Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen

“Wenn die Deutschen zusammenhalten, so schlagen sie den Teufel aus der Hölle!” Otto von Bismarck

Was ist Nationalsozialismus?

Der Nationalsozialismus (Abkürzung NS) ist eine auf Führergrundsatz und Rassegedanken fußende Weltanschauung, die völkischen Nationalismus mit Sozialismus vereint; er war von 1933 bis 1945 als staatliches, volkssouveränes Einparteiensystem im Deutschen Reich verwirklicht. Adolf Hitler umschrieb den Nationalsozialismus als „die politische Lehre von der Volksgemeinschaft.“; grundlegende Ideen waren eine entsprechende Formung von Persönlichkeiten und der Grundsatz „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“. Die nationalsozialistische Anschauung ist weder „rechts“ noch „links“, sondern versteht sich als eine breitangelegte Volksbewegung im Sinne eines „sozialen Nationalismus“ und zielt auf Einbeziehung möglichst aller Bevölkerungsschichten des Volkskörpers zum Wohle aller Volksangehörigen ab.

Der Nationalsozialismus bekennt sich ausdrücklich zum Deutschen Volk und wendet sich u. a. gegen Marxismus und Liberalismus. Zudem erachtet er die fortschreitende jüdische Beeinflussung der nationalen Volkskörper historisch gewachsener Völker als eine existentielle Bedrohung aller Völker schlechthin, weswegen zur Erhaltung der Deutschen Volksgemeinschaft die zeitnahe Lösung der Judenfrage gefordert wird. Der Nationalsozialismus erstrebt nicht die Totalität des Staates, sondern den Anspruch auf die Totalität der Idee im Gesamtbereich des politischen Lebens des Volkes. Eine direkte Übertragung des Nationalsozialismus auf andere Völker wurde von Adolf Hitler stets abgelehnt[1] eine Adaption jedoch nicht generell ausgeschlossen.[2]

Wirtschaftspolitisch fordert das nationalsozialistische Programmheft nach einem von Gottfried Feder geschaffenen Ausdruck die „Brechung der Zinsknechtschaft“, die Gewinnbeteiligung der Arbeiter an Großbetrieben, den Ausbau der sozialen Gesetzgebung, den Kampf gegen die Bodenspekulation und die Kommunalisierung der Warenhäuser. Ferner will er die gesamte kapitalistische Wirtschaftsordnung und das Privateigentum nicht beseitigen, sondern die Allgemeinheit vor den Auswüchsen des kapitalistischen Systems schützen.[3]

Nationalismus

Nationalismus aus Sicht der nationalsozialistischen Anschauung bedeutet Wertschätzung und Erhalt des eigenen Volkskörpers unter Achtung völkischer Interessen sonstiger Völker. Ein Chauvinismus, welcher als maligner Nationalismus die Herabwürdigung und Beschädigung sonstiger Volkskörper zum Ziel hat, wird dabei abgelehnt. Lediglich der Internationalismus, der die Eigenheit der Völker aufheben will, wird vom Nationalsozialismus bekämpft. Verkörpert wird dieser Internationalismus durch den Kapitalismus, den Bolschewismus und das Judentum.

Adolf Hitler selbst beschrieb den Nationalsozialismus als „die politische Lehre von der Volksgemeinschaft“. Nationalismus verstand er dabei als die Hingabe des Individuums für seine Volksgemeinschaft, den Sozialismus als Verantwortung der Volksgemeinschaft für das Individuum. Nationalismus und Sozialismus bedeuteten für Hitler im Kern dasselbe, nämlich Selbstaufopferung für das eigene Volk:

Ich verstehe unter Sozialismus: höchster Dienst an meinem Volke, Aufgeben des persönlichen Vorteils im Interesse der Gesamtheit. […] Der Nutzen der Gesamtheit ist das Wesentliche. Der Begriff Nationalismus bedeutet am Ende auch nichts anderes als Hingabe und Liebe zu meinem Volk.[4]

Klassenkampf stehe der nationalen Einigung im Weg: „Der Name Nationalismus oder Sozialismus bezeichnete Lebenseinstellungen und ließ nicht zu, daß neue Werte geschaffen wurden. Das mangelnde Gemeinschaftsgefühl wandelte sich in gegenseitigen glühenden Haß. […] [H]eute muß der Gegensatz zwischen Bürger und Proletarier überwunden werden, denn der Aufstieg jeder Nation kann nur unter gemeinsamen Parolen stattfinden. Wir müssen den Spalt schließen und die Kräfte wieder auf neuer Plattform sammeln.“[5]

Die meisten der kleinen Nationallistengruppen stellten sich nach dem Sieg der Nationalsozialistischen Revolution im Jahr 1933 der Bewegung zur Verfügung. Sichtbarer Ausdruck des Aufgehens der verschiedenen Gruppen in die große Volksbewegung war die Übergabe der Fahnen der verschiedenen nationalen Verbände und Freikorps an die Bewegung im November 1933.[Anmerk. 1]

Sozialismus

Da für den Nationalsozialismus das Volk der oberste Wert ist, steht der Sozialismus für eine bestimmte Form der Volksordnung bzw. Volksgemeinschaft (auch Volksgenossenschaft genannt). Im nationalsozialistischen Sozialstaat ist jeder Schaffende gleichgeachtet. Den Ideen der Nächstenliebe und Barmherzigkeit setzt der Nationalsozialismus die Pflicht entgegen, mit jedem Opfer für die Gemeinschaft einzutreten. Sozialismus bedeutet für den Nationalsozialismus nicht die Lösung der Arbeiterfrage, sondern die Zusammenordnung aller Deutschen zu einer echten Lebensgemeinschaft.

Der Nationalsozialismus beantwortet die sozialistische Frage dahingehend, daß er auf die ursprünglichen Lebenswerte zurückgreift und den Menschen als Persönlichkeit in Verhältnis zur Gemeinschaft setzt. Er vertritt die Überwindung eines individualistischen Denkens zugunsten eines Neuaufbaus einer völkischen Gemeinschaft aus gemeinschaftsbewußter Haltung. Dieser Sozialismus wird auch deutscher Sozialismus genannt. Hauptanliegen des „deutschen Sozialismus“ sind die Erhaltung und Stärkung des Volkes und die Bildung einer Volksgemeinschaft. In letzterer wird der Wert der Einzelpersönlichkeiten nicht nach Herkunft, Vermögen und Stand, sondern allein nach seiner Leistung für die Gemeinschaft bestimmt. Zur Schaffung eines wirklichen Sozialstaates sollen sich alle Individuen des Volkskörpers – unter Überwindung eines Egoismus – für das gemeinsame Volkswohl einbringen. Deutscher Sozialismus bedeutet Dienst an der völkischen Gemeinschaft aus nationaler Verpflichtung.

Wahrer Sozialismus ist höchstes Volkstum. – Adolf Hitler, Wofür kämpfen wir? (1944)

Die Beseitigung der Arbeitslosigkeit und das Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit, die Bestrebungen der Deutschen Arbeitsfront und der NS-Volkswohlfahrt, die Errichtung der „Kraft durch Freude“ und vor allem das Winterhilfswerk waren Ausdruck eines sozialistischen, also gemeinschaftsbewußten Wollens von Staat und Partei im Dritten Reich.

Die Weltanschauung

Der Nationalsozialismus ist weder eine Zeiterscheinung noch eine bestimmte Regierungsform. Er ist eine Weltanschauung von Tiefe und seelischer Gestaltungskraft. Der Kern der nationalsozialistischen Weltanschauung ist die Vorstellung vom Volk als dem höheren Wert gegenüber dem Einzelnen und dem Staat; der höchste Wert gegenüber Staat und Einzelmensch liegt im Göttlichen. Der Nationalsozialismus sieht im Volk die lebendige „Gemeinschaft aus Blut und Boden“. Aus dieser Überzeugung heraus gilt das sittliche Gebot „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“. Seine Auffassung gründet auf dem Gedanken der Volksgemeinschaft und der blutsmäßigen Verbundenheit aller Deutschen unter Ablehnung sämtlicher Standes- und Klassengegensätze. Entscheidend für die Stellung des Einzelnen im Nationalsozialismus ist – unabhängig von Herkunft, Besitz und sozialer Stellung – die Leistung für die Gemeinschaft. Der Nationalsozialismus erstrebt die Überwindung des konsumfixierten, von einer Kultur- und Medienindustrie gesteuerten Einheitsmenschen einerseits und des kommunistischen Massenmenschen andererseits. Das Ziel ist eine durch gemeinsame Arbeit verbundene Gemeinschaft, welche die Gleichwertigkeit ihrer Mitglieder verwirklicht.

