte in den britisch-französisch-sowjetischen Militärbesprechungen im Juli/August 1939 den Westmächten offiziell für den sofortigen Kampf gegen Deutschland angeboten – was auch ein bezeichnendes Licht auf die Geisteshaltung der Sowjets beim Abschluß des deutsch-sowjetischen Nichtangriffspaktes zur gleichen Zeit am 23. 8. 1939 wirft. Nicht an der Weigerung Englands oder Frankreichs, sondern vorwiegend an der Weigerung Polens und Rumäniens, die Rote Armee durch ihr Land marschieren zu lassen, sind diese Gespräche gescheitert, so daß die ungeheuren Kräfte der Roten Armee im Jahre 1939 in Europa nicht zum Einsatz kamen. Daß dieser angebotene Waffeneinsatz ernsthafte Realität war, wird auch von sowjetischen Historikern bestätigt. Sie bezeugen, daß die sowjetische Regierung „im Verlauf aller Vorkriegsjahre bereit war, gegenüber Deutschland (dem „Aggressor“) bewaffnete Gewalt anzuwenden“.

„Die Rote Armee war während der letzten Monate gewaltig angewachsen […]. Diese Aufstellung der Reserveeinheiten innerhalb der Roten Armee hatte gegen Ende 1938 das russische Friedensheer auf zwei Millionen Mann, etwa das Dreifache der deutschen Heeresstärke, erhöht.“

In den Jahren von 1934 bis 1938 hatte die Rote Armee nach Angaben des ehemaligen Verteidigungsministers Woroschilow vom 13. 3. 1939 ihren Personalbestand und ihre Kampfkraft verdoppelt. Die weiträumige UdSSR, das militanteste Land der Welt, hatte seit Jahr und Tag das Hauptgewicht der industriellen Produktion auf die Schwer- und Rüstungsindustrie verlagert und bereits seit dem Jahre 1937 rund 25% des gesamten Volkseinkommens für militärische Zwecke ausgegeben (Deutschland 1937 = 10%, 1938/39 = 15%).

Psychologische Kriegsvorbereitung

Und wie sah angesichts dieser Tatbestände die Propaganda gegen Deutschland aus?

Winston Churchill agitierte, wenn er sein Lieblingsthema „deutsche Aufrüstung“ berührte, entgegen besserem Wissen mit falschen Angaben. Und diese seine nachweislich gefälschten Angaben wurden nicht nur von einer weltweiten Propaganda – „freien Presse“ – aufgegriffen, sondern auch von den Regierungen, die sie für ihre Interessen verwerteten: England, Frankreich, USA, UdSSR vornehmlich.

So z. B. vor seinen Wählern am 27. 8. 1938:

„Die Gefährdung des Friedens wird nicht beseitigt sein, bevor die ungeheuren deutschen Armeen, die zu den Fahnen gerufen wurden, wieder aufgelöst sind. Daß ein Land, das selbst von niemandem bedroht wird, das niemanden zu fürchten hat. Über fünfzehnhunderttausend Soldaten in Kriegsbereitschaft versetzt, ist ein sehr ernster Schritt. Es scheint mir […], daß man diese großen Truppenteile nicht ohne die Absicht mobilisiert hat, innerhalb einer sehr begrenzten Zeitspanne zu einem Schluß zu gelangen.“

Für den rechnerisch Unkundigen: Fünfzehnhunderttausend sind 1,5 Millionen. Einige Seiten weiter berichtet Churchill, daß allein die Tschechen im Mai 1938 1,5 Millionen Mann zu den Waffen gerufen hatten, ohne allerdings diesen Tatbestand eines ähnlich gefärbten Kommentars zu würdigen. Wenn der tschechisch-slowakische Nationalitätenstaat von 15 Millionen Einwohnern (davon nur 7 Millionen Tschechen) 1,5 Millionen Mann mobilisiert, so wird das anscheinend für ganz in Ordnung gehalten. Wenn Polen mit seiner Bevölkerung von 35 Millionen (davon 15 Millionen fremdvölkischen Minderheiten) ebenfalls 1,5 Millionen Mann mobilisiert, so soll auch das in Ordnung sein. Besitzt aber Deutschland mit seinen 80 Millionen Menschen eine nur gleichgroße Armee von 1,5 Millionen angesichts einer zugespitzten Krisensituation, im Verhältnis zur Bevölkerung also nur den fünften Teil des tschechisch-slowakischen Aufgebots – dann ist das für Churchill und seine Gesinnungsgenossen ein den Frieden bedrohendes Verbrechen und ein Beweis für Weltherrschaftsstreben. Churchill in einer Rede im Jahre 1936:

„Deutschland rüstet in einer Weise auf, wie man es in der deutschen Geschichte noch nie erlebt hat. Es wird von einer Handvoll übermütiger Desperados gelenkt. Das Geld wird knapp; unter der Despotenherrschaft regt sich Unzufriedenheit. Bald werde sie wählen müssen, ob sie einen wirtschaftlichen oder finanziellen Zusammenbruch und innere Unruhen vorziehen oder einen Krieg, der kein anderes Ziel haben könnte als ein germanisiertes Europa unter nationalsozialistischer Aufsicht. Deshalb scheint mir, daß alle die alten Gegebenheiten wieder vorliegen (Hegemoniestreben einer europäischen Kontinentalmacht, das ausgetilgt werden muß) und daß unsere nationale Rettung davon abhängt, ob wir noch einmal alle Mächte in Europa vereinigen können, um die deutsche Oberherrschaft in Schranken zu halten, zu verhindern und wenn nötig zu vernichten.“

Im Jahr 1938/1939″, so gesteht Churchill in seinen Memoiren,

„erreichten die britischen Wehrausgaben im ganzen 304 Millionen Pfund, die deutschen mindestens 1 500 Millionen. Es ist anzunehmen, daß Deutschland in diesem letzten Jahr vor Kriegsausbruch mindestens doppelt so viel Kriegsmaterial herstellte wie England und Frankreich zusammen, vielleicht sogar dreimal so viel, und daß damals auch seine großen Anlagen für den Bau von Panzerwagen ihre volle Leistungsfähigkeit erreichten. Die Deutschen verschafften sich somit Waffen in viel schnellerem Tempo als wir.“

„Die 40-Stunden-Woche erlaubte es Frankreich nicht, mit Deutschland Schritt zu halten, wo man mit Überstunden unter Kriegsbedingungen Aufrüstete […].

Die deutschen Rüstungsbetriebe arbeiteten mit Hochdruck. Tag und Nacht kreisten in Deutschland die Räder und fuhren die Hämmer nieder; seine gesamte Industrie wurde eine Waffenschmiede und schweißte die ganze Bevölkerung in eine einzige disziplinierte Kriegsmaschine zusammen.“

Was Churchill mit Hilfe seiner Agitation über die deutsche Aufrüstung in die Wege zu leiten gedachte, erklärte er in der Unterhausdebatte am 16. März 1939 recht freimütig:

„Man muß bedenken, daß Deutschland, ebenso wie alle anderen Länder, nun in voller Aufrüstung begriffen ist und unter dieser ungeheuren Anstrengung stöhnt und ächzt. Es gibt bereits 26 Prozent seines Volkseinkommens für Kriegsvorbereitungen aus. Alle Arbeitskräfte, geschulte wie ungeschulte, stehen bis zum letzten Mann in Arbeit. Die Gartengitter und selbst die eisernen Grabkreuze werden als Schrottmetall eingeschmolzen […].