Der Nationalsozialismus versteht sich als eine freiheitliche Weltanschauung, wobei „Freiheit“ nicht gleichzusetzen ist mit dem liberalistischen Begriff der Freiheit, die zu egoistischer Zügellosigkeit ausarten kann. Der Nationalsozialismus spricht von der inneren Freiheit und meint damit eine Gewissensfreiheit, Freiheit der Seele und eine Freiheit der vollen Entfaltung der Persönlichkeit zum Nutzen der ganzen Nation. Der persönlichen Freiheit sind nach nationalsozialistischer Auffassung Grenzen gesetzt durch die Bindung an die überpersönlichen, blutmäßigen, volkhaften und staatlichen Gebilde: Familie, Stamm, Volk, ständische Organisation und Staat. Freiheit sei daher nicht zu trennen von der Verantwortung des Einzelnen diesen Gebilden gegenüber.

Die Ziele des Nationalsozialismus sind das Leben des Menschen in Ehre und Freiheit, die Sicherung und Mehrung des Bestandes des deutschen Volkes, die Erweiterung seiner Lebens- und Ernährungsbasis (siehe auch: Nahrungsfreiheit, Autarkie) und die Sicherung der Entwicklung aller friedliebenden europäischen Völker.

In der germanischen Vor- und Frühgeschichte sucht er die deutsche Art zu erfassen. Der Nationalsozialismus greift auch auf Ideen Herders, Fichtes, Nietsches, Lagardes, Chamerblains u. a. zurück. Zur konkreten Ausformung und Differenzierung der nationalsozialistischen Anschauung kam es zu Beginn der Zwischenkriegszeit u. a. durch das Wirken der Thule-Gesellschaft.

Die von 1933 bis 1945 staatlich verwirklichte nationalsozialistische Weltanschauung war keinesfalls ein vollendetes Konstrukt, sondern ein werdendes Gebilde. Während der kurzen Zeit des Wirkens dieser völkischen Weltanschauung traten fortlaufende Veränderungen und Wandlungen auf. Einen zeitlich begrenzten Abriß der Wesensart des Nationalsozialismus zu geben ist unmöglich, da er um das Jahr 1933 sich mit großer Dynamik in das öffentliche deutsche Leben einbrachte und alle Verhältnisse und Beziehungen der Menschen untereinander von Grund auf änderte.

Vom stärksten Eindruck wirkt die Parole Du bist nichts, dein Volk ist alles! bei den gewaltigen Aufmärschen und Masseninszenierungen.

Der Nationalsozialismus wendet sich u. a. gegen die Ideenwelt der Französischen Revolution von 1789 und Deutschen Revolution von 1848 sowie gegen den Liberalismus, Marxismus, Materialismus und Globalismus. Zudem lehnt er den Imperialismus ab und fordert die Achtung fremden Volkstums. Im volksschädigenden Bolschewismus und dem jüdischen Einfluß auf die Weltpolitik mit Hilfe der Freimaurerei sieht er eine Gefahr für Europa.

Auf dem Parteigautag in Regensburg am 6. Juni 1937 erläuterte Hitler die Aufgaben des Nationalsozialismus: Schaffung einer Volksgemeinschaft, Sicherung der täglichen Ernährung durch Arbeit, Sicherung von Freiheit, Ehre und Macht des deutschen Volkes und Errichtung einer höheren sozialen Gemeinschaft.[6]

Rassegedanke

Der Nationalsozialismus bekennt sich zum Rassegedanken und sieht zwischen Rasse und Volk keine Gegensätze. Er beabsichtigt den langfristigen Erhalt des deutschen Volkskörpers. Die Rasse ist an die Zeugung gebunden, das Volk entsteht als Schicksals- und Blutsgemeinschaft im Ablauf der Geschichte, dem eine Rasse unterworfen ist.

Der Rassenwandel seit dem 19. Jahrhundert[10], die starke Vermischung in den Städten (Verstädterung), Auswanderung usw. führten dazu, daß der nordische Mensch nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa mehr und mehr verschwand. Der Nationalsozialismus sieht das nordische Blut mit seinen seelischen Eigenschaften als diejenige Kraft an, welche Deutschland von Anfang an prägte und gestaltete.

Der Nationalsozialismus beabsichtigt keinesfalls eine Selbstverwirklichung der deutschen Rasse zum Nachteil anderer Rassen und steht damit im Gegensatz zum zionistischen Judentum. Letzteres praktiziert einen malignen Nationalismus unter Beschädigung bzw. Zerstörung sonstiger Rassen, vergleichbar mit dem Chauvinismus (→ Multikulturelle Gesellschaft, → Globalisierung).

Der Nationalsozialismus will die nordische Rasse vor der Verdrängung bewahren. Im Dritten Reich wurden daher Themen behandelt, welche sich u. a. mit Erbgesundheitsfragen, der kritischen Betrachtung des teilweise als Entartung aufgefaßten Geschmackswandels der Menschen im Zuge des liberalen Zeitgeistes beschäftigen. Des weiteren wurden Fragen zur richtigen Gattenwahl aufgeworfen. Auch wurde thematisiert, welche Einwanderungen von Ausländern erwünscht seien und welche nicht. Ein neuer Artwille, der dem deutschen Volk bewußt gemacht werden soll, gilt es zu wecken. Das Streben nach nordischem Blut als „Wiedergeburt“ Deutschlands ist die Zielsetzung.

Vom Rassegedanken her war die schon damals weit fortgeschrittene Judenemanzipation für Europa insgesamt von verhängnisvoller Bedeutung. Diese Sichtweise begründet sich vorrangig mit der Auffassung, die Juden seien eine mit negativen Seeleneigenschaften behaftete Menschengruppe, deren rassische Geschlossenheit (→ Jüdischer Rassegedanke) aus allen übrigen europäischen Völkern heraustritt; ihre Blutsbande mache es dem Einzelnen unmöglich, sich vom Judentum zu lösen. Eine Erkenntnis des Nationalsozialismus war, daß mit einer weitgehend assimilierungsunfähigen und -unwilligen Masse ein auf Solidarität setzendes Gesellschaftssystem nicht funktionieren kann. Dem Antisemitismus, der insbesondere infolge der gegen Deutschland gerichteten Balfour-Deklaration und der jüdischen Kriegserklärungen an Deutschland eskaliert war, wollte die nationalsozialistische Staatsleitung durch Lösung der Judenfrage in Abstimmung mit jüdischen Interessenverbänden in Deutschland entgegentreten. So wurde kurz nach der nationalsozialistischen Revolution im Jahre 1933 eine zentrale jüdische Selbstverwaltung und Interessenvertretung ins Leben gerufen. Diese koordinierte in Abstimmung mit der Reichsregierung u. a. die Auswanderung von Juden aus Europa z. B. im Rahmen des Ha’avara-Abkommens. Die Auswanderung von Juden war im Interesse jüdisch-zionistischer Verbände im Zusammenhang mit dem seit Anfang des 20. Jahrhunderts formierten Plan zur Errichtung eines Juden-Staates (siehe auch: Theodor Herzl – Der Judenstaat). Zwei Länder kamen dafür in die engere Auswahl: Madagaskar (→ Madagaskarplan) und Palästina. Das nationalsozialistische Deutschland war mit jüdischen Anführern im Gespräch, um die jüdische Auswanderung aus Europa in beiderseitigem Interesse zu fördern.

Wirtschaft

Der Nationalsozialismus spricht sich gegen eine Eigenständigkeit der Marktwirtschaft aus; diese solle dem Volke dienen und nicht dem Kapital. Daher gibt es im nationalsozialistischen Staat keine ausschließlich sich selbst überlassene Wirtschaft. In den Beziehungen zwischen Wirtschaft und Volk sieht der Nationalsozialismus das Volk als das Unverletzliche. Die Errichtung eines autarken Wirtschaftssystems verbunden mit der Verwirklichung der Nahrungsfreiheit sind die primären Ziele seiner Wirtschaftspolitik.

Die Autarkie war nach der Nationalen Erhebung 1933 die einzige Möglichkeit, Deutschlands Wirtschaft aufrechtzuhalten, da es auch im Ausland an Kreditgebern mangelte. So begann die Reichsregierung, die Volkswirtschaft mit Vierjahresplänen zu steuern. Zum Ärger der Siegermächte des Ersten Weltkrieges wuchs das Deutsche Reich bis 1939 zu großer wirtschaftlicher Stärke heran. Die Arbeitslosigkeit wurde bis 1938 u. a. durch zielgerichtete Arbeitsbeschaffung weitgehend abgebaut und das Volkseinkommen verdoppelt. Der schnelle Abbau der Arbeitslosigkeit trug hauptsächlich zur Zustimmung der Politik der NSDAP seitens der Bevölkerung bei. Nicht nur Regierung und Partei, sondern jeder Staatsbürger sollte mit Ideen und Anregungen zur Arbeitsbeschaffung beitragen. Die Reichsregierung wollte durch große öffentliche Arbeiten einen ersten Anstoß geben, aber auch die Wirtschaft wurde aufgefordert, Initiativen zur Beseitigung der Arbeitslosigkeit zu ergreifen, so der Wirtschaftsfachmann Hans Kehrl.