Ich hörte daher mit Vergnügen, wie Lord Chatfield gestern die Meinung vertrat, daß es „die Pflicht der Königlichen Flotte sei, die feindliche Flotte aufzuspüren und zu zerstören“. Das ist der Ton, den man anschlagen muß […].“

Unsachlicher und provozierender geht es wirklich nicht! Doch selbst die Tatsache, daß sich dieser Mann in ein und demselben Buch auch bei diesem Thema der deutschen Rüstung derart oft widerspricht und sich auch hier seiner “Schuljungenrhetorik, die Winston Churchill in jeder gewünschten Länge zu Produzieren imstande war“, bedient, scheint niemanden zu stören:

„Die deutsche Kriegsmaschine war schwankend über die Grenze gerumpelt (deutsch-österreichische Grenze, März 1938) und in der Nähe von Linz zum Stillstand gekommen, trotz tadellosen Wetter- und Straßenverhältnissen versagte die Mehrzahl der Panzer. In der motorisierten schweren Artillerie ereigneten sich Pannen. Die Straße von Linz nach Wien war durch steckengebliebene schwere Fahrzeuge blockiert. General von Reichenau […] galt als verantwortlich für ein Versagen, das den unfertigen Zustand der deutschen Armee in diesem Stadium ihres Wiederaufbaus enthüllte.“

Anläßlich einer Besprechung im Kriegsministerium verfaßten die maßgebenden deutschen Generale eine am 27. 9. 1938 der Reichskanzlei übergebene Denkschrift. Churchill bestätigt:

„Der Mangel an Offizieren wird hervorgehoben. Nicht weniger als 48 000 Offiziere und 100 000 Unteroffiziere wären nötig, um die (deutsche) Armee auf Kriegsstärke zu bringen; und im Fall einer Generalmobilmachung würden in nicht weniger als 18 Divisionen erfahrene Generalstabsoffiziere fehlen.“

Auch „anti-faschistische Historiker“ sind in der Frage der deutschen Aufrüstung festzulegen, wenn sie sich gezwungen sehen, ihre Behauptungen im einzelnen zu gliedern. So enthält ein unter US-Lizenz veröffentlichtes Buch vom Jahre 1947 folgende kurzen Hinweise:

„Von den Geheimbesprechungen und Geheimbefehlen wußte die große Masse nichts.“

Über Inhalt, Sach- und Personalfragen dieser angeblichen Geheimbesprechungen und Geheimbefehle, die sich auf die deutsche Aufrüstung beziehen, findet sich auch hier kein Wort. Solche leeren Behauptungen aber sind historisch wertlos. Der Autor fährt fort:

„Die Zahl der an gewissen Rüstungszwecken arbeitenden Firmen war vor 1939 eine beschränkte, ihre Arbeit selbst „abgedichtet“.“

Auch hier wird keine Zahl, kein Ort, keine Produktion genannt. Wichtig ist aber das Eingeständnis, daß die Zahl der deutschen Rüstungsfirmen bis 1939 beschränkt war, eine Aussage, die alle aufputschenden Propagandathesen widerlegt. Weiter (man achte auf die Agumentation):

„Vermutungen sprechen dafür, daß das gegebene Wirtschaftsprogramm der Partei sich auf den Bedürfnissen der Aufrüstung und Kriegführung aufbaute; dabei spielte die „Autarkie“ der deutschen Wirtschaft eine Hauptrolle […].

Es entstanden neue Industriewerke, und zwar allergrößten Ausmaßes, die BUNA als Ersatz der Gummirohstoffe, Benzin aus Kohle, angeblich den Volkskraftwagen für die wirtschaftliche Freiheit Deutschlands vom Auslande herstellen sollten […].

Seine (der durchdachte Plan für diese Großmaßnahmen) in die Riesensummen gehende Finanzierung war eine Aufgabe für sich, die man mit der Ausweitung des Notenumlaufes und der Verschuldung des Reiches löste.“

Wenn also diese Maßnahmen, die jeder Staat dieser Welt als volkswirtschaftlich und nicht rüstungspolitisch katalogisiert, „Riesensummen an Finanzierung verschlingen“, so dürfte für die eigentliche Rüstung nicht mehr viel Raum und Finanzkraft übriggeblieben sein. Wie sah die Wirklichkeit aus?

„Der Ausbau der „Vierjahresplan-Werke“, die die Einfuhrabhängigkeit mildern sollten, war in vollem Umfang erst für 1943 geplant. Ihre augenblickliche Produktionskapazität (1939) fiel wenig ins Gewicht.“

Welche historische Untersuchung wir auch immer zur Hand nehmen, überall finden wir den minimalen-deutschen Rüstungsstand bestätigtebenso wie die systematische Verhetzung der anderen Völker mit den Lügen über die „fieberhafte Aufrüstung des Dritten Reiches von 1933 an“ und die „Behebung der wirtschaftlichen Krise in Deutschland (1933) durch weitest ausgebaute, den Frieden der Völker bedrohende Aufrüstung“.

Was darf ein souveräner Staat nach Ansicht dieser Moralisten überhaupt? Darf er sich zur Selbstverteidigung rüsten? Wie wir sehen, „dürfen“ dies alle – nur die Deutschen nicht. Deutschland war von hochgerüsteten, weitaus stärker bewaffneten, durch Militärbündnisse einander verpflichteten Staaten umringt und angefeindet. Die Reichsregierung hat während der ganzen Zeit ihrer Amtsführung „nicht eine einzige neue Waffenfabrik errichtet“. Dennoch warfen ihr jene Mächte, die selbst Weltreiche „ausbeuteten“, vor, die Weltherrschaft erstrebt, sich gegen den Frieden verschworen und verbrecherischer Planungen schuldig gemacht zu haben.

Alle Tatsachen, die der These von einer „Verschwörung gegen den Weltfrieden“ widersprechen, werden kurzerhand – man ist ja um „Begründungen“ und Schlagworte nie verlegen – mit dem „Dilettantismus“ der Verschwörung erklärt. Vielleicht wäre Hitler diesem Vorwurf des „Dilettantismus“ entgangen, wenn er – wie die Vereinigten Staaten von Amerika nach dem Zweiten Weltkrieg – für 75% aller strategischen Materialreserven Vorräte für 3 bis 5 Jahre angelegt und sich in 69 Ländern des Erdballs bzw. in über 2200 einzelnen Stützpunkten in aller Welt festgesetzt hätte -, von der Sowjetunion als noch eindrucksvolleres Beispiel ganz zu schweigen.

Die Deutschland umgebenden Mächte waren im übrigen nicht von Furcht vor dem „hochgerüsteten Dritten Reich“ erfüllt, sondern hegten die Illusion, mit Hilfe ihrer „Freunde“ sowie der Widerstandskräfte im Reich binnen weniger Tage nach Kriegsbeginn in Berlin zu stehen. Hätten Polen, Franzosen, Engländer oder die Sowjets die deutsche Rüstung oder den deutschen Angriffswillen gefürchtet, dann wären im Jahre 1939 die polnische Öffentlichkeit und die polnischen Behörden nicht so unverhohlen aggressiv, unverantwortlich, unsachlich und haßerfüllt gegen die ihnen ausgelieferte deutsche Minderheit und das Reich aufgetreten. Auch die französische, englische, us-amerikanische und sowjetische Publizistik hätte nicht solche Provokationen gewagt. Wer den anderen fürchtet, weil er stark ist, wird die ihm billigerweise zustehenden Rechte nicht mutwillig mit Füßen treten, sondern sie sorgfältig in Rechnung stellen. Dann nämlich entfällt nach menschlicher Wahrscheinlichkeit die Gefahr der Waffenanwendung.

Im britischen Kabinett war man über den wirklichen Stand der deutschen Rüstung gut unterrichtet; denn zuverlässige Informationsquellen standen London zur Verfügung. Daher ist es um so unverzeihlicher, wenn maßgebliche Männer in England – von der „freien Presse“ und BBC ganz zu schweigen – in den dreißiger Jahren aufstachelnd vom „deutschen Rüstungsfieber“ agitierten, intern jedoch das deutsche Rüstungs- und Wehrpotential so realistisch beurteilten, wie z. B. am 9. 3. 1939 Robert Hudson, der Sekretär des Departments für Überseehandel, während des Lunch gegenüber dem polnischen Botschafter in London, Raczynski:

„Was die Deutschen anbetrifft, so sind sie gezwungen, mit sich reden zu lassen (they are bound to come to terms), da sie am Rande des Bankrotts sind; sie haben weder Gold noch Devisen und leiden an ständig wachsender Knappheit an Rohstoffen.“

Der gewiß unverdächtige schwedische Vermittler Birger Dahlerus schrieb im Hinblick auf die Einschätzung der deutschen Wehrmacht durch die polnische Propaganda im Hochsommer 1939:

„Die deutschen Panzer bestünden nur aus Pappattrappen. Die deutschen Soldaten desertierten haufenweise. Ihre Uniformen seien nur kümmerlich mit Stricken zusammengehalten.“

Kein einziges Dokument belegt, daß Polen 1939 an ein angebliches Rüstungsfieber oder Welteroberungsstreben in Deutschland geglaubt habe! Sogar den Abschluß des deutsch-sowjetischen Nichtangriffspaktes vom 23. 8. 1939 pflegten polnische Diplomaten noch als offensichtlichen Nachweis dafür zu bezeichnen, „in welcher verzweifelten Situation sich das Reich befinde“.

„Dazu (zur Entfesselung der deutsch-feindlichen Stimmung durch behördliche Maßnahmen Polens) kam noch die sich immer mehr steigernde Kriegshetze in der polnischen Presse und im Rundfunk, wo man sich nicht genug tun konnte in Meldungen über angeblich im Reich zu beobachtende Erscheinungen des deutschen Schwächezustandes, im Ernährungs-Wesen, über Mängel in der Ausrüstung der Wehrmacht und dergleichen mehr. Die Polen dagegen wurden als „die besten Soldaten der Welt“ hingestellt und so in ihnen ein Gefühl der unendlichen Überlegenheit dem Reich gegenüber geweckt. Man wähnte, die Organisationen des polnischen Heeres, sein Kampfgeist und auch seine technische Ausrüstung seien „unvergleichlich besser“, die Lage des Reiches dagegen hoffnungslos, da dessen Einkreisung vollkommen sei. Polen kam sich als Großmacht vor […]“

Diese Worte sind nicht zwischen 1933 und 1945 geschrieben worden. Es handelt sich um das historische Forschungsergebnis eines Sachkenners, der in seinem 1954 veröffentlichten Buch über die deutsche Volksgruppe in Polen das betreffende Kapitel überschreibt: „Die Kriegshetze in Polen“.

Paul Reynaud, der ehemalige französische Finanzminister (Ministerpräsident von März bis Juni 1940), erklärte am 26. 2. 1938 in der Deputiertenkammer :

„Ist es nicht allgemein bekannt, daß die Deutschen nicht die Hälfte der Offiziere haben, die für die Aufstellung ihrer Divisionen erforderlich sind?“

Ebenfalls im Jahre 1938 (November) wurde ein Manifest der Komintern veröffentlicht, in dem es hieß:

„Hitler-Deutschland ist weder in militärischer noch in wirtschaftlicher Hinsicht kriegsbereit. Ihm fehlen Rohmaterialien, Lebensmittel, Geld […]. Seine Armee verfügt nicht über ausreichende erfahrene Verbände […]“

Es handelt sich hierbei um Äußerungen einflußreicher und wohlunterrichteter Politiker – ein Jahr vor dem angeblich seit 1933 „geplanten Krieg zur Erringung der Weltherrschaft“!

Der sowjetische Botschafter in London erinnerte an die diplomatischen Gespräche zwischen den Vertretern der Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich in den Monaten vor Kriegsbeginn und zog das Fazit, daß allen Gesprächspartnern gleichermaßen bekannt war:

„Wie wir sehen, waren die bewaffneten Streitkräfte, über die die Mitglieder des Dreierpaktes verfügten, sehr beeindruckend und weit den damaligen Kräften Deutschlands und Italiens überlegen.“

Wie schätzte der französische Außenminister die Lage ein?

„Man rechnete mit einem leichten und schnellen Sieg. Es muß zugegeben werden, daß zahlreiche Informationen aus dem Ausland uns zu der Vorstellung führen konnten, unserem Gegner gehe es bereits recht schlecht. Solche Nachrichten erhielt ich direkt oder durch unsere Botschafter, die sie uns pflichtgemäß mit allem Vorbehalt zuleiteten. Außer den altbekannten Geschichten über die streikenden deutschen Arbeiter und die Soldaten, die den Kampf verweigerten, kam man uns immer wieder mit der Hoffnung auf ein bevorstehendes Attentat, das schon vorbereitet war, und den Nationalsozialismus zu Fall bringen sollte.“

Und der britische Außenminister ?

„Während Halifax sprach, wurde einem mehr und mehr klar, […] daß sich Britannien bei seiner Hoffnung, den Krieg beenden zu können, ehe eine Weltkatastrophe eintritt, mehr als auf alles andere auf einen inneren Zusammenbruch Deutschlands verläßt. Sie haben entschiedenes Vertrauen zu den Berichten ihres Geheimdienstes, daß die (deutschen) Öl- und Benzinvorräte keinesfalls länger als vier Monate reichen würden, daß in Deutschland eine entschiedene Stimmung gegen den Krieg herrsche und daß es, wenn es wirtschaftlich gar zu schwierig werde, mit Hitler vorbei sei.“

Der ehemalige Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop hat vor dem Interalliierten Militärtribunal Nürnberg in seinem Schlußwort die Lage des Reiches treffend umrissen:

„Daß Deutschland keine Angriffskriege geplant hatte, wird durch die Tatsache bewiesen, welche Stärke wir im Verlauf des Zweiten Weltkrieges entfaltet haben und wie schwach wir dagegen zu Beginn des Krieges waren. Die Geschichte wird es uns glauben, wenn ich (Ribbentrop) sage, daß wir einen Angriffskrieg ungleich besser vorbereitet haben würden […].

Was wir beabsichtigten, war, unsere elementaren Lebensbedingungen wahrzunehmen, genau so wie England sein Interesse wahrgenommen hat, um sich dabei ein Fünftel der Erde untertan zu machen, wie die USA und Rußland einen ganzen Kontinent unter ihre Hegemonie gebracht […].

Der einzige Unterschied der Politik dieser Länder zu der unsrigen lag darin, da wir die gegen jedes Recht uns genommenen Länderpartikel wie Danzig und den Korridor beanspruchten, während jene Mächte nur in Kontinenten zu denken gewohnt sind.“

Quelle: Zeitzeugenarchiv

Bemerkung: Alle hier genannten Zahlen und Ergebnisse werden bestätigt, durch internationale und nationale Historiker (Militärhistoriker). Nur die verjudete, offizielle deutsche Geschichtsschreibung klammert sich mit allen Mitteln an die Lügen, die schon vor, während und nach dem Kriege über Deutschland ausgeschüttet wurden und werden. 

Mit diesem Aufsatz wird die Vernichtungspolitik gegen das deutsche Volk offenbart. Um Deutschland vollständig zu besiegen, war es notwendig, Fronten in ganz Europa zu eröffnen. Der Heldenmut der deutschen Armee kommt mit diesem Artikel erst richtig zum tragen, welche möglichen und unmöglichen Taten durch die deutschen Soldaten erbracht wurden.

..

Ubasser

 

Dresden 2017


Update 1.Februar 2017 mit sehr wichtigen Sicherheitshinweisen!
unnamed

Die Rednerliste für die Gedenkveranstaltung am 11. Februar 2017 in Dresden sieht wie folgt aus:
Alfred Schaefer, Hartmut Wostupatsch, Bernhard Schaub, Dagmar Brenne, Henry Hafenmayer, Gerhard Ittner, Peter Pawlak, Reza Begi.
Weitere Anfragen an hochkarätige Redner laufen.

AUF NACH DRESDEN!

Die Ankündigung des Dresden-Gedenkens für Samstag, den 11. Februar, das möglichst vielen Deutschen Gelegenheit zur Teilnahme geben soll, auch denen, welche von weiter her nach Dresden anzureisen haben, sie stößt auf eine Resonanz, welche alle Erwartungen übertrifft.
.
Es ist nicht ausgeschlossen in diesem Jahr des Deutschen Volkserwachens, daß aus dem Impuls des Dresden-Gedenkens eine mächtige Volksbewegung im ganzen Land entsteht. Dann, wenn die Teilnehmer in Dresden das überwältigende Gefühl einer großen Gemeinschaft, einer Volksgemeinschaft, erfahren – das Machtbewußtsein und Selbstbewußtsein des sich und SEIN Land selbst bestimmenden Souveräns: „WIR SIND DAS VOLK!“
.
Im großen Erlebnis von Dresden können sich die kennenlernen, welche sich bisher noch nicht kannten. Und sie werden feststellen: Wir gehören zusammen, zu EINEM Volk – dem DEUTSCHEN VOLK!
Sie können, getragen von dem in Dresden Erlebten, in ihren Heimatstädten und Regionen selber Versammlungen organisieren und zur Volkserhebung beitragen; dazu, daß 2017 zum JAHR DES DEUTSCHEN VOLKES wird.
 .
Ich werde, und alle an der Organisation des Dresden-Gedenkens Beteiligten werden alle Bestrebungen und Bemühungen unterstützen, welche eine solche gewaltlose aber gewaltige Volkserhebung zum Ziele haben: Die Erhebung des Souveräns – dem allein dieses von unseren deutschen Ahnen ererbte deutsche Land der Deutschen gehört: dem DEUTSCHEN VOLK!
 .
KOMMT NACH DRESDEN! ES IST EINES JEDEN DEUTSCHEN PFLICHT!
 .

Am 11. Februar 2017 – Beginn 14 Uhr – „Am Zwingerteich“ in Dresden.