Entgegen einer weitverbreiteten Ansicht spielten die Aufwendungen für die Rüstung in den Jahren 1933-35 für die Wirtschaftsentwicklung zunächst nur eine geringe, 1936/37 eine mäßige und erst 1938/39 eine große Rolle. Sie blieben aber auch dann noch als Motor wirtschaftlichen Wachstums weit hinter den Investitionen für den nicht rüstungsbedingten Bereich zurück. Ein ’normales‘ Maß an Ausgaben für Wehrmacht und Rüstung wurde erst überschritten, als die Arbeitslosigkeit nahezu beseitigt war.

Die Wirtschaft zwischen 1933 und 1939 blieb eine Marktwirtschaft. Sie wurde aber teilweise durch staatliche Eingriffe überformt. Es fand eine allmähliche Verlagerung hin zu staatlicher Einflußnahme statt.

Die nationale Regierung wird das große Werk der Reorganisation der Wirtschaft unseres Volkes mit zwei großen Vierjahresplänen lösen: Rettung des deutschen Bauern zur Erhaltung der Ernährungs- und damit Lebensgrundlage der Nation. Rettung des deutschen Arbeiters durch einen gewaltigen und umfassenden Angriff gegen die Arbeitslosigkeit – Adolf Hitler, 1. Februar 1933 vor dem Reichstag

Im Frühjahr 1937, d. h. vier Jahre nach Beginn der von Hitler propagierten „Arbeitsschlacht“ war der Anteil der Arbeitslosen von 33 Prozent auf nur noch 6,5 Prozent zurückgegangen und im Frühjahr 1938 (vor dem Anschluß Österreichs) gab es nur noch 507.000 statistisch erfaßte Arbeitslose, d.h. 2,7 Prozent. Die Vollbeschäftigung war unter Berücksichtigung der Fluktuation fast erreicht und wurde Anfang 1939 Wirklichkeit. Zudem hatte sich die Anzahl der arbeitsfähigen Kräfte in den fünf Jahren von 18 Millionen auf 20,5 Millionen erhöht.

In diesen fünf Jahren hatte sich die Anzahl der gebauten Wohnungen gegenüber 1932 verdoppelt, die Investitionen der Verkehrswirtschaft waren bis 1938 mit 3,8 Milliarden RM gegenüber 1932 auf das 4,5fache gestiegen. Von diesen Investitionen entfielen 1938 allein 45 Prozent auf den Straßenbau (davon schon 1934 178 Millionen RM für die Reichsautobahnen). Für 1938 lauteten die Zahlen 915 Millionen bzw. 50 Prozent. Die größte Steigerung erreichten die Industrie-Investitionen. Sie waren nach 2,6 Milliarden RM 1928 auf ein Tief von nur 439 Millionen 1932 gesunken. Ein Betrag von 2,6 Milliarden wurde schon 1937 wieder überschritten und 1939 ein Industrie-Investitionsvolumen erreicht, das dem Zehnfachen von 1932 entsprach. Die Anzahl der im Deutschen Reich zugelassenen Personenkraftwagen und Lastkraftwagen hatte sich seit 1933 verdreifacht.

Landwirtschaft und Bauerntum

Das deutsche Bauerntum ging aus der Nationalen Erhebung gestärkt hervor. Die Errichtung eines „Bauernstaates“ war laut Nationalsozialismus die Folgerung aus dem Studium der Gesetze des Lebens und der Geschichte und sollte mit einseitiger Standespolitik nichts zu tun haben.

Die nationalsozialistische Agrarpolitik wurde mit dem Reichserbhofgesetz vom 1. Oktober 1933 eingeleitet. Die Bauernhöfe wurden so vor Überschuldung und Zersplitterung geschützt, damit sie „dauernd als Erbe der Sippe in der Hand freier Bauern verbleiben.“ Das Bauerntum wurde im Dritten Reich vor den Einflüssen kapitalistischer Bodenspekulation geschützt. Ziel waren die Sicherung der Ernährung auf eigener Scholle für Sippe und Familie und die Nahrungsfreiheit der Völker.

Steuern und Finanzen

Die heutzutage noch immer bestehenden Steuerklassen I bis IV und das Kindergeld führte die Regierung mit der Reichsfinanzreform von 1934 ein. Sie verfolgte damit die politische Absicht, die Steuerlast zugunsten der Verheirateten und der Familien mit Kindern zu mildern und zum Nachteil der Ledigen zu erhöhen. Bezüglich der Besteuerung von Eheleuten wurden die Verdienste von Ehemann und Ehefrau addiert und wie diejenigen einer Einzelperson besteuert, sodaß sich kein steuerlicher Vorteil ergab, wenn beide Elternteile arbeiteten. Familienunfreundliche Doppelverdiener-Ehen sollten auf diese Weise verhindert werden. Des Weiteren wurde eine steuerliche Entlastung des Mittelstandes und der Geringverdiener herbeigeführt.

Das gesamte Steueraufkommen des Reiches, einschließlich der Kriegszuschläge, betrug im ersten Drittel des Rechnungsjahres 1940 etwa 8 Milliarden Reichsmark.[11] Betrachtet man das steile Anwachsen des Kindergeldes und der Familienbeihilfen während des Krieges, dann ergibt sich – gemessen am Stand von 1938 – für die ersten dreieinhalb Kriegsjahre eine Vervielfachung: Im Jahr 1939 stiegen die Leistungen um 25 Prozent, 1940 um 28 Prozent, 1941 um 56 Prozent und 1942 um 96 Prozent.

Von kriegsbedingten Steuererhöhungen blieben der Mittelstand und Geringverdiener wie Arbeiter, Bauern, einfache Angestellte und Beamte verschont: Sie hatten bis zum 8. Mai 1945 keinerlei direkte Kriegssteuern zu zahlen. Zwar versuchte die Reichsfinanzverwaltung immer wieder einmal, auch diese Einnahmequelle zu erschließen, doch verhinderten Hitler, Göring und Goebbels das bis zum letzten Tag „aus politischen Gründen“. Ein Vorstoß, die hohen Familienunterhaltsleistungen wenigstens zu besteuern, scheiterte ebenfalls am sozialpolitischen Protektionismus der obersten Führung.

Für die durchschnittlichen Steuerzahler wurden lediglich Bier und Zigaretten teurer. Stimmungspolitisch wohlüberlegt nahm man sogar auf regionale Befindlichkeiten Rücksicht: Der Kriegszuschlag auf den Hektoliter Bier im damaligen südostdeutschen Verbrauchergebiet – also in München, Pilsen oder Wien – wurde um fast ein Drittel tiefer angesetzt als im restlichen Reich.

Im Zweiten Weltkrieg durften weder die Familienunterhaltsleistungen an die Soldatenfamilien, noch der Sold oder der Lohn für kriegsbedingte Überstunden und Sonderschichten gepfändet werden. Dasselbe galt für das Kindergeld. Solche Gesetze sicherten die gesellschaftliche Basis der nationalsozialistischen Führung. Um in den Zeiten des offiziellen Lohn-, Preis- und Mietstops doch eine kräftige Lohnerhöhung zu erreichen wurden ab Ende 1940 die Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit erstmals (und bis heute) von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen freigestellt.

Mit den Reichen und den Unternehmen ging die Reichsregierung weit weniger zartfühlend um. So stieg die Körperschaftssteuer bis auf 55 Prozent. Hinzu kamen die ab 1941 wirksame Gewinnabführung und der Einkommenssteuerzuschlag, der die Normalsteuer der Besserverdienenden seit September 1939 um 50 Prozent erhöhte.

Die deutschen Hausbesitzer mußten Ende 1942 eine Sonderabgabe von acht Milliarden Reichsmark entrichten. Das entspricht einem heutigen Wert von mindestens 80 Milliarden Euro. Die binnen drei Monaten beigetriebene Sonderabgabe machte rund 20 Prozent der im Haushaltsjahr 1942/43 erwirtschafteten innerdeutschen Kriegseinnahmen aus. Zunächst hatte der Finanzminister einen um die Hälfte niedrigeren Betrag ins Spiel gebracht, doch das erschien den Parteidienststellen als politisch unerwünschtes „Geschenk an die Hausbesitzer“.

Im November 1941 verfügte die Regierung eine Rentenerhöhung von 15 Prozent, wobei die Kleinrentner besonders begünstigt wurden. Erst seit dieser Zeit sind die deutschen Rentner krankenversichert, bis dahin mußten sie sich an die Wohlfahrt wenden. Verbunden mit einer Nachzahlung für drei Monate löste die Reform unter den Senioren nach den Beobachtungen des SD „sichtbare Befriedigung und große Freude aus“.

Mit materieller Umverteilung verbunden senkte die nationalsozialistische Führung die Klassengrenzen im Inneren. Der sozial ausgleichende Egalitarismus des nationalen Sozialismus ließ die Sympathiewerte des Nationalsozialismus im Inneren immer wieder steigen.

Der Schuldnerschutz rangierte seit 1933 vor den Interessen der Gläubiger. Ein im Oktober 1934 erlassenes Reichsgesetz ersetzte die „fast unbeschränkte Gläubigerfreiheit“ der Vergangenheit. Sämtliche Zwangsmaßnahmen, insbesondere die Räumung einer Wohnung wegen Mietschulden, konnten gerichtlich abgewendet werden, wenn sie „eine dem gesunden Volksempfinden gröblich widersprechende Härte“ darstellten.

Sozialpolitik

Gegen Ende des Ersten Weltkrieges war die aus Adel und Großbourgeoisie stammende Reichsleitung nicht in der Lage, die Not des industriellen Proletariats zu erkennen. Tatsächlich war die Kriegszeit durch Mängel im Ernährungssektor und eine allgemeine Verarmung von weiten Teilen der Bevölkerung gekennzeichnet.

Diesen Notstand gingen die Nationalsozialisten an. So beschäftigte sich die NSDAP in ihrem 25-Punkte-Programm von 1920 großenteils mit der Wirtschafts- und Sozialpolitik. Gemäß dem Wahlspruch „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“ sollten die bestehenden Klassengegensätze aufgehoben und alle Deutschen zu einer einheitlichen Volksgemeinschaft zusammengeführt werden.

Die neue nationalsozialistische Regierung leitete 1933 einen Neuaufbau der Sozialpolitik ein, im Zuge dessen klassenkämpferische Organisationen wie kommunistische Verbände und Gewerkschaften beseitigt wurden. Das neue Sozialsystem baute auf den bestehenden Strukturen auf, wurde aber auf die Idee der Volksgemeinschaft ausgerichtet. Bis heute gelten z. B. die gesetzlichen Regelungen des 1. Mai als Feiertag (Tag der nationalen Arbeit) und der Anspruch auf Jahresurlaub. Alle schaffenden Deutschen, Betriebsführer und Gefolgschaftsmitglieder wurden in der Deutschen Arbeitsfront geeint. Sozialpolitische Einzelmaßnahmen geschahen auf den Gebieten der Arbeitsbeschaffung, des Arbeitsrechtes, der Sozial- und Krankenversicherung, des Wohnungs- und Siedlungswesens und der Kriegsbeschädigten- und Hinterbliebenenfürsorge. Als staatliche Organe wurden per Gesetz vom 19. Mai 1933 die Treuhänder der Arbeit (Reichstreuhänder der Arbeit) eingesetzt. Im Jahr 1934 wurde die nationalsozialistische Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ gegründet. Von grundlegender Bedeutung für die Sozialpolitik im Dritten Reich wurde das Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit vom 20. Januar 1934, das auf dem Gedanken der Betriebsgemeinschaft aufbaut.

Kolonial-, Boden- und Auslandspolitik

Beim Versailler Diktat 1919 verlor das Deutsche Reich alle Kolonien, die fortan unter Mandatsverwaltung der Siegermächte standen. Mit der Nationalen Erhebung keimte wieder Hoffnung bei den Vertretern der kolonialen Bewegung auf und eine Rückgabe der Gebiete wurde wieder greifbar. Nationen wie Rußland und die VSA lösten ihre Lebensraum-Probleme durch Expansion und ihr kolonialer Raum wurde Staatsgebiet. Frankreich und England herrschten über das größte Kolonialreich der Weltgeschichte. Die deutsche Reichsregierung forderte in den 1930er Jahren gleiches Lebensrecht für Deutschland. Kolonisieren bedeutet im Nationalsozialismus, die rassische Zukunft Europas zu beschirmen, den wirtschaftlichen Lebensstandard der europäischen Völker zu sichern und die kulturelle Eigenart der primitiven Völker zu achten und sie ihren Aufgaben gemäß erzieherisch zu fördern.

Die deutsche Raum- und Rohstoffnot bildete das deutsche Kolonialproblem. Hitler stand der Schaffung von Kolonien außerhalb Europas eher ablehnend gegenüber. Dies wird in Mein Kampf deutlich gemacht:

Für Deutschland lag demnach die einzige Möglichkeit zur Durchführung einer gesunden Bodenpolitik nur in der Erwerbung von neuem Lande in Europa selbst. Kolonien können diesem Zweck so lange nicht dienen, als sie sich nicht zur Besiedlung mit Europäern im größtem Maße geeignet erscheinen.
Damit ziehen wir Nationalsozialisten bewußt einen Strich unter die außenpolitische Richtung unserer Vorkriegszeit. Wir setzen dort an, wo man vor sechs Jahrhunderten endete. Wir stoppen den ewigen Germanenzug nach dem Süden und Westen Europas und weisen den Blick nach dem Land im Osten. Wir schließen endlich ab die Kolonial- und Handelspolitik der Vorkriegszeit und gehen über zur Bodenpolitik der Zukunft.

Die ehemalige Kolonialpolitik des Kaiserreichs wurde als Gefahr angesehen. Daher wurde eine Neuwertung der kolonialen Idee unentbehrlich. In der Bodenpolitik der Zukunft sah Hitler in den 1920er Jahren den Lebensraumgewinn in Osteuropa. Im dritten Punkt des Parteiprogramms der NSDAP 1920 wurde noch gefordert:

Wir fordern Land und Boden (Kolonien) zur Ernährung unseres Volkes und zur Ansiedlung unseres Bevölkerungsüberschusses.

Im Dritten Reich wurde das Kolonialpolitische Amt geschaffen, welches am 13. Januar 1943 seine Tätigkeit allerdings einstellte. Es bleibt festzustellen, daß die kolonialen Vorbereitungen nie über das Planungsstadium hinausgingen. Zudem stand die Kolonialfrage weit hinter dem primären Ziel der Reichsregierung, der Rückbesiedlung des alten deutschen Kulturbodens, zurück. Der Gedanke an Kolonialbesitz wurde jedoch im Geiste der Zeit nie fallengelassen.

Die Außenpolitik des Dritten Reiches war nicht bestimmt von imperialistischen Bestrebungen, sondern von dem Erkämpfen des notwendigen Lebensraumes zur Sicherstellung der grundlegenden Lebensbedürfnisse zwecks Erhalts des Volkskörpers. Langfristig und über Jahrzehnte soll der Boden – nicht zu verwechseln mit willkürlicher Aneignung – in Einklang mit der Volkszahl gebracht werden. Dies gilt der nationalsozialistischen Weltanschauung als lebensgesetzliche Notwendigkeit.

Der Nationalsozialismus „kämpft“ für „das Reich“ als völkische Einheit und als europäische Ordnungsmacht. Dieses Reich versammelt die europäischen Völker und es entsteht ein Europa als Ganzes.

Dieses Reich setzt dem verantwortungslosen, völkerknechtenden Imperialismus das Sinnbild der Völkervereinigung, der Volksgenossenschaft entgegen. Nicht Unterdrückung, Entrechtung, Ausbeutung, Lahmlegung, sondern Gemeinschaft, Selbstverwaltung, Selbstregierung, Zusammenordnung und Zusammenarbeit, wechselseitige Steigerung der Kräfte. – Kleo Pleyer, zit. in „Wofür kämpfen wir?“ (1944)

Grundlage dafür ist die Reichsidee, die das deutsche Volk zur Einheit verbindet und es zur bestimmenden Mitte der europäischen Völker macht. Durch seine Lage in der Mitte Europas ist dem deutschen Volk die Selbstbehauptung und staatliche Gestaltung immer besonders schwer gemacht worden.