.

Sicherheitshinweise von:

Derzeit hat das BRD-Regime ein extrem leichtes Spiel, jeden Widerstand zu infiltrieren, zu steuern und zu zerschlagen:

  • Demonstranten nehmen ihre Telefone leichtfertig mit auf Demonstrationen („Ich hab‘ doch nichts zu verbergen“) und gefährden das ganze Kollektiv, denn das Telefon wird durch IMSI-Catcher ausgelesen
  • Konspirative Geheimtreffen zur Gründung von Widerstandsbewegungen und Besprechungen von systemzersetzenden Aktionen werden aufgedeckt, weil Beteiligte ihre Telefone mitnehmen – die Behörden können somit jederzeit feststellen, wenn sich „Zielpersonen“ in der gleichen Funkzelle aufhalten oder aufgehalten haben. Organisiert geheime Treffen ohne Telefon! (Telefon = mobile Wanze)
  • Kameraden vernetzen sich mit ihren klaren Telefonnummern und geben diese somit unwissend an V-Personen des „Verfassungs“schutzes weiter – Gespräche können danach dauerhaft abgehört und aufgezeichnet werden
  • Hausdurchsuchungen sind eine wahre Goldgrube für das BRD-Regime: Unverschlüsselte Datenträger und unverschüsselte Telefone mit klar eingespeicherten Kontakten und Gesprächsverläufen geben perfekte Einsicht in Netzwerke, Aktivitäten und Pläne aller Gruppierungen
  • Unsichere Anwendungen wie WhatsApp senden heimlich Metadaten an „Verfassungs“SCHMUTZ und NSA

Überwachung auf Demonstrationen

Künstliche Funkzellen, auch IMSI-Catcher genannt, werden auf allen Demonstrationen eingesetzt. Glaubt Ihr nicht? Bitte schaut Euch die Überwachungswagen bei PEGIDA an! Schickt uns Eure eigenen Fotos!

Komplettüberwachungswagen (hier bei PEGIDA): Biometriescanner, Kamera, Infrarot-Platzauseuchtung für Filmaufnahmen bei Tag und Nacht sowie Telefonüberwachung mittels integriertem IMSI-Catcher. Wenn ihr diesen Wagen seht, sagt den Beamten ordentlich was ihr von der Überwachung haltet!

IMSI-Catcher (künstliche Funkzelle) zur Telefonüberwachung (hier bei PEGIDA). Diese exwerden auch bei allen anderen GIDA-Demonstrationen sowie Demos der Linken eingesetzt. Schwarze Gardinen hinter den Scheiben ermöglichen es, Teilnehmer aus dem Wagen zu beobachten und bei Bedarf die Einsicht von außen zu verhindern. Diese IMSI-Catcher werden auch immer beim alljährlichen „Ausnahmezustand“ am 13. Februar in Dresden eingesetzt.

IMSI-Catcher am Straßenrand bei einer Demonstration von DÜGIDA und NoDÜGIDA. Vorn saßen zwei Beamte mit Laptop, von der angeblichen Transportbox auf dem Dach führten zwei dicke Kabel direkt in’s Innenleben des Spionagewagens. Auch hier waren Seiten- und Heckscheibe dunkel getönt und wurden vermutlich von schwarzen Gardinen von innen abgerundet.
IMSI-Catcher als Umschnalldildo

Kein IMSI-Catcher-Wagen auf der Demonstration entdeckt? Achtung, der VS und andere Behörden verwenden auch mobile IMSI-Catcher am Körper!

IMSI-Catcher Mini der israelischen Firma „Septier“. Die „Unsichtbaren“ mischen im Überwachungsgeschäft ganz vorne mit.

Ausrede: „Ich war zufällig in der Nähe…“

Wer sein Telefon auf eine Demonstration mitnimmt und später dann behauptet, er wäre nur „zufällig in der Nähe gewesen“ und dadurch in die Fänge der IMSI-Catcher geraten, hat trotzdem die Arschkarte gezogen: Die Behörden sortieren und überprüfen die Datensätze noch während der Demonstration.

Bewährte Praxis: An Anfang und Ende einer Demonstrationsstrecke wird jeweils ein IMSI-Catcher platziert. Achtet immer auf die Autos auf der Demostrecke! Wenn ein Telefon also in den Datensätzen beider Überwachungswagen aufzufinden ist, hat der Besitzer des Telefons sehr wahrscheinlich an der Demonstration teilgenommen.

Keine Telefone bei Demos & Aktionen!

  1. Telefongespräche und SMS werden noch während der Demonstration aufgezeichnet, hauptsächlich sind die Behörden jedoch an Eurer Mobilfunknummer und Identität interessiert.
  2. Der komplette Inhalt des Telefons kann durch den IMSI-Catcher ausgelesen und gespeichert werden – Eure Kontakte sind für Behörden von besonders wichtig, um Netzwerke auszuleuchten.
  3. Wenn Euer Telefon einmal vom IMSI-Catcher erfasst wurde, sind Dauerhabhörung aller Telefonate sowie stille SMS zur Mobiltelefonortung Euer neuer „Normalzustand“. Davon merkt ihr natürlich absolut nichts. Ihr dürft gern raten, warum seit 2016 keine anonymen SIM-Karten ohne Personalausweis erworben werden können. Oppositionelle „Staats“gegner wie wir sind Überwachungsziele! Wenn Euer Telefon betreits auf Demonstrationen war, nützt auch keine neue SIM, denn auch die Hardware-ID wird immer mit erfasst. Es hilft also nur ein neues Telefon mit anonymer Prepaid-SIM-Karte zum abtauchen.

Nochmals: Damit Euch oben genannter Unfug nicht passiert, lautet die wichtigste Sicherheitsregel eines jeden Demonstranten und nationalen Aktivisten: Wenn Aktionen durchgeführt werden oder an Demonstrationen teilgenommen wird, unbedingt Telefone zu Hause lassen (oder SIM-Karte mindestens eine Stunde davor als minimalen Schutz entfernen)! Wer von Weit anreißt und im Hotel übernachten wird, sollte sein Telefon unbedingt dort lassen. Dabei ausschalten, SIM entfernen.

Überwachungskamera mit sehr starker Bildauflösung – eingesetzt bei jeder PEGIDA-Demonstration (solltet ihr zur PEGIDA gehen, beobachtet bitte genau die Hausfassaden und Dächer rund um den Kundgebungsplatz)

Dauerüberwachungsstation auf dem „Kulturpalast“ in Dresden, Blickrichtung Neumarkt / Martin Luther Denkmal
Verbesserungsvorschläge? Gern!

Euer Lob und konstruktive Kritik zur Verbesserung unseres Schutzdatenblattes sowie dieses Beitrages nehmen wir selbstverständlich sehr gern über die Kommentarfunktion entgegen.

Merkt Euch: Jeder, der die Hinweise auf unserem Sicherheitsdatenblatt konsequent in die Tat umsetzt, bereitet den Systemplanern wunderbare Probleme, denn dann wandeln sie im Nebel. Dies wiederum stärkt den Widerstand gegen unsere Umvolkung und erschwert Spionage des BRD-Regimes erheblich. Wenn die Systemplaner nicht mehr mitlesen und uns bespitzeln können, dann sind wir keine „einfach zu kontrollierenden Konsumsklaven“ mehr und können deren teuflische Pläne effektiver verhindern! Tut es für die Zukunft Eurer Kinder!

Das Schutzschild-Datenblatt zum Download

Alle Informationen wurden bereitgestellt von:

Vielen Dank sagt: Ubasser

In eigener Sache…


Werte Leserschaft!

Das Internet ging aus dem im Jahr 1969 entstandenen Arpanet hervor, einem Projekt der Advanced Research Project Agency (ARPA) des US-Verteidigungsministeriums. Es wurde zur Vernetzung von Universitäten und Forschungseinrichtungen benutzt. Ziel des Projekts war zunächst, die knappen Rechenkapazitäten der teuren Großrechner sinnvoll zu nutzen, erst in den USA, später weltweit. Mitte der 1980iger Jahre begann man mit dem kommerziellen Ausbau. Es folgten die IPv4 Adressierung und das TCP für die Art und Weise der Verbindung mit dem Netz – was heute nicht anders ist. Es war eine Revolution. Mit der Jahrtausendwende kam das Web 2.0 und die Cloud. Der Startschuß für soziale Netzwerke erfolgte. Seit dem sind die Angebote im Netz permanent gestiegen.  Gerade die sozialen Netzwerke erfahren seit dem größte Beliebtheit. Es entstand die alternative Presse – geführt von meist privaten Menschen, die mit Journalismus weniger zu tun hatten, jedoch die Notwendigkeit erkannten, anderen Menschen ihr Wissen über aktuelle, historische oder auch kulturelle Ereignisse mitzuteilen. Ein Vorteil der alternativen Presse ist, daß der Leser mitdiskutiert und somit das Angebot, aber auch das Wissen erweitert. Die Schaffung von Plattformen wie Facebook oder wie hier WordPress gab aber auch jeden Teilnehmer die Möglichkeit seine Gedanken, sein Wissen und seine Ansichten anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Dabei bleibt es nicht aus, daß Meinungsverschiedenheiten entstehen – und das ist ein Nachteil bei einer rein schriftlichen Kommunikation, wenn ohne Emotionen, ohne der sprachlichen Betonung, Mimik und Gestik kommuniziert wird.

Oft lese ich in den Kommentaren – und nicht nur hier auf Morbus Ignorantia – das nicht nur Meinungsverschiedenheiten existieren, sie ebenso auch ausufern können, bis hin zur Beleidigung oder Denunziation. Damit ist ein Maß überschritten, wogegen man sich wehren sollte. Wir sind dankbar für die Schaffung dieser Technik, doch gilt es immer zu bedenken, ob man Das was man schreibt, dem Gegenüber auch wirklich ins Gesicht sagen würde.

Es ist kein Geheimnis, daß gerade das patriotische Lager davon betroffen ist, arge Meinungsverschiedenheiten zu besitzen. Es ist auch in dem begründet, weil Menschen erkannt haben, die Politik dieses Systems nicht mehr zu unterstützen. Sie bilden sich ihre eigene Meinung und da dies dem System schaden könnte, sanktioniert man die Andersdenkenden mit Geldstrafen oder Gesinnungshaft. Das sich dabei eine Art hysterisches Mißtrauen gegenüber dem Anderen entwickelt, ist eine logische Konsequenz aus der praktizierten Denunziantenpolitik. Wir alle wissen, daß die sogenannten Trolle und Bezahlschreiber besonders in den patriotischen Kreisen ihr Unwesen treiben. Man kann diese oftmals nur schwer erkennen, und trotzdem ist es möglich, sie zu entlarven. Dafür gibt es bereits gute Beschreibungen, wie diese Trolle und Bezahlschreiber ihre „Arbeit“ machen. Es ist nichts anderes, als ein psychologisches Spielchen mit dem „Opfer“, welches sich die Trolle/Bezahlschreiber ausgesucht haben. Oft ist das „Opfer“ aber auch selbst schuld, sich in provokatorischer Weise durch den Troll aus der „Reserve“ locken zu lassen.

Vor kurzem fand ein wahres Gefecht auf einem anderen Blog zwischen Patrioten statt. Ob hier vielleicht nur Mißverständnisse oder ähnliches die  Parteien befeuerte, will ich von meiner Seite her nicht beurteilen. Doch ist es mir wichtig – gerade in der heutigen Zeit – die Leserschaft darüber zu informieren, daß ich diese Art nicht für richtig halte. Es ist eine Spaltung, die Uneinigkeit demonstriert. Und natürlich möchte ich einer Partei, welche sich auch an mich gewandt hatte, hier die Möglichkeit geben, eine Stellungnahme abzugeben. Selbstverständlich werde ich auch gern eine Stellungnahme der anderen Partei veröffentlichen, so sie sich an mich wenden sollte. Dieser Schritt der Veröffentlichung einer Stellungnahme scheint mir wichtig zu sein, weil sich dieser Streit auch in der Öffentlichkeit abgespielt hat.

Ich bitte um das Verständnis, daß dieser Artikel/Stellungnahme nicht kommentiert werden kann.

..

Ubasser

Die Stellungnahme:

Ein Musterbeispiel für sinnlose Spaltung, welche in der Konsequenz zerstörend hätte wirken können, stellt die Geschichte dar, die uns (Amalek und Cindy) in den letzten Tagen widerfahren ist.
.
Wie nun alle mitbekommen haben, wurde Roland verhaftet; aus welchem Grund wird demjenigen klar werden, der das folgende komplett durchliest.
.
Im Zuge dessen haben wir für Roland sofortige Unterstützung in Form eines Anwaltes aus der nationalen Szene und Geldspenden zur Bezahlung des Anwaltes organisiert.
.
Es wurde von MCE eigens für die Kameraden Rolands, die ihn unterstützen wollten, ein mit Paßwort geschützter interner Bereich eingerichtet, in welchem offen über die Entwicklungen bzgl. Rolands geschrieben werden konnte. In diesem Bereich waren auch zwei „Damen“ namens „Unkontrollierte Opposition“ und „Lena“ zugegen.
.
Ob aus persönlichen oder ganz anderen Gründen, diese beiden fingen schon sehr früh an, gegen uns als Organisatoren der Hilfe für Roland zu intrigieren.
.
Im Verbund mit der Betreiberin von „Deutscher Freiheitskampf“, Annette, welcher wir aufgrund einiger Vorkommnisse nicht vertrauten, schrieben sie die im internen Bereich vertretenen Kameraden an und versuchten, die Saat der Zersetzung bei diesen zu streuen.
 .
Das erste Mal mitbekommen haben wir dies, als die beiden „Damen“ bei Rolands Sohn Lügen über uns verbreiteten, was uns dieser mitteilte.
Daraufhin veröffentlichten wir diese Erkenntnis im internen Bereich, weil solcherlei intrigante Aktionen die gesamte Hilfe für Roland hätten gefährden können.
.
Die Antwort darauf war jeweils ein Artikel von „Unkontrollierte Opposition“ und „Annette“, in welchen infame Lügen über uns verbreitet wurden.
Lustigerweise waren die Lügen so schlecht gestrickt, daß wir diese anhand schriftlicher Beweise sofort widerlegen konnten.
.
Wer den Verlauf dieser Hetz- und Lügenkampagne verfolgen möchte, kann sich dies hier, inklusive unserer ausführlichen Stellungnahme dazu, durchlesen:
 .
Obwohl diese aus der Luft gegriffene Kampagne gegen uns die letzten Tage einigen Staub aufgewirbelt haben, zeigt sich letztendlich doch etwas Gutes:
Alle Kameraden wurden durch dieses durchschaubare Spiel noch fester zusammengeschweißt; ein Eisenband, welches sie zerstören wollten, wurde zu Stahl geschmiedet.
 .
Diese Geschehnisse zeigen überdeutlich, daß Spaltungsversuche keinen Erfolg zeitigen können, wenn unverbrüchlicher Zusammenhalt besteht; wenn der Sinn und Zweck einer Zusammenarbeit unter Kameraden das Verwirklichen von Idealen ist.
Spaltungsversuche können nur dann Erfolg haben, wenn die Zusammenarbeit untereinander auf einer wackligen Basis steht; wenn der Sinn des Zusammenschlusses untereinander nicht idealistisch gefärbt, sondern zweckmäßig ist – wenn also, wie im Kleinen so auch im Großen, aus einer Volksgemeinschaft Gesellschaft wird.
.
Mit deutschem Gruß
Amalek und Cindy

Endspiel


Das 20. Jahrhundert war das Jahrhundert der Lügen in und vor allem über Deutschland. Leider hat die Lügerei im neuen Jahrhundert nicht aufgehört, es wurde im Gegenteil noch schlimmer. Mittlerweile sind wir soweit, daß die Wahrheit ein seltenes Pflänzchen geworden ist. In den Medien und in der Politik wird nur noch gelogen, nur noch die Unwahrheit verbreitet. Das allerdings ist ein gutes Zeichen: die Endphase ist erreicht, es wird nicht mehr lange weitergehen. Das politische Berlin ist zu einem Führerbunker geworden, eine wahnhafte Welt jenseits der Realität, wie sie im Film „Der Untergang“ gezeigt wird. Noch haben diese Wahnsinnigen reale Macht, mit der sie den Bürgerkrieg und die Zerstörung des Landes vorbereiten. Merkels willige Helfer haben nicht die Zivilcourage der Deutschen des Jahres 1945, die sich geweigert haben, Hitlers Nero-Befehle auszuführen.