Rechtspolitik: Rechtsidee und Rechtserneuerung

Recht ist, was dem deutschen Volke nützt, Unrecht, was ihm schadet. – Hans Frank, Deutscher Juristentag 1933[12]

Ausgangspunkt für die Rechtspolitik im Nationalsozialismus ist nicht die Freiheit des Einzelnen, sondern die Erhaltung und Förderung der Gemeinschaft, also der Blutsgemeinschaft. Er ordnet alle Rechte des Einzelnen dem Recht der Volksgemeinschaft unter und erstrebt die Freiheit des Volksganzen aus der Erkenntnis heraus, daß dadurch die wohlverstandene Freiheit des einzelnen überhaupt erst ermöglicht wird. Der Nationalsozialismus steht auf dem Standpunkt, daß Recht etwas, von täglichen kleinen Revolutionen bewegtes, lebendiges Moment ist, so daß gerechte Rechtsfindung nur mit ‚Herz und heißem Sehnen‘ zu Gerechtigkeit führen kann.[13][14] Im nationalsozialistischen Staat herrscht ein Dualismus von Recht und Gesetz, d.h. Recht und Gesetz werden nicht mehr als deckungsgleich angesehen und das Gesetz stellt eine Erscheinungsform des Rechts dar. Reine Gesetzestreue wird als leerer, formaler Normativismus und Positivismus verworfen.

Rechtserneuerung

Unter dem Schlagwort der „Rechtserneuerung“ wurde die von den weltanschaulichen Ideen des Nationalsozialismus geleitete neue Rechtsentwicklung im Deutschen Reich gemäß Punk 19 des Parteiprogrammes zusammengefaßt. In Punkt 19 wurde gefordert, das der materialistischen Weltordnung dienende römische Recht durch das deutsche Gemeinrecht zu ersetzen. An der Umgestaltung des gesamten Rechtes arbeiteten im Deutschen Reich seit 1933 Staat und NSDAP gemeinsam mit dem propagierten Ziel, ein deutsches, in der Gemeinschaft des Volkes und seiner artgemäßen sittlichen Grundhaltung begründetes Recht zu schaffen und die Einheit zwischen Recht, Volk und Staat herzustellen. Bedeutende Gesetze waren:

  • Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses (14. Juli 1933)
  • Bauernrecht bzw. Reichserbhofgesetz (29. September 1933)
  • Arbeitsrecht bzw. Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit (20. Januar 1934)
  • Kulturrecht (15. September 1935)
  • Recht zur Sicherung des deutschen Blutes bzw. Blutschutzgesetz, heute vor allem bekannt als „Nürnberger Gesetze“ (15. September 1935)
  • Ehegesundheitsgesetz (18. Oktober 1935)
  • Änderung des Handelsrecht; Recht der Aktiengesellschaften und der Kommanditgesellschaften auf Aktion neu geregelt (30. Januar 1937)

Die Gesetzgebung sollte das bisherige Recht mit dem nationalsozialistischen Rechtsdenken durch Gesetzesnovellen, so insbesondere auf den Gebieten des Strafrechtes und des Zivil- und Strafprozeßrechtes, möglichst in Einklang bringen. Der Nationalsozialismus wurde allmählich Wesensgehalt der Rechtsprechung und zur Grundlage der Auslegung aller Rechtsquellen. Die NSDAP schuf das Reichsrechtsamt (NS-Rechtswahrerbund) und die Akademie für Deutsches Recht als Stellen für die Arbeit an der Rechtserneuerung.

Strafrecht

Das Strafrecht im Dritten Reich war, soweit es sich um bewußte Rechtsverletzungen handelte, Willensstrafrecht, das sich weniger gegen den rechtsverletzenden Erfolg als gegen den verbrecherischen bösen Willen richtete, aber auch den Sühnezweck des Strafrechtes nicht aus dem Auge ließ. Ziele des nationalsozialistischen Strafrechtes waren:

  • Vernichtung der friedenstörenden Kräfte
  • Sühne für begangenes Unrecht und
  • Aufrechterhaltung der „Kampfbereitschaft des gesunden Volkskerns“.

Kunst und Kultur

In der Kultur sieht der Nationalsozialismus die höchste schöpferische Leistung eines Volkes und einer Rasse. Folglich sollen alle Bereiche der Kultur von artfremden Einflüssen befreit bzw. davor geschützt werden. Auf dem Totalitätsanspruch beruht die einheitliche Kulturführung mit dem Ziel einer wahrhaft volksverbundenen Kultur im Dienst des Volksganzen.

Die Kunst, in liberaler Zeit zum Privatinteresse einiger weniger herabgesunken, ist für den Nationalsozialismus die allgemeinverpflichtende Künderin eines Volkes und hat das aus dem Blut geborene Wollen und Können eines Volkes Form angenommen. Die Architektur des Dritten Reiches zeigt sich überwältigend in den Anlagen der Gemeinschaft.

Religion

Der Nationalsozialismus wurzelt in ehrfürchtiger Gotteserkenntnis und erkennt den göttlichen Ursprung und Sinn des Lebens an. Seine Weltanschauung erstrebt die völlige Überwindung des Materialismus und eine Erneuerung, die zur Wiederbesinnung auf das Ewige im Menschen und die göttlichen Kräfte führt. So stellen Ehe, Familie und Sippe keinen nur sozialen Zweck dar, sondern bedeuten einen göttlichen Auftrag zur Erhaltung und Steigerung des Lebens. Er wendet sich gegen einen Mißbrauch der Religion zu Zwecken der Politik und weist die Kirchen auf ihr religiöses Tätigkeitsfeld zurück, welches er schützt. Er fördert zudem die völkische und arteigene Frömmigkeit, also das Neuheidentum.

Im Artikel 24 des 25-Punkte-Programmes bekannte sich die NSDAP zum „positiven Christentum“, ohne sich damit auf ein bestimmtes Dogma festzulegen.

Kein Nationalsozialist darf irgendwie benachteiligt werden, weil er sich nicht zu einer bestimmten Glaubensrichtung oder Konfession bekennt. Der Glaube ist eines jeden eigenste Angelegenheit, die er nur vor seinem Gewissen zu verantworten hat. Gewissenszwang darf nicht ausgeübt werden. – Rudolf Heß, Verfügung vom 13. Oktober 1933

Zu den kirchlich-politischen Grundsatzfragen erklärte Joseph Goebbels am 4. August 1935 in Essen:

Wir wünschen und verlangen, daß genauso, wie wir religiös positiv christlich sind, die Kirchen politisch positiv nationalsozialistisch sein müssen. (…) Bei uns kann jeder nach seiner Fasson selig werden.[15]

Erziehungswesen

Die Erziehung im Nationalsozialismus steht unter dem Gesetz, daß die Schule den politischen Menschen zu bilden hat. Dies bildet den völligen Gegensatz der liberalen pädagogischen Auffassung, die grundsätzlich die Politik von der Schule fernhalten will. Der Gegensatz erklärt sich aus der ganz und gar verschiedenen Auffassung des Begriffes „Politik“. Letzterer wird heute oft in Verbindung gebracht mit Parteiengezänk und nörgelnder Kritik an der Staatsführung. Der Nationalsozialismus erachtet die Politik als ein aufbauendes Erziehungselement. Er beschreibt den politischen Menschen als jemanden, der in allem Denken und Handeln, dienend und opfernd, in seinem Volke wurzelt und der Geschichte und dem Schicksal seines Staates vollkommen und unzertrennlich verbunden ist. Charakteristisch für die nationalsozialistische Erziehung ist, daß die körperliche Ertüchtigung neben der Ausbildung geistiger Fähigkeiten an erster Stelle steht.

Im Dritten Reich gab es drei Stufen, die als das deutsche Schulwesen dastehen:

  1. die Volksschule mit vier unteren und vier oberen Klassen,
  2. die Mittelschule mit sechs Klassen,
  3. die Höhere Schule mit acht Klassen.

Die Volksschule sollte den Schülern ein Grundwissen und -können vermitteln, das sie in jedem Berufe sofort und jederzeit voll einsatzfähig machte. Die etwas anspruchsvollere Mittelschule beabsichtigte, Heranwachsenden mit einer über ein Mittelmaß hinausreichenden, vorzugsweise praktisch ausgerichteten Begabung, die Möglichkeit einer entsprechenden Schulbildung zu geben. Sie trug der Tatsache Rechnung, daß es zahlreiche Schüler gibt, für die der Stoffkreis der Höheren Schule, u. a. aufgrund bestimmter spezieller Veranlagungen, eine unzweckmäßige Belastung darstellte. Die Höhere Schule, welche insbesondere die Vorstufe und Einführung zur Hochschule bedeutete, gliederte sich in zwei Formen, die deutsche Oberschule und das humanistische Gymnasium.

Stellung der Frau im nationalsozialistischen Deutschland

Der Nationalsozialismus definiert die Rolle der Frau als Hüterin alles Lebendigen und Wachsenden, welche geistige Weite, praktische Lebensgestaltung und mütterliche Seele mit absoluter Lebensbejahung in einer Person vereint. Er lehnt die Frauenbewegung des 19. und 20. Jahrhunderts als unvölkisch und ichsüchtig ab (→ Frauenfrage). Wie jedem Volksgenossen erwachsen auch der Frau Rechte und Pflichten aus der Zugehörigkeit zum Volksganzen.