Die Lügen beginnen gleich im Jahr 1900, mit der „Hunnenrede“ des Kaisers, als er die Truppen losgeschickt hat, um den Boxeraufstand in China niederzuschlagen. Nur ein einziger Reporter, zudem ein Sozialdemokrat, will gehört haben, daß die deutschen Soldaten sich einen Namen wie die Hunnen machen sollten, auf tausend Jahre hinweg. Diese Darstellung, die absolut nicht der Wortwahl Wilhelms II. entspricht, hat Eingang in die Geschichtsbücher und in die Feindpropaganda gefunden. Damals haben die anderen Völker gerufen: „Germans to the front!“, bald darauf waren die Deutschen nur noch „the Huns“. Es zeigt, nebenbei bemerkt, die Toleranz und die Pressefreiheit des Kaiserreichs, daß besagter Reporter und seine Zeitung straffrei ausgingen. Davon könnte sich das heutige Merkeldeutschland mehr als nur eine Scheibe abschneiden.

Die nächsten Lügen ließen nicht lange auf sich warten. Die Niederschlagung des Herero-Aufstands in Deutsch-Südwestafrika erfolgte weder besonders grausam, noch handelte es sich um einen Völkermord. Die Briten haben in Indien weit schlimmer gehaust, der kurz zuvor geführte Burenkrieg hat all die Grausamkeiten vorweggenommen, zu denen London fähig war. Pardon wird keiner gegeben, Gefangene werden keine gemacht? Der Befehl wurde zwar ausgegeben, jedoch nicht umgesetzt. Die Herero sind nicht zum Verschmachten in die Omaheke-Wüste getrieben worden, sie haben diesen Weg selbst gewählt, um sich in britisches Kolonialgebiet abzusetzen.

Der Erste Weltkrieg ist ausgebrochen, obwohl Deutschland und der deutsche Kaiser bis zuletzt versucht haben, den Krieg abzuwenden. Folgerichtig wurde der Kaiser als Kriegstreiber abgesetzt und Deutschland bekam in Versailles die alleinige Schuld am Weltkrieg zugesprochen. Natürlich waren die Deutschen während des Krieges die Hunnen, die besonders grausam gegen andere Völker vorgegangen sind. Ein besonders Beispiel sind die belgischen Kinder, denen die Deutschen die Hände abgehackt haben. Selbstverständlich wurde niemals auch nur ein einziges belgisches Kind gefunden, das von Deutschen derart verstümmelt worden war. Hingegen haben die Belgier aufständische Kolonialneger im Kongo derart bestraft, und wer sucht, findet die Photobeweise dafür.

Der Holocaust hat 1919 stattgefunden, mit sechs Millionen verhungernden Juden im neuen Sowjetrußland. So hat es damals in der New York Times gestanden. Und die Vergasungen? Die hat Kaiser Franz-Josef von Österreich-Ungarn bei den Kriegsgefangenen eingeführt, nur ist der leider gestorben, als die Lügenpropaganda gerade loslegen wollte. So mußten die Gaskammern bis zum Zweiten Weltkrieg warten. Eine einzige davon ist im Originalzustand erhalten geblieben, so, wie sie 1946 in Dachau gebaut worden ist. Allerdings bescheinigen selbst die modernen Historiker, daß diese wahrscheinlich niemals in Betrieb gewesen ist.

Der Zweite Weltkrieg hat nicht am 1. September 1939 begonnen, sondern am 24. März 1933, als „Judäa“ dem Deutschen Reich mittels der englischen Tageszeitung Daily Express den Krieg erklärt hatte. Hitler war zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal zwei Monate im Amt, es hatte noch keine einzige Handlung gegen Juden im Deutschen Reich gegeben. Natürlich haben die Deutschen am 1. September 1939 das ahnungslose Polen überfallen, das seinerseits am 26. März eine Teilmobilmachung und am 3. August eine Generalmobilmachung ausgerufen hatte. Polen hätte nur der Rückkehr der Freien Stadt Danzig ins Reich zustimmen müssen und eine exterritoriale Landverbindung (Auto- und Eisenbahn) vom Reichsgebiet nach Ostpreußen zulassen sollen, und es hätte keinen „Überfall“ gegeben. Allerdings waren auch die Polen belogen und betrogen worden, den Frankreich und Großbritannien, die Polen zur Unnachgiebigkeit aufgefordert haben, haben keinen Finger gerührt, um den Polen zu helfen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bekam Deutschland eine neue Schuld aufgebürdet, die per Strafgesetz festgeschrieben werden mußte, damit es niemand wagt, per Logik oder Naturwissenschaft diese Schuld ad absurdum zu führen. Hitlers derart festgeschriebene Schuld wird seit 1949 an den Deutschen von willigen Helfern, Denunzianten und Gerichten vollstreckt. Es geht eben darum, die in Deutschland lebenden Nachfahren der NS-Opfer nicht erneut zu verunsichern, gerade so, als ob Juden in Deutschland in ständiger Furcht leben würden.

Was würde passieren, wenn der „Holocaust“ als Lüge zugegeben würde? Die BRD hat praktisch seit ihrer Gründung Reparationen und Wiedergutmachungen an Israel und die „Überlebenden“ geleistet. Sämtliche Nachkriegsregierungen stünden als Verräter da, die den Deutschen Leistungen abgepreßt haben, für die es keinerlei Grund gegeben hat. Die Helfer dieser Regierungen, mithin die gesamte Justiz, wären ebenfalls Verräter, denn zumindest Richter und Staatsanwälte sollten intellektuell in der Lage sein, die Wahrheit zu erkennen. Die komplette Presse, die Krokodilstränen vergossen und auf unsere Eltern und Großeltern eingeprügelt haben, wäre schlagartig unglaubwürdig.

Nicht die Nachfahren der Opfer, sondern die Nachkriegs-Republik wäre dauerhaft verunsichert. Das Staatsgebilde der BRD beruht auf Glaubwürdigkeit, diese wäre nachhaltig verspielt. Sämtliche etablierten Parteien müßten sich auflösen, wegen fortgesetzten Betrugs am deutschen Volk. Genau deshalb wird der Holocaust noch immer betont, genau deshalb wird das Strafrecht diesbezüglich immer weiter verschärft. Glauben Sie wirklich, ein Hitlergruß würde irgend jemandem materiellen, psychischen oder auch nur ideellen Schaden zufügen? Natürlich nicht, denn sonst würde er nicht ständig in diesen zahllosen „Dokumentationen“ im Fernsehen einem Millionenpublikum gezeigt werden. Auf der Straße hingegen, wo dies gerade ein Dutzend Leute mitbekommen, wird diese Geste hysterisch verfolgt…

Aber wir sind eben schuld. Wir haben auch den Zweiten Weltkrieg angefangen, wir haben sechs Millionen Juden weitgehend vaporisiert, wir haben 20 Millionen Sowjetbürger abgeschlachtet, die Wehrmacht und nicht die Alliierten oder die Rote Armee hat an allen Fronten unablässig Kriegsverbrechen begangen. Ganz Deutschland hätte es besser wissen müssen, unsere Vorfahren waren allesamt Hitlers willige Vollstrecker. Wer nicht in der SS gewesen ist, war zumindest bei der Gestapo. Für die deutsche Bombardierung Coventrys mit 900 Toten war die Bombardierung Dresdens mit 650.000 Toten nur ein Bruchteil der angemessenen Strafe, Hamburg und Köln, Würzburg und Pforzheim, überhaupt alle zerstörten deutschen Städte wiegen das bei weitem nicht auf. Nein, die Liste ist nicht vollständig. Sie paßt nur gut zum 20. Jahrhundert.

Nach dem Krieg wurde uns eingeredet, wir könnten uns aus der Schuld herauskaufen, wir könnten Wiedergutmachung leisten. Man hat uns aufgelogen, wir hätten Frieden, einfach so, ohne Friedensvertrag. Angeblich sind wir sogar ein souveräner Staat, in dem jedoch die Besatzer ihre Vorrechte festgeschrieben haben. Man behauptet, wir seien frei, obwohl wir noch immer am Gängelband laufen. Deutsche Kommunen sind bei Wall-Street-Banken dank kurioser Wetten hoch verschuldet, deutsche Vermögensanlagen in den USA sind nach wie vor ständig von willkürlichen Konfiszierungen bedroht. Wenn General Motors defekte Zündschlösser verbaut und deshalb 124 Amerikaner sterben, ist das mit 900 Millionen Dollar Strafe erledigt. Wenn VW Abgaswerte manipuliert, ohne daß ein einziger Amerikaner stirbt, wird über 90 Milliarden Dollar Strafe gesprochen.