Seit der Zerschlagung des Nationalsozialismus wird oft fälschlicherweise behauptet, daß die Frau seit der nationalsozialistischen Regierungsübernahme aus der Arbeitswelt verdrängt worden sei. Richtig hingegen ist, daß die Zahl der erwerbstätigen Frauen von 1932 bis 1939 um etwa 2 Millionen auf 12,7 Millionen (36 % aller Erwerbstätigen) angestiegen war. Eigentliche weibliche Berufsarbeit wird vom Nationalsozialismus bejaht für die Zeit vor der Ehe als wirtschaftlich notwendig und als charakterlich wertvoll; für unverheiratete Frauen soll sie stets als Lebensaufgabe in Frage kommen. Der Beruf soll jedoch in keiner Weise die Frau körperlich überanstrengen oder ihrem eigentlichen Wesen entgegenstehen. Frauenberufe seien daher in erster Linie die Berufsarbeit in der Haus- und Landwirtschaft, dann in der Erziehung, der Wohlfahrt und der Heilung (Frauen- und Kinderärztin). In Handel und Gewerbe sollen nach dem Willen des Nationalsozialismus nur dort Frauen beschäftigt werden, wo sie wegen größerer Handgeschicklichkeit geeigneter sind als Männer und in solchen Stellen, die keine Möglichkeit zur Familiengründung geben.

Die Einstellung der Minderbewertung der Frau ist eine typisch christliche Einstellung, und wir haben auch als Nationalsozialisten bis in unsere heutige Zeit – mancher sogar als taktfester Heide – ohne es zu wissen, dieses Gedankengut mit übernommen. Ich kenne auch heute noch sehr viele Parteigenossen, die eine besondere Festigkeit in der Weltanschauung und eine besondere Männlichkeit durch ein möglichst rüpelhaftes und verheerendes Benehmen gegenüber Frauen beweisen zu müssen glauben. – Heinrich Himmler, Rede vor den Gruppenführern am 18. Februar 1937 [16]

Das große Arbeitsbeschaffungsprogramm zusammen mit den Siedlungsplänen gaben der Familiengründung und -erhaltung neue, feste Grundlagen; Ehestandbeihilfen förderten die Eheschließungen; steuerliche Ermäßigungen und andere Vergünstigungen verringerten die Sorge bei wachsender Kinderzahl, das neue Hausgehilfinnengesetz sowie der weibliche Arbeitsdienst hatten zum Ziel, die weibliche Jugend wieder auf das Hauswesen zu lenken.

Den Frauen wurde im Nationalsozialismus grundsätzlich das Recht zugebilligt, die eigenen Frauenangelegenheiten selbst zu verwalten. Deren Bedeutung war u. a. anerkannt worden durch die Errichtung eines besonderen Frauenamtes bei der Deutschen Arbeitsfront. Die politische Führung der Frauen geschah bereits während der „Kampfzeit“ durch die Nationalsozialistische Frauenschaft.

Haltung zum Faschismus

Eine weit verbreitete, jedoch unrichtige Sichtweise ist, der Nationalsozialismus sei eine „deutsche Auflage“ des italienischen Faschismus gewesen. In einem Erlaß Stalins 1936 wurde der Begriff „Nationalsozialismus“ durch „Hitler-Faschismus“ ersetzt, um den Wortteil Sozialismus zu vermeiden. Der Ausdruck hielt sich bis zur Auflösung der Sowjetunion; findet aber bis heute Nachahmung in der Gleichsetzung von Nationalsozialismus und Faschismus. Die westeuropäischen Nationen sprachen dagegen oft von „Nazismus“.

Der Nationalsozialismus ist dem italienischen Faschismus unter Benito Mussolini verwandt im autoritären Aufbau des Staates, hingegen bestehen große weltanschauliche Gegensätze bezüglich der Ablehnung des Liberalismus und Parlamentarismus, hinsichtlich rassenkundlicher Fragen sowie der Bekämpfung des Marxismus. Dem Bekenntnis zum Volk („Gemeinschaft aus Blut und Boden“) steht das staatliche Denken des Faschismus gegenüber. Letzterer vertritt eine entschiedene imperialistische Auffassung. Dieser Imperialismus begann 1935 mit dem Krieg gegen Äthiopien. Das Deutsche Reich und Italien verbesserten ihre Beziehungen im Spanischen Bürgerkrieg 1936, der in einem Bündnisvertrag „Achse Rom-Berlin“ mündete. 1937 trat Italien aus dem Völkerbund aus und dem Antikomintern-Pakt zwischen Deutschland und Japan bei. Der italienische Faschismus kämpfte zwar für ein ausgeprägtes „Italientum“ im Zeichen des Römischen Reiches, kannte aber keine näheren Rasseschutzgesetze. Folglich bekleideten bis 1938 auch Juden hohe Posten in der faschistischen Bewegung.

Zu ernsthaften Spannungen zwischen Hitler und Mussolini kam es beim Beitritt Österreichs im März 1938, indem Italien aufgrund dessen indirekt die Erwägung militärischer Interventionen gemeinsam mit England und Frankreich verlauten ließ. Mussolini unterstützte offen die Separatismusbestrebungen Österreichs zur Zeit des Austrofaschismus und war bestrebt, bei jeder Gelegenheit einen politischen Keil zwischen die beiden Teile Deutschlands zu treiben. Auch der völlig sinnlose Angriffskrieg Italiens auf Griechenland Ende 1940 und das dilettantische Versagen in Nordafrika belasteten die Beziehungen stark und band wichtige Ressourcen der Wehrmacht, welche an der Ostfront viel nötiger gewesen wären, um dort vor dem Wintereinbruch 1941 einen endgültigen Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Auch war das Bündnis mit Mussolini ein Hindernis, um die Südtirolfrage endgültig im Sinne der Selbstbestimmung des dort lebenden deutschen Volkes erfolgreich zu lösen. Erst als Mussolini entmachtet wurde, konnte Südtirol in den Gau Tirol eingebunden werden.

Bei nüchterner Beurteilung der Ereignisse – wenn ich einmal das Gefühl ausschalte – muß ich zugeben, daß mir meine unverbrüchliche Freundschaft mit dem Duce und die Bündnistreue gegenüber Italien als Fehler angerechnet werden könnte. Das Bündnis mit Italien hat ganz offensichtlich mehr unseren Feinden geholfen, als es uns genützt hat. Der Kriegseintritt Italiens brachte uns nur geringe Vorteile im Vergleich zu den zahllosen Schwierigkeiten, die damit verbunden waren. Italien trägt, wenn wir diesen Krieg nicht trotz allem gewinnen, gemessenen Anteil an unserer Niederlage. – Adolf Hitler, Hitlers Politisches Testament, «Äußerungen des Führers» im Führerhauptquartier vorm 4. bis 26. Februar und am 2. April 1945

Der Faschismus arbeitete auf eine kapitalistische Wirtschaftsordnung hin, die einem nationalen Sozialismus entgegenstand. Zudem war der Faschismus im Allgemeinem stark an die römisch-katholische Kirche gebunden.

Die wichtigsten Gesetze zur Zeit des Nationalsozialismus wurden durch Volksabstimmungen legitimiert.