Deutsche Firmen haben die Sanktionen einzuhalten, welche die USA über Rußland verhängt, während amerikanische Firmen ungerührt ihre Geschäfte fortsetzen. Die blühenden Landschaften, die uns im Zuge des Anschlusses der BRD an die DDR versprochen worden sind, haben sich als aufgelassene Industriebrachen erwiesen. Die Konkurrenz aus Mitteldeutschland wurde systematisch ruiniert, die Arbeitsplätze zerstört. „Westliche Investoren“, zutreffender Heuschrecken genannt, haben Land und Steuerzahler ausgeplündert, sich gut dafür bezahlen lassen, daß sie Arbeitsplätze vernichtet haben. Die D-Mark, das Symbol nachkriegsdeutschen Arbeitsfleißes, wurde auf dem Altar Europas geopfert, gegen eine Währung, die Europa an den Rand des Bürgerkriegs und des Zerfalls gebracht hat, gegen die Wiedergeburt der weichen italienischen Lira aus der Asche der harten deutschen Mark.

Woran erkennt man, daß ein Politiker lügt? Er bewegt die Lippen! Das war einmal als Witz gedacht, heute ist es eine Alltagserfahrung. Was heute noch als undenkbar hingestellt wird, ist morgen bereits alternativlose Wirklichkeit. Die Staatsschulden steigen trotz Rekordsteuereinnahmen unaufhörlich, jedes Unternehmen, das eine Bilanz aufweist wie Merkeldeutschland, wäre ein Fall für den Staatsanwalt wegen Insolvenzverschleppung.

Die Lügen werden immer dreister. Warum auch nicht? Ein Volk, das die Lügen des 20. Jahrhunderts ohne Widerstand schluckt, sie bereitwillig in die eigenen Geschichtsbücher schreibt, verdient es nicht anders. Und es verdient keinerlei Respekt. Die Medien lügen neue Wahrheiten zusammen, die das Volk zu glauben hat. Der Ziegenhirt aus Hinteranatolien, kaum des Lesens und Schreibens mächtig, bereichert uns kulturell? Womit denn? Mit welcher Kultur? Er hat doch nicht einmal die Kultur seiner Heimat in sich aufgesogen, wie soll er da bei uns Botschafter dieser Kultur werden?

Dönerbuden und Chinarestaurants, Pizza und Spaghetti in allen deutschen Küchen – dies haben wir dazugelernt, dies hat unseren Horizont erweitert. Aber sonst? Statt Kultur hat uns der Islam Salafisten, Islamisten, Terroristen und Haßprediger beschert. Wir haben den Koran gelesen und darin Aufforderungen entdeckt, Ungläubige abzuschlachten, zu unterwerfen und zu versklaven. Wir beobachten allenthalben, daß die Integration gescheitert ist. Nicht nur die Türken, die seit 1962 bei uns leben, sind nicht integriert, sogar die Juden, die seit 1.700 Jahren hier leben, sondern sich noch immer ab. Die hochgelobte Integration findet nicht statt, die Orientalen sind nicht bereit, sich einzugliedern.

Die Amerikaner werden als Beschützer und Freunde bezeichnet, dabei haben die USA seit ihrer Gründung unablässig Kriege geführt. Die USA haben die Welt ins Chaos gestürzt, mit ihren Kriegen in Afghanistan, im Irak, in Libyen, in Syrien, in Georgien und in der Ukraine. Die Sowjetunion hat spätestens 1991 aufgehört, den Terror auf der Welt zu finanzieren und zu bewaffnen, die Amerikaner haben da erst richtig angefangen. Ströme unschuldigen Blutes sind geflossen, zerschlagene Staaten auf der ganzen Welt klagen Amerika ob ihrer Verwüstung an. Und oft genug haben Deutsche mitgeholfen, sind als Kolonialtruppen in die zerstörten Provinzen des Imperiums nachgerückt.

Wenn bis heute noch nicht der Dritte Weltkrieg ausgebrochen ist, verdanken wir das der Besonnenheit der Russen und der Zurückhaltung der Chinesen, die sich beide weigern, den USA mit gleicher Münze zurückzuzahlen, was diese auf der Welt anstellen. Dafür werfen ihnen die Wahrheitsmedien Verstöße gegen die Menschenrechte vor, außerdem natürlich totalitäres Staatsgebaren. Der Sklavenhalterstaat Saudi Arabien, der bereitwillig Massenhinrichtungen abhält, der Terrormilizen ebenso finanziert wie Moscheen in Deutschland, wird in den Massenmedien nicht behelligt. Das sind ja „unsere“ Bastarde, wie es die Amerikaner so gerne ausdrücken.

Wir bekommen heute eine Wahrheit ins Haus geliefert, die wirklichkeitsferner nicht sein könnte. Da werden uns „Flüchtlinge“ untergejubelt, außerdem „Asylsuchende“, und eine Bundeskanzlerin behauptet, dafür gäbe es im Grundgesetz keine Obergrenze. In Wirklichkeit sind das alles keine Flüchtlinge, denn eine „Flucht“ endet, sobald ein sicheres Land erreicht ist. Syrer, Afghanen und Iraker, die im Libanon oder in der Türkei ankommen, sind dort – und NUR DORT! – Flüchtlinge. Wer weiterzieht, ist nicht mehr auf der Flucht, sondern Wirtschaftsmigrant. Asyl bekommt in Deutschland laut Grundgesetz nur derjenige, der politisch verfolgt ist. 99% der „Asylsuchenden“ sind nirgendwo politisch verfolgt. Europäische Verträge regeln außerdem, daß der Antrag auf Asyl im ersten europäischen Land gestellt werden muß. Mithin ist jemand, der durch halb Europa wandert, gar nicht berechtigt, bei uns um Asyl nachzufragen.

Das Verhalten dieser „Zudringlinge“ wird in den Wahrheitsmedien nicht thematisiert, da wird nur darüber berichtet, wie schlecht es diesen doch ginge. Diese Herrschaften erhalten in Deutschland eine Vollversorgung, Unterkunft, Verpflegung und Bekleidung. Warum diese Leute noch deutschen Bedürftigen in den Tafeln die Lebensmittel wegnehmen müssen, läßt sich nicht nachvollziehen. Diese Herrschaften wollen in Deutschland arbeiten, wenn nicht gar studieren, ohne der Landessprache auch nur im Ansatz mächtig zu sein. Die Medien tun so, als sei es UNSERE Pflicht, diese Defizite auszugleichen. Die meisten „Zuwanderer“ verfügen über keinerlei verwertbare Ausbildung, viele sind Analphabeten. Trotzdem wird so getan, als seien das Arbeitskräfte, die wir hierzulande dringend brauchen.

Die Zudringlinge haben nirgendwo auch nur einen Cent eingezahlt. Jede medizinische und sonstige Leistung, die sie in Deutschland beziehen, muß von Deutschen bezahlt werden. Neben den gesunden jungen Männern gibt es genügend, die ansteckende Krankheiten haben, die auf Organtransplantationen hoffen, gibt es hochschwangere Frauen und Kinder, die versorgt werden müssen. Die Kranken unter den „Zuwanderern“ erwarten bevorzugte Behandlungen, allgemein verhalten sich diese Leute, als seien sie die zukünftige herrschende Klasse. Die Kriminalität der „Zuwanderer“ wird gezielt verschwiegen und vertuscht. Offiziell wird das damit begründet, daß die Nationalität nur dort genannt wird, wo sie für die Tat oder ihre Aufklärung relevant ist. Mit anderen Worten, wenn ein Mörder aus Marokko schnell gefaßt wird, erfahren wir gar nicht erst, daß dieser Mörder eigentlich gar nicht nach Deutschland hätte gelassen werden dürfen.

Wo immer jemand noch deutsche Interessen wahrnimmt und vertritt, wird dieser sogleich als „Nazi“ oder „Rechter“ diffamiert. Nur Deutsche, die gegen Deutschland sind, die sich den Volkstod wünschen, die dieses Land vernichtet sehen wollen, sind noch gute Deutsche. Eine multikulturelle Gemeinschaft hat bislang nirgendwo auf der Welt funktioniert. Historisch war das Persische Reich ein großes, multikulturelles Gebilde. Das hat deshalb funktioniert, weil die einzelnen Völker für sich geblieben sind, also regional getrennt gewesen waren. Wo diese Völker hätten zusammenarbeiten sollen, im Kampf gegen Griechenland oder Alexander dem Großen, endete das jeweils im Desaster, in der Vernichtung der riesigen multikulturellen und nicht zur Zusammenarbeit fähigen Armee.