  1. 1,0 1,1 Henry Picker: Hitlers Tischgespräche, Ullstein 1989,Seite 314, ISBN 3-550-07615-0
  2. ↑ Henry Picker: Hitlers Tischgespräche, Ullstein 1989,Seite 306, ISBN 3-550-07615-0
  3. ↑ Der Neue Brockhaus, F. A. Brockhaus / Leipzig 1932, Seite 209 (Band 16)
  4. ↑ Adolf Hitler: Rede vom 2. November 1930, in: Constantin Goschler, Christian Hartmann (Hrsg.): Hitler. Reden. Schriften. Anordnungen. Februar 1925 – Januar 1933: Von der Reichstagswahl bis zur Reichstagspräsidentenwahl. Oktober 1930 – März 1932: Bd. IV, S. 47.
  5. ↑ Adolf Hitler: Rede vom 4. Dezember 1930, in: Constantin Goschler, Christian Hartmann (Hrsg.): Hitler. Reden, Schriften, Anordnungen. Februar 1925 – Januar 1933: Von der Reichstagswahl bis zur Reichstagspräsidentenwahl. Oktober 1930 – März 1932: Bd. IV, Walther de Gruyter, 1997, ISBN 3-598-22008-1, S. 146.
  6. ↑ Manfred Overesch: Das III. Reich 1933-1939: Eine Tageschronik der Politik, Wirtschaft, Kultur. Augsburg: Weltbild Verlag, 1982, Ausgabe 1990; S. 362
  7. ↑ vgl. Dietrich Aigner: Das Ringen um England. Das deutsch-britische Verhältnis, München und Esslingen 1969, Seite 62
  8. ↑ Vgl. Hermann Hammer: Die deutsche Ausgabe von Hitlers »Mein Kampf«, in Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 4 (1956), Seite 161-178
  9. ↑ Zit. nach John Lukacs: Churchill und Hitler. Der Zweikampf, München und Zürich 1995, Seite 85f.
  10. ↑ Einige Publikationen sprechen davon, daß ein Rassenwandel schon nach dem Dreißigjährigen Krieg begann
  11. http://germania.150m.com/ja40.htm
  12. ↑ Hans Frank: Die Einwirkung des nationalsozialistischen Ideengutes auf das deutsche Rechtsleben; Deutscher Juristentag 1933, S. 20
  13. ↑ Heinz Hildebrandt: Rechtsfindung im neuen deutschen Staate, Berlin und Leipzig 1935, Seite 30
  14. ↑ Freisler, Roland: Nationalsozialistisches Recht und Rechtsdenken, Berlin 1938, Seite 29
  15. ↑ Manfred Overesch: Das III. Reich 1933-1939: Eine Tageschronik der Politik, Wirtschaft, Kultur. Augsburg: Weltbild Verlag, 1982, Ausgabe 1990; S. 224
  16. ↑ der-fuehrer.org: Heinrich Himmler – Rede – 18.02.1937 (PDF)

 

20 Antworten zu “Was ist Nationalsozialismus?

  1. Spacksack 9. Juli 2015 um 09:05

    Fransenwurst redet weder inhaltlich noch formal besonders ansprechend, aber wo er Recht hat hat er Recht.
    Allein im Worte „national-sozialismus“ spiegelt sich der Widerspruch.
    Das ist ein Paradoxon.
    Denkt mal weiter, aber dazu bedarf es Mühe.
    Gemeinnutz geht vor Eigennutz– der selbe Quatsch.
    Gemeinnutz- wie edel…….aber bitte nur für die Deutschen, oder was???
    Wer auf so hohles gerede reinfällt, tut mir nur noch leid,mehr is nich……..

    • Das Reich 14. August 2015 um 12:27

      Schreiben Sie auch auf den Honigmann-Seiten unter dem Namen Speckwanst?
      Ihre sinnfreien und deutschfeindlichen Ergüsse sind widerlich! Nehmen Sie sich zurück !

  2. Tammo 16. April 2015 um 21:59

    Wir brauchen einen Demokratischen Nationalen Sozialismus.
    Blöderweise war euer Führer ein skrupelloser Diktator.
    Ich sehne mich weder nach dem NS, DDR noch BRD-Regime. Wir brauchen ein freies demokratisches Deutschland ohne Zuwanderung und mit einem fairen Wirtschaftssystem.
    Die Islamiesierung und der Extremismus von allen Seiten muss gestoppt werden.
    Ich scheiß auf MultiKulti und auf euern Führer!

    Gruß
    Tammo

    • mb03061974 14. August 2015 um 11:13

      Danke für Ihren widersinnigen Einwurf. Wer für die Demokratie ist, hat keine Ahnung, von wem diese dümmste aller Fremdherrschaften erfunden wurde und zu welchem Zweck dies geschah. Gehen Sie doch nach Israel (wenn man sie dort überhaupt will). Kaum Zuwanderung, nur für Volks- und Glaubensgenoss(in)en, Marktwirtschaft, keine Islamisierung, Parlamentarische Demokratur. Ausserdem wird Adolf Hitler dort gehasst, obwohl er den Grundstein zur Gründung dieses Staates legte, wenn man mal genau die Sache unter die Lupe nimmt !

      Dort haben Sie dann Ihre heile Demokratie. Auf anständige Deutsche müssen Sie dort allerdings verzichten.

      Sind Sie Jude ? Wenn ja, dann versuchen Sie es doch mal ernsthaft !

  3. Amita 6. März 2015 um 21:58

    Das letze Urteil ist noch nicht gesprochen. Immer wieder hört man die Alten sagen: „der Nationalsozialismus war nicht so schlecht gewesen und sie hätten die schönste Zeit in den ersten 6 Jahren erlebt .“

    Die Umerzogenen können dies nicht nachvollziehen denn sie denken an Euthanasie, Herrenrasse und den „totalen Krieg wollen.“ Das autoritäre Verhalten wird als schockierend heute gesehen.

    Es gab zu jeder Zeit viel Gutes. Ich wünsche mir eine Gesellschaft in der der Mensch, das Volk (nicht eine schlafende gehirngewaschen Herde – so sehen uns ja eine Juden“) wieder in den Mittelpunt kommt und nicht die NWO und deren Ziele der Versklavung der Menschheit.

    Würde es damals keinen Krieg gegeben haben und das Experiment „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“ erlaubt worden, wer weiß — vielleicht wäre vieles anders gekommen – weniger Autorität- weniger Zerstörung – keine Euthanasie (Mitgefühl wäre und war sicher immer erlaubt – wer kann das verbieten?)

    Der Krieg war gewollt von den Mächten die den nordischen heller pigmentierten Typus seit Jahrtausenden hassten. Dieser Hass geht lange zurück…der nordische Typ Mensch sollte schon immer verschwinden.

    Bald ist es soweit. Wenn der nordische Typ verschwindet und die Menschen niemandem für alles Leid der Welt schuldig sprechen können, dann werden sie erkennen das diese Welt für sie nur noch eines bedeutet: bedingungslos Versklavung und Transhumanismus.

    Zwar gibt es auch ohne den minimalpigmentierte Typus gute Menschen, nur das Interesse Wahrheit zu leben werden sie so wahrscheinlich nicht haben weil sie nie auf alle Zeiten für schuldig gesprochen wurden. Sie werden alles glauben und sich aus Sicherheitsgründen verchippen lassen und Lügen Leben.

    Matrix pur – Totalitäres Gehabe und Oberflächlichkeit werden wir leben und ja- die Oberflächlichkeit wird heute noch immer propagiert. Alles was dem Nationalsozialismus nach gesagt wird wird in Zukunft gelebt werden, den was ist an einem Churchill, an einem Eisenhauer, an einen Ehrenburg, Kaufmann, Morgenthau denn so gut? Auch sie wollen die DNA des Menschen nachteilig beeinflussen und letztlich nur eines: morden morden und nochmals morden. Was ist an diesen Monstern von Menschen so gut oder gar besser?

    Was habe sie gegeben außer Lug und Tod? Der Tod ist nicht das Prärogativ der Nationalsozialisten oder der Restdeutschen. Die Presse, Religion und der heutige Staat sind wieder extrem massenmörderisch tätig und das Gewalttätigste was es gibt. Der Einzelne kommt da nicht und wollte Gewalt und Krieg auch nicht, warum auch? Er profitiert davon nie und zählt mit dem Leben seiner Lieben:

    So, Kindergeld war auch von damals. Das nehmen alle Einwanderer gerne an…und vermehren sich für die paar Kröten wie Sand am Meer. Irgendwann fressen sie sich alle gegenseitig wenn es uns nicht gibt denn Liebe wird nicht eingeführt sondern nur ein leeres Loch das sich so nie füllen wird. Die paar Kröten werden auch gestrichen werden da Nazi Gesetz=böse.

    Seit 9/11 wird die Welt wieder sehr Dunkel. Schade, das wir unser Potential als Mensch nicht für das Gute Für das was gesund, heilsam, kreativ schaffend und liebend ist leben dürfen.

    Es wundert mich sehr wie gerne Menschen hassen was erlaubt ist ohne selber alle Seiten lange und immer wieder zu prüfen.
    Es ist leichter das zu hassen was gesellschaftlich erlaubt ist: so was ist feige.

    Deutsche Geschichte lenkt ab von den eigenen schändlichen Taten einer dämonisch anmutenden Elite die im Hintergrund sich gegen das Leben verschworen hast. Warum sonst gibt es Bilderberger Konferenzen?

  4. Schweizer 13. Januar 2015 um 21:08

    Ich wünsche mir den nationalsozialismus wie er hier steht für jedes land.

  5. dv 13. November 2014 um 02:13

    Die Thora soll also im Gegensatz zum Talmud „gut“ oder zumindest neutral sein, und der NaZionalsozialismus kein weiteres jüd. Produkt, das seinen Zweck zu erfüllen hat/te.

    Na denn …

  6. pegra 24. September 2014 um 07:24

    danke. Wer Die unsichtbare Hand gelesen hat, weiß genau was los ist! Wenn ich schon das Wort Nazi höre, was heißt das? NationalZionist? Und täglich grüßt zdf-info damit, damit auch ja die Lügen nicht vergessen werden. Nachdem ein Moderator in der Propagandamaschine den russ. Präsidenten als AGGRESSIV hinstellte, habe ich den Sender angeschrieben man möge mir mitteilen, worauf das beruhe? Ich lasse mir weder Putin, noch AH schlecht reden! Dafür habe ich zu viele Bücher durchforstet. Und man sagt, kleine Kinder und Tiere haben einen besonders guten Instinkt; man schaue sich alte Filme von AH an…. die Kinder und Tiere liebten ihn. Meine ganz persönlich Meinung, falls es jemanden interessieren sollte, AH wurde durch seinen Leibartz Hilmar….. (!) mit Pharmaprodukten krank gemacht. Schon enorm, daß ich den Holo in der Schule noch nicht „lernen“ mußte. Das kam dann natürlich, obwohl der Holo ja so grausam war, nach mehr als drei Jahrzehnten raus. Warum? Man brauchte die Vorbereitungszeit. Wenn so was grausames passiert, halte ich das nicht über Jahrzehnte geheim. Aber leider waren die zu blöde. Genau so wie es hieß, die DEUTSCH wollten aus Ju.fett Seife herstellen. Da sie beim Lügen ertappt wurden, mussten DIE das zurücknehmen. Daher kommt der Ausdruck Seifenoper. Und genau das ist es, was in Federel Republik of Germany läuft, eine Seifenoper

    • RUDI 10. Oktober 2014 um 08:29

      hallo zu dir!
      du hast naturlich recht wenn du sagst das unser AH recht hatte in vieler hinsicht!! aber war auch er nicht der alles voersehen konnte! was geschehen ist!
      dieser articel uber nationalsozialismus ist in meiner meinung sehr ehrlich geschrieben
      es war nicht eine tehse die aus dem nichts entstanden ist is ist eine tehse die aus demm glauben der zusammgehohrichkeit entstanden ist!
      GEMAINNUTZ GEHT VOR EIGEN NUTZ!!!!!!!

  7. Erwin 15. September 2014 um 12:45

    Aus den Darstellungen lassen sich interessante Schlussfolgerungen ziehen. Z. B., dass mit dieser NS- „Volk ohne Raum“ Theorie bei wachsender Weltbevölkerung es immer wieder die eine unvermeidliche Konsequenz gibt – Krieg.
    Der „Bolschewismus“-Sozialismus wollte übrigens auch ein neues Gemeinwesen, in dem das Individuum sich aufgibt und vollkommen in den Dienst des Volkes stellt.
    Die Juden wurden in Sowjetrussland ebenfalls diskriminiert, teilweise verfolgt und in Lager geschickt – insbesondere diejenigen mit den benannten Assimilationsschwierigkeiten. Weil auch den Russen unheimlich war, wie sich ein Volk auch nach 2000 Jahren ohne Staat immer wieder zielsicher an die Schaltstellen der Macht manövriert hat.

  8. Erwin 15. September 2014 um 12:44

    Danke für Ihre alternative Meinung, auch, wenn die Ausführungen, sowohl über nationalsozialistische Theorie und Praxis im Dritten Reich, sehr posivistisch gefärbt sind. Ist „Friedhelm“ blind vor Hass?

  9. GoldMurksDe/bgm 5. Mai 2014 um 12:32

    Das Nationalsozialismus war als nationale Sozialismus gedacht.
    Das grosspluendergewinnfundamentalistsche talmudische Duzend der Wallstreetfinanzelitenfamilien, die GoldMurks, hat die Weltkriege, das Stalinismus und das Maosimus veranstaltet um sowohl das Nationalsozialismus als auch das Kommunismus und das Faschismus insgesamt Marxismus zu vernichten.
    Talmud ist nicht Thora, talmudisch ist nicht Thora, Talmud = http://www.come-and-hear.com/editor/ was der Talmud so erlaubt ist zu Dreckig um hier darzustellen. Wir achten diese Netzseite.
    Die GoldMurks haben sowohl die Macht der Familie Saoud und ihre Verbreitung der Koranfaelschung und Islamfaelschung veranstaltet als auch Khomeiny und Saddam, um Islam und vor allem das sozialistische Schiismus zu vernichten. Islam beinhaltet die Abtretung des Zehntel des Einkommens fuer Armenhilfe und Shiismus zusaetzlich eines Fuenftel des Einkommens der Leute mit Wohlstand, somit insgesamt eines Drittels, fuer das Allgemeinwohl.
    Selbstverstaendlich wollen die GoldMurks mit der deutschen und europaeischen Wirtschaft das restliche Soziale und vor allem das Schiismus vernichten.
    Der Jesus hat es vor zwei Tausenden Jahren verkuendet und gezeigt wie die Leute sich von der Knegung befreien koennen; schmeisst die Geldwechsler (Tempelreinigung) bzw. die GoldMurks raus. Daher ist der Jesus ermordet worden und wollen die USA GoldMurks auch das Christliche Ausradieren.

  10. Friedhelm Fransenwurst 2. Mai 2014 um 13:29

    Du krankes Nazischwein.
    Wegen der kranken Meme, die du verbreitest, sind Millionen gestorben und Europa wurde verwüstet.
    Hoffentlich werden sie dich bald einweisen in eine Geschlossene.
    Die Seite habe ich gemeldet!

    • Friedbert Flunzenbunzel 15. August 2014 um 16:20

      Braaav, „Friedhelm“, braaav! So gehört sich das für einen tapferen Zionisten.

    • Dr. Mabuse 3. Dezember 2014 um 11:01

      Fransenwurst?
      Du, Armer, bist offenbar Opfer einer mißglückten Beschneidungsorgie geworden, mit deiner ausgefransten Wurst. Vermutlich Vorhaut abgebissen. Echt grausam! Und dann noch die peinliche Wirkung auf die Damenwelt!!! Mein aufrichtiges Beileid für dich!
      Deine Aggressionen sind absolut verständlich. Aber du solltest dein Leid und deine Wut darüber nicht an ein unschuldiges Umfeld umverteilen. Ich rate dringend zu einer Traumatherapie!!!

      Mit den besten Wünschen für deinen Heilungsweg,
      Dr. Mabuse

    • Stefan H. 10. Mai 2015 um 15:54

      und wieder zeigt sich wer die wahren Faschisten und Ignoranten sind…..
      die brav alles nachplappern was sie hören, dabei jedoch keine Ahnung haben und unter keinen Umständen eine andere Meinung zulassen, Menschen mit anderer Meinung als „Schweine“ bezeichnen – das zeugt schon von einem tollen Charakter.
      Dieser Kommentar ist weder hilfreich, noch enthält er irgendeine Aussage, geschweigedenn ein Argument.
      Es kann also festgestellt werden, das Leute wie „Fransenwurst“ nicht in der Lage sind konstruktiv etwas beizutragen außer Beleidigungen.
      „Die Seite habe ich gemeldet“ klingt schwer nach klassischem linken Denunziantenpack, zu mehr ist der anscheinend nicht fähig, Leute allá AntiFa die getrost als die neuen und größten Faschisten bezeichnet werden dürfen.

    • Das Reich 14. August 2015 um 12:24

      1. Der Begriff „Nazi“ wurde und wird immer von den Feinden Deutschlands gebraucht
      2. Schweine sind anständige Tiere. Der Beleidigungsversuch ist völlig misslungen. Er zeigt aber ihre Innere Haltung zu allen Mitgeschöpfen deutlich auf.
      3. Millionen sind gestorben, weil zionistische Kreise die Welt beherrschen wollen. Selbst schuld, wenn man keine Unterscheidung bezüglich Ursache und Wirkung treffen kann..
      4. Die BRD ist eine „Geschlossene“
      5. Wir haben Sie auch gemeldet. Sie werden es bald zu spüren bekommen.

    • Das Reich 14. August 2015 um 12:25

      1. Der Begriff “Nazi” wurde und wird immer von den Feinden Deutschlands gebraucht
      2. Schweine sind anständige Tiere. Der Beleidigungsversuch ist völlig misslungen. Er zeigt aber ihre Innere Haltung zu allen Mitgeschöpfen deutlich auf.
      3. Millionen sind gestorben, weil zionistische Kreise die Welt beherrschen wollen. Selbst schuld, wenn man keine Unterscheidung bezüglich Ursache und Wirkung treffen kann..
      4. Die BRD ist eine “Geschlossene”
      5. Wir haben Sie auch gemeldet. Sie werden es bald zu spüren bekommen.

  11. EckoGecko 10. April 2014 um 15:32

    ich danke für die Quellenangabe und den interessanten Artikel. Das ist genau das, was ich seit langem gesucht habe.

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