Solange die USA eine Außenstelle Europas gewesen sind, mit einer soliden weißen Bevölkerungsmehrheit, wurden sie reicher und mächtiger. Heute, als Bevölkerungsgemisch, zerfällt diese Weltmacht. Sogar das Militär verliert an Schlagkraft, kann nur noch zerstören, aber nicht mehr siegen und erobern. Der eurasisch-negroide Völkermischling, beherrscht von einer jüdischen Adelsrasse, ist in den USA weitgehend verwirklicht, denn die Juden stellen dort über 90% der höheren Bundesbeamten, sind außerdem führend im politischen Einfluß und an der Wall Street. Das Ergebnis ist eine überschuldete Weltmacht, deren industrielle Basis weggebrochen ist und die sich überall im Niedergang befindet. Mit der relativen Abnahme des weißen Bevölkerungsanteils seit 1945 ist der Abstieg der USA untrennbar verbunden.

Zu DDR-Zeiten hat jeder gewußt, daß in der Prawda nicht die tatsächliche, sondern die erwünschte Wahrheit steht. Die Aktuelle Kamera hat die Welt aus einem ganz bestimmten Blickwinkel betrachtet, und der Schwarze Kanal diente nicht der Information, sondern der Indoktrination. Heute ist die Tagesschau zur Aktuellen Kamera geworden, und an Stelle des Schwarzen Kanals sehen wir Monitor, Report oder Panorama. Allerdings war Eduard von Schnitzler der weitaus bessere Kabarettist.

Je schlechter es der DDR gegangen ist, je näher ihr Ende rückte, desto intensiver arbeitete die Staatspropaganda. In Merkeldeutschland ist das genauso. Die Armee Wenk wird nicht erscheinen und den Führerbunker freikämpfen, genausowenig, wie die „Zuwanderer“ die deutsche Wirtschaft stabilisieren oder gar die deutschen Rentner finanzieren. Alles, was Angela Merkel mit ihren „Flüchtlingen“ ins Land gebracht hat, ist das Potential für einen zukünftigen Bürgerkrieg. Diese Gegenbürger sind keine Klosterbrüder, denen eine kleine Zelle zur Meditation genügt und die sonst keinerlei weltliche Bedürfnisse haben, sondern Leute, die das Leben genießen wollen, jenes bessere Leben, das ihnen Angela Merkel so vollmundig versprochen hat.

Eine Million eingedrungener Männer aus einer rückständigen, gewaltbereiten Macho-Kultur wollen sexuelle Befriedigung. Frauen haben in ihren Herkunftsländern keinen Stellenwert, sie haben dem Manne untertan und zu Willen zu sein. Allein das ist ein gewaltiges Konfliktpotential, das, wie die Neujahrsnacht in Köln und anderswo gezeigt hat, nicht zu kontrollieren ist. Diese Leute wollen aber noch mehr, eigene Wohnungen, Autos, gutbezahlte und nicht allzu anstrengende Jobs. Und das wollen sie sich nicht in 20 oder 30 Jahren durch Fleiß und Anstrengung erarbeiten, sondern besser heute als morgen geschenkt erhalten. Sie glauben, sie hätten Anspruch darauf. Unsere Wahrheitsmedien belügen uns diesbezüglich nach Strich und Faden, denn das alles ist bekannt und absehbar. Nur gesagt wird es uns nicht, da herrscht ein Kartell des Belügens und des Verschweigens.

Wenn sich die moslemischen Zudringlinge erst einmal zu einem Mob geformt haben, der sengend und brennend, vergewaltigend und mordend durch unsere Städte zieht, läßt sich dies nicht mehr vertuschen. Deutschland hat nicht die Mittel, die Wünsche der Invasoren zu erfüllen, deshalb werden diese sich schließlich nehmen, was sie glauben, daß ihnen zustünde. Der Islam ist eine Kriegsreligion, die ihre Anhänger auffordert, neue Gebiete zu erobern. Ganz Nordafrika, die ganze Türkei, der Balkan und die Levante waren einmal christliche Gebiete. Der Islam hat die Christen dort ausgemordet, und nur Al-Andalus, die iberische Halbinsel, konnte dem Islam dauerhaft wieder entrissen werden. Der Islam wurde nirgendwo durch friedliche Missionierung verbreitet, sondern überall mittels Feuer und Krummsäbel. Doch Deutschland hat sich schon immer als zu harter Brocken für den Islam erwiesen. 732 bei Tours und Poitiers, 1529 und 1683 vor Wien wurde der Islam zurückgeschlagen, und bald werden wir eine neue Jahreszahl in diese Reihe einfügen.

Das Endspiel hat begonnen. Das ganze Lügengebilde, das in über hundert Jahren aufgebaut wurde, läßt sich nicht mehr halten. Die Politiker, jene, die uns die ganze Zeit belogen haben, können nur noch wählen, ob sie vom eigenen Volk beseitigt werden, oder ob dieses rächende Volk durch jene Invasoren beseitigt wird, die gerade ins Land geholt werden. Einige wenige unter den Politikern haben vorgesorgt, sie werden sich rechtzeitig absetzen. Die Mehrzahl der Demokraten ist jedoch nicht fähig, dies vorauszuahnen. Die Demokratie spült den Abschaum des Volkes an die Futterkrippen der politischen Macht, jene Leute, die erpreßt werden können, die Leichen im Keller haben. Das ist nicht die Elite des Volkes, das ist das mausgraue und zugleich niederträchtige Mittelmaß, was in der Demokratie zum Führungspersonal wird.

Die Demokratie ist so neu nicht, wieso ist das früher nicht aufgefallen? Ganz einfach: die römischen und griechischen Republiken waren elitäre Veranstaltungen, wo nur die Elite Zugang zu den Machtpositionen erlangt hatte. Im deutschen Kaiserreich hatte es die gewachsenen Strukturen gegeben, die diesen Kräften entgegengewirkt hatten. In der Weimarer Republik haben die Demokraten noch geübt, die hatten nicht die Zeit gehabt, sich zu entfalten. In der frühen BRD waren Politiker an der Macht, die nicht aus demokratischer Inzucht entstammten. Erst heute, nach fast 70 Jahren, wirkt sich diese Inzucht aus. Erst jetzt erkennt man, was aus einer Parteien-Demokratie wird, wenn diese sich ungestört entwickeln darf.

Uns steht eine Zerstörung bevor, die größer sein wird, als wir sie 1945 erlebt haben. Zum Glück wird das nicht unser alleiniges Privileg sein, denn die ganze Welt wird in diesen Kreis der Zerstörung einbezogen werden. Selbst wenn die kriegerischen Ereignisse nur auf Deutschland beschränkt blieben, erfolgte eine Kettenreaktion: Ohne Deutschland, ohne deutsches Geld, ist die EU nicht lebensfähig und wird untergehen. Das zerfallende amerikanische Imperium wird seine Vasallen nicht lange überleben, Israel ist ohne Hilfe Dritter sowieso nicht lebensfähig. Damit bliebe von dem, was heute „der Westen“ ist, nur Japan, Südkorea, Taiwan und Australien. Australien mag sich abkoppeln, die Asiaten werden jedoch an China fallen. Rußland hätte das Potential, es alleine zu schaffen, doch weitaus mehr hätte es zu gewinnen, wenn es als Schutzmacht Mitteleuropas aufträte, hier wieder für Ordnung sorgte. Es bräuchte nur ehrlicher und politisch großzügiger sein als es die USA gewesen waren, um Deutschland dauerhaft an sich zu binden.

Ein Endspiel hat die Eigenschaft, daß der Ausgang ungewiß ist. Die Gegner haben sich durch ein langes Turnier gekämpft, sich als die Besten erwiesen. Das hier beschriebene Endspiel sieht anders aus. Es ist die Lüge, die sich bis hierher durchgekämpft hat, die eine Unwahrheit auf die andere aufgetürmt hat, eine Vertuschung auf die andere. Das Lügengebäude wurde immer höher aufgetürmt, doch es ist letztlich nur ein Kartenhaus, welches das eigene Gewicht nicht mehr tragen kann. Dieses Kartenhaus wird einstürzen und vieles mit sich reißen. Unter diesem Kartenhaus wird die Zukunft jedoch nicht begraben, sondern freigelegt.

Nach dem Ende aller Lügen entsteht das Deutsche Reich!

© Michael Winkler

Quelle: http://www.michaelwinkler.de/Pranger/Pranger.html

.

Dank an Gerald!

..

Ubasser

%d Bloggern gefällt das